Dienstag, 23. Dezember 2008

Brisbane 08.-15.12.08

Und schon wieder was erlebt :D
Wir haben gleich unsere Bekanntschaften vom Wochenende genutzt, um heraus zu finden welche Brisbane Highlights wir noch nicht entdeckt haben.
Am wärmsten ans Herz gelegt wurde uns der Mount Catoot-tha im Dunkeln mit Blick über die Stadt. Gesagt, getan. Wir sind abends mit Cati hoch gefahren und haben uns ein bissel den Sonnenuntergang angeguckt und dann den Blick über die Stadt genossen! Ganz ehrlich, sie hat nicht zu viel versprochen!


Auf Fotos natürlich nur schwer festzuhalten...


Und der Versuch uns mit im Bild zu haben! Das war noch schwerer ;)

Die empfohlene Feierei haben wir natürlich auch ausprobiert und sind mit unseren Bekanntschaften und noch ein paar anderen Leuten am Mittwochabend im Beach House gewesen und haben bei guter Livemusik das ein oder andere Getränk genossen.


Die „Nannys“


Fabis bester Freund


Echt super die Jungs! Hätte den Sänger am liebsten eingepackt und mitgenommen ;)

Am nächsten Tag sind wir dann noch mit Cati und „ihren“ Kindern, beim Street Beach schwimmen gewesen, bevor wir dann unsere neue Wohnung bezogen, wo wir nun bis Weihnachten bleiben.
Inzwischen haben wir auch einige Sachen entdeckt, die mir beim Wohnung angucken wohl entgangen sind. Alles ist ein bissel böse verdreckt, gerade Küche und Klo sind ganz schön mies.



Und unter dem Haus ist, abgesehen von der nicht wirklich funktionierenden Waschmaschine, eine riesige Müllhalde! Da sag noch mal einer, dass Bauern alles aufheben und sammeln würden. Gegen diese Frau hier ist das ein Witz!


Dazu kommt noch, dass das Internet unglaublich langsam ist, was Fabian, wie man sich denken kann, gelegentlich „leicht“ in Rage bringt!
Neben unseren zwei deutschen und dem australischen Mitbewohnern, haben wir auch noch ein paar tierische. Da wären die Kakerlaken, die Ratte, die Ameisen und die kleine süße Echse.


Und das praktischste: wenn man mal den Schlüssel vergessen hat, macht das gar nichts, weil man die Tür auch einfach aufdrücken kann…

Wir haben unser Zimmer dann mal etwas auf den Kopf gestellt und von den fremden Haaren und dem Dreck der letzten Jahre befreit! Jetzt ist es schon fast bewohnbar :D

Nein, wenn man sich erstmal dran gewöhnt und ein bisschen eingelebt hat, ist es eigentlich echt cool. Die Leute sind alle nett und die ganze Sache ist einfach sehr entspannt und locker. Und wir wohnen auch super an der großen Straße von der aus man überall hinkommt.

Am gleichen Tag haben wir auch unser Auto gekauft! :D
Ist ein Holden Jackeroo mit V6 3.2l Motor (Fabis ganzer Stolz)


An dem wir jetzt auch fleißig rumbauen. Hinten ein Bettchen rein und so viel Stauraum wie möglich. Und das alles so, dass man die Rückbank zwischendurch auch wieder hochklappen und Leute mitnehmen kann und es am Ende auch schnell wieder rausschrauben kann.



Ein anderes empfohlenes Highlight: der Australia Zoo
Das war vielleicht ein Stress…
Wir sind extra früh morgens aufgestanden und mit dem Zug in die Stadt gefahren, wo Caro uns (Sonja, Dennis, Fabian und mich) abholen wollte. Und kaum dass wir da waren ruft sie uns an, dass ihr Auto nicht anspringt. Also sind wir wieder zurückgefahren, haben das Auto geholt und sind dann wieder in die Stadt gefahren, um die anderen drei einzusammeln und sind dann gut zwei Stunden später als geplant aus Brisbane losgegurkt.
Mit Caros genialer Navigation haben wir es dann irgendwie geschafft uns durch den Stadtverkehr zu wühlen und (wieder bei uns zu Hause vorbei) aus Brisbane raus und bis zum Zoo zu kommen.
Im Home of Steve Irwin, dem Crocodil Hunter, haben wir uns, welch Überraschung, einige tolle Tiere angeguckt!


Ein Opossoum


Schildkröten


natürlich eine ganze Masse Krokodile


süße Koalas


Steve Irwin höchstpersönlich ;)



zahme Kängurus zum streicheln


Elefanten zum füttern


kuschelige Tiger


gefährliche Schlangen



und noch mehr gefährliche Typen…

Und danach, naja, mal wieder das Feiern…



Poolspaß


das Geburtstagskind




… und die besten Gäste :P

Srandbroke Island 05.-07.12.08

Am 5.12 war es endlich soweit, dass bereits aus Deutschland geplante Wochenende auf Strandbroke Island stand an. Es war geplant mit 15 anderen Leutz aus StudiVz in ein Ferienhaus zu fahren, ein ordentlichens BBQ zu veranstalten und anschließend am Strand zu feiern.
Da wir wieder zu lange in der Stadt rumgelaufen sind, um Infos über KFZ-Versicherungen und Anmeldung zu bekommen, haben wir beinahe unseren Zug nach Cleveland verpasst.
Von Cleveland ging es dann mit der Fähre nach Strandbroke Island.
Voll gepackt wie Packesel suchten wir im Dunklen gemeinsam mit den Anderen die Wohnung. Pünktlich fing es an zu regnen, dies machte es uns leider unmöglich ein Feuer fürs BBQ zu entfachen. Trotz der 15 Leute hatten wir weder Streichhölzer noch Feuerzeug.
Mac Gyver mäßig wurde mit Hilfe des Toasters ein Feuer in der Küche entfacht und dieses dann mit einer Kerze zum BBQ Platz transportiert. Hier scheiterte allerdings die Erfolggeschichte unseres BBQ-Dinners.
Ersatzweise kamen dann alle Pfannen in der Küche zum Einsatz und ermöglichten uns doch noch ein super Abendessen.


