On the Road again!
Leider nicht so gut und lange wie gedacht. Bald war unser kleines Problemchen mit dem Stocken wieder da. Wir hielten an und klemmten die Batterie ab, da Fabian das letzte Mal das Gefuehl gehabt hatte, dass das geholfen haette. Nach ein paar Minuten ging es weiter und das Aut lief tatsaechlich wieder perfekt. Leider wieder nicht fuer lange. So ging das Spiel ein paar mal, aber es war schnell klar, dass es so nicht bis Cairns ginge. So hat Fabian die Lambdesonde einfach abgeklemmt und gut war. Das Auto faehrt dann in einer Art Notfallstatus oder so und hat dann eventuell keine optimierte Benzineinspritzung, aber besser als alles andere. Mal schaun wie das geht.
So ging es ohne weitere Probleme bis nach Kathrine, wo wir versuchten unser bisherigen Mitfahreranfragen von Darwin bis Cairns zu regeln. Leider waren einige nicht zu erreichen, mit den anderen verabredeten wir uns zu treffen, sobald wir in Darwin ankommen.
Und weiter gehts. Eine kleine Uebernacht Pause und dann wieder fahren.

Da siehht man schon wie wohl sich unser neuer Mitfahrer fuehlt, so mit Esky (die Kuehltruhe) im Arm...
Da wir diesmal tatsaechlich nur drei Leute im Auto waren und damit noch Platz hatten, hielten wir gleich an, als wir einen Tramper sahen. Wir luden ihn ein und nahmen ihn ca. 100km bis zum Abzweig vom Highway zum Litchfiel National Park mit, wo wir abbogen.
Unglaublich der Mann, er war den Tag schon 25km gelaufen, bei unglaublicher Hitze und brennender Sonne und das ohne Wasser. So hat er als erstes 1,5l Wasser getrunken und dann noch eine halbe Packung Toast verputzt. Wenn wir ihn nicht eingesammelt haetten, waere er mit Sicherheit bald umgekippt.
Als er sich dann etwas erholt hatte, fing er an zu erzaehlen und es stellte sich heraus, dass er starkglaeubiger Christ ist und grade die Illuminati bekaempft, die eine Unterwasserzentrale haben, von der aus sie auch den Tzunami ausgeloest haben. Er braeuchte kein Essen und Trinken mitnehmen, weil Gott das alles fuer ihn bereithaelt. Und letzte Nacht hat er einen Geist gesehen, was eine Pruefung von Gott war. Und und und. Glaube ist eine schoene Sache, aber dieser Mann war unserer Meinung etwas durchgedreht und hat es deutlich uebertrieben. Naja, aber er war freundlich und hat sich nett bedankt und alles.

So konnten wir mit dem vom ihm ausgesprochenen Segen Gottes in den Litchfield National Park reinfahren. Unser erster Stop galt den als magnetisch bekannten Termitenhuegeln. Diese sind nicht, wie die normalen Termitenhuegel ca rund in der Grundflaeche, sondern ziehen sich wie ein duennes Band, das immer Richtung Norden ausgerichtet is.

In Reih und Glied

Abgesehen von den magnetischen gab es allerdings auch beeindruckende normale Termitanhuegel

Unser naechster Stop waren die Burley Rockpools, wo es so voll war, dass wir beinahe keinen Parkplatz gefunden haetten. War wohl nicht die beste Idee an einem Sonntag hier aufzukreuzen, wenn viele Familien und was weiss ich wer alles aus Darwin herkommt um zu entspannen und mal schwimmen gehen zu koennen. Die Rockpools stellten sich als wunderschoener flusslauf heraus, der in vielen kleinen Kaskaden und Mimiwasserfaellen, von einem kleinen Becken in das naechste fuehrte. Leider sassen in jedem Becken mindestens fuenf Leute, sodass wir etwas abgeschreckt waren und lieber weiterfuhren.

An den Florence Falls angekommen, sahen wir, dass es auch hier furchtbar voll war, aber nicht ganz zo schlimm, wie an den Rockholes, weil man sich hier nicht so gut mit dem Bier in der Hand einfach ins Wasser setzten konnte, sonden an den meisten Stellen doch schwimmen musste.
Zum Wasser wandern konnte man ueber den, wie der Name schon sagt angenehm schattigen Shady Creek Walk.





Als wir die beiden Ranger entdeckten, fragten wir sie sofort, ob sie uns irgendeinen Spot empfehlen koennten, der nicht so ueberlaufen waere. Wie wir auch selber schon vermutet hatten war das an einem Sonnag wohl wirklcih nicht ganz einfach, aber wenn wir zu Stellen fahren, die nur ueber 4WD Strecken erreichbar sind haetten wir eine Chance, so empfiel sie und die Sandy Creek Falls.
Also brav auf den Ranger gehoert und zum Sandy Creek gefahren, dort angekommen waren wir begeistert, ausser uns nur zwei andere da. Also rein ins Wasser und das ganze geniessen.






Nach einer erfrischenden Runde Schwimmen haben wir die anderen beiden, die auch dort waren noch kennengelernt, dass die beiden, Mathias und Tobias, nicht nur Deutsche waren sondern auch noch fast aus der Nachbarschaft. Sie kamen naemlich aus Nienburg. Da die beiden ach noch auf Schlafplatzsuche waren wurde schnell beschlossen, hier das Lager aufzuschlagen und zusammen Nudeln zu kochen und ein Feuerchen zu machen. So wurde der Abend bei sehr viel Pasta und nettem Geschnacke verbracht.
Am naechsten Tag trennten wir uns jedoch gleich morgens wieder, da die beiden schon in Darwin gewesen waren und daher jetzt in die andere Richtung fuhren.
Fuer uns ging der Weg weiter gen Norden und unser letzter Stop hier im Litchfield National Park sollten die Wangi Falls sein. Zum Glueck war es als wir ankamen noch recht frueh am Morgen, sodass wir noch fast alleine waren.

Bald hatten wir auch den netten kleinen Pool mitten im Wasserfall entdeckt.


Jan auf Tauchgang...
relaxt wie im Whirlpool

Wasserfall mal von unterwasser
Nach unserem Morgenbad haben wir uns gleich noch auf einen kleinen Walk durch den Wald und ueber den Wasserfall hinueber gemacht. Dort waren auch viele Fledermaeuse zu sehen, die fuer die Uhrzeit recht aktiv, aber schlecht zu fotographieren waren.