Unsere Tafel

Gestärkt lernten wir uns beim Feiern alle ordentlich kennen.
Am nächsten Tag ging es pünktlich zur Mittagshitze an den Strand.


Schnell noch eingecremt:


Und dann bei reichlich Wellen erfrischt.



Am Nachmittag machten wir uns daran die Insel ein bisschen zu erkunden. Der so genannte George Walk führte uns über Felsen die Küste entlang. Die Aussicht und Natur war einfach beeindruckend. Auch wenn die Fotos es nicht wirklich wieder geben können, hier ein paar:







An einem Abhang entdeckten wir sogar einen kleinen Strand. Nach ein bissl Kletterei hatten wir unseren eigenen kleinen Privatstrand erobert.


Leider waren hier viele Algen im Wasser, so dass wir diesen Ort schnell wieder verlassen haben.

Abends haben wir uns dann wieder dem BBQ und der Feierei gewidmet. Es gab leckeren Wein aus dem 4,5l Tetrapack.


Zur späteren Stunde ging es noch mal an den Strand. Einige gingen noch mal schwimmen oder lagen wie wir einfach nur rum und guckten in die Sterne.


Am nächsten Tag ging es zum ausnüchtern wieder an den Strand. Im Wasser suchten wir die Herausforderung im Bau von Pyramiden und anderen seltsamen Gebilden.




Leider war dieses Schöne Wochenende gegen Nachmittag schon wieder vorbei, da wir die Heimreise nach Brisbane antreten mussten.

Fazit: Verdammt viele super Leute kennen gelernt, viel Spaß am Strand, beim Feiern, einfach überall gehabt. Zeit verging wie immer zu schnell. Bisher das beste Wochenende in Australien.


Dienstag, 9. Dezember 2008

Brisbane 29.11.-05.12.08

Brisbane
Nach ewig langen Flug mit Zwischenlandung in Singapur sind wir dann tatsächlich in Brisbane unserer ersten Station in Australien angekommen. Leider haben wir den gesamten Flug nicht nebeneinander gesessen, weil der Typ vom Check In so unfähig war.
Nachdem wir in Brisbane sämtliche Kontrollen auf Lebensmittel, Drogen und sonst was hinter uns gebracht haben, wurden wir von Katja und Michael in Empfang genommen. Die beiden brachten uns dann gleich zu unserer ersten Unterkunft, die sie für uns organisiert hatten.


Gemeinsam mit den Beiden verbrachten die ersten Tage in Brisbane, bevor sie weiter die Gold Coast hochgefahren sind. Ihre Reise könnt ihr unter: http://katjamichael08.wordpress.com/ verfolgen.

Wir sind den vom Lonely Planet vorgeschlagenen Walk gelaufen und haben damit bei unserer ersten Stadterkundung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgehakt.



Am tollsten war der Park in South Bank, wo wir ein künstlich angelegtes Strandbad gefunden haben (sogar mit freiem Eintritt). Da haben wir uns bei Eis und Eiscafé und netter Livemusik entspannt und noch ein paar Jungs beim Capoeira zugeguckt. (Auf unserer kleinen Tour haben wir bestimmt drei- oder viermal Livemusik gehört. Sehr schön :D)


Lustig war auch unsere Fahrt mit der City Cat, der „Straßenbahn zu Wasser“ auf dem Brisbane River. Die ist nämlich so schnell gefahren, dass wir es kaum geschafft haben zu bezahlen bevor wir wieder von Bord mussten.


Abends haben wir dann versucht irgendwie in der super ausgestatteten Küche (Mikrowelle, Wasserkocher, zwei Teller, weder große Löffel noch scharfe Messer) was Leckeres zu kochen. Dank des Gaskochers, den Käthe und Michi zum Glück dabei hatten, hat es dann sogar noch geklappt. Abgesehen von dem genialen Versuch mit dem Gaskocher in der Küche zu kochen! :D

Abgesehen von der ein oder anderen Shoppingtour, auf denen unter anderem „die Gürteltasche“ und die tollen FlipFlops mit Airpad und Flaschenöffner erstanden wurden und dem ein oder anderen netten Abend auf dem Balkon des Annie’s…


…haben wir noch den Versuch unternommen an den Strand zu fahren. Nach ein bisschen Gesuche haben wir auch einen gefunden, der super aussah und wo man nett liegen konnte. Nur doof, dass man maximal bis zur Hüfte ins Wasser konnte und dann auch bei jeden Schritt in Matsch und Algen versunken is :(



Dafür waren die BBQ-Plätze super, was wir natürlich auch gleich ausgenutzt haben.
Und Fabian konnte es natürlich auch nich lassen noch die Kiter voll zu schnacken…

Nachdem die beiden dann weiter gefahren waren, haben wir uns hauptsächlich dem Versuch gewidmet uns für den Autokauf schlau zu machen und ohne Gaskocher zu überleben.
Bei der Versicherung haben wir jeden Tag etwas anderes erfahren, was ganz schön deprimiert und bei dem Versuch den Autohändler aus dem Internet zu finden, haben wir uns (und auch alle die wir gefragt haben) so in den Entfernungen verschätzt, dass wir uns gleich die ersten Sonnenbrände geholt haben.
Aus der Annerly Road wurde die Ipswisch Road