Danach ging es nur noch grade durch bis Darwin. Hier galt es die Schwierigkeit mit den Mitfahrern zu regeln. Da Jan ja weiter mit uns fahren wollte brauchten wir nur noch einen, aber das so schnell wie moeglich. Da wir von unseren vier Interessierten nur zwei erreichen konnten und die erste schon weg war, trafen wir uns mit der zweiten gleich und hatten, dann auch schon bald nach schneller uebereinkunft unsere zweite Mitfahrerin, Elisa.
Leider nicht so gut und lange wie gedacht. Bald war unser kleines Problemchen mit dem Stocken wieder da. Wir hielten an und klemmten die Batterie ab, da Fabian das letzte Mal das Gefuehl gehabt hatte, dass das geholfen haette. Nach ein paar Minuten ging es weiter und das Aut lief tatsaechlich wieder perfekt. Leider wieder nicht fuer lange. So ging das Spiel ein paar mal, aber es war schnell klar, dass es so nicht bis Cairns ginge. So hat Fabian die Lambdesonde einfach abgeklemmt und gut war. Das Auto faehrt dann in einer Art Notfallstatus oder so und hat dann eventuell keine optimierte Benzineinspritzung, aber besser als alles andere. Mal schaun wie das geht.
So ging es ohne weitere Probleme bis nach Kathrine, wo wir versuchten unser bisherigen Mitfahreranfragen von Darwin bis Cairns zu regeln. Leider waren einige nicht zu erreichen, mit den anderen verabredeten wir uns zu treffen, sobald wir in Darwin ankommen.
Und weiter gehts. Eine kleine Uebernacht Pause und dann wieder fahren.
Da siehht man schon wie wohl sich unser neuer Mitfahrer fuehlt, so mit Esky (die Kuehltruhe) im Arm...
Da wir diesmal tatsaechlich nur drei Leute im Auto waren und damit noch Platz hatten, hielten wir gleich an, als wir einen Tramper sahen. Wir luden ihn ein und nahmen ihn ca. 100km bis zum Abzweig vom Highway zum Litchfiel National Park mit, wo wir abbogen.
Unglaublich der Mann, er war den Tag schon 25km gelaufen, bei unglaublicher Hitze und brennender Sonne und das ohne Wasser. So hat er als erstes 1,5l Wasser getrunken und dann noch eine halbe Packung Toast verputzt. Wenn wir ihn nicht eingesammelt haetten, waere er mit Sicherheit bald umgekippt.
Als er sich dann etwas erholt hatte, fing er an zu erzaehlen und es stellte sich heraus, dass er starkglaeubiger Christ ist und grade die Illuminati bekaempft, die eine Unterwasserzentrale haben, von der aus sie auch den Tzunami ausgeloest haben. Er braeuchte kein Essen und Trinken mitnehmen, weil Gott das alles fuer ihn bereithaelt. Und letzte Nacht hat er einen Geist gesehen, was eine Pruefung von Gott war. Und und und. Glaube ist eine schoene Sache, aber dieser Mann war unserer Meinung etwas durchgedreht und hat es deutlich uebertrieben. Naja, aber er war freundlich und hat sich nett bedankt und alles.
So konnten wir mit dem vom ihm ausgesprochenen Segen Gottes in den Litchfield National Park reinfahren. Unser erster Stop galt den als magnetisch bekannten Termitenhuegeln. Diese sind nicht, wie die normalen Termitenhuegel ca rund in der Grundflaeche, sondern ziehen sich wie ein duennes Band, das immer Richtung Norden ausgerichtet is.
In Reih und Glied
Abgesehen von den magnetischen gab es allerdings auch beeindruckende normale Termitanhuegel
Unser naechster Stop waren die Burley Rockpools, wo es so voll war, dass wir beinahe keinen Parkplatz gefunden haetten. War wohl nicht die beste Idee an einem Sonntag hier aufzukreuzen, wenn viele Familien und was weiss ich wer alles aus Darwin herkommt um zu entspannen und mal schwimmen gehen zu koennen. Die Rockpools stellten sich als wunderschoener flusslauf heraus, der in vielen kleinen Kaskaden und Mimiwasserfaellen, von einem kleinen Becken in das naechste fuehrte. Leider sassen in jedem Becken mindestens fuenf Leute, sodass wir etwas abgeschreckt waren und lieber weiterfuhren.
An den Florence Falls angekommen, sahen wir, dass es auch hier furchtbar voll war, aber nicht ganz zo schlimm, wie an den Rockholes, weil man sich hier nicht so gut mit dem Bier in der Hand einfach ins Wasser setzten konnte, sonden an den meisten Stellen doch schwimmen musste.
Zum Wasser wandern konnte man ueber den, wie der Name schon sagt angenehm schattigen Shady Creek Walk.
Als wir die beiden Ranger entdeckten, fragten wir sie sofort, ob sie uns irgendeinen Spot empfehlen koennten, der nicht so ueberlaufen waere. Wie wir auch selber schon vermutet hatten war das an einem Sonnag wohl wirklcih nicht ganz einfach, aber wenn wir zu Stellen fahren, die nur ueber 4WD Strecken erreichbar sind haetten wir eine Chance, so empfiel sie und die Sandy Creek Falls.
Also brav auf den Ranger gehoert und zum Sandy Creek gefahren, dort angekommen waren wir begeistert, ausser uns nur zwei andere da. Also rein ins Wasser und das ganze geniessen.
Nach einer erfrischenden Runde Schwimmen haben wir die anderen beiden, die auch dort waren noch kennengelernt, dass die beiden, Mathias und Tobias, nicht nur Deutsche waren sondern auch noch fast aus der Nachbarschaft. Sie kamen naemlich aus Nienburg. Da die beiden ach noch auf Schlafplatzsuche waren wurde schnell beschlossen, hier das Lager aufzuschlagen und zusammen Nudeln zu kochen und ein Feuerchen zu machen. So wurde der Abend bei sehr viel Pasta und nettem Geschnacke verbracht.
Am naechsten Tag trennten wir uns jedoch gleich morgens wieder, da die beiden schon in Darwin gewesen waren und daher jetzt in die andere Richtung fuhren.
Fuer uns ging der Weg weiter gen Norden und unser letzter Stop hier im Litchfield National Park sollten die Wangi Falls sein. Zum Glueck war es als wir ankamen noch recht frueh am Morgen, sodass wir noch fast alleine waren.
Bald hatten wir auch den netten kleinen Pool mitten im Wasserfall entdeckt.
Jan auf Tauchgang...
Nach unserem Morgenbad haben wir uns gleich noch auf einen kleinen Walk durch den Wald und ueber den Wasserfall hinueber gemacht. Dort waren auch viele Fledermaeuse zu sehen, die fuer die Uhrzeit recht aktiv, aber schlecht zu fotographieren waren.
Danach ging es nur noch grade durch bis Darwin. Hier galt es die Schwierigkeit mit den Mitfahrern zu regeln. Da Jan ja weiter mit uns fahren wollte brauchten wir nur noch einen, aber das so schnell wie moeglich. Da wir von unseren vier Interessierten nur zwei erreichen konnten und die erste schon weg war, trafen wir uns mit der zweiten gleich und hatten, dann auch schon bald nach schneller uebereinkunft unsere zweite Mitfahrerin, Elisa.
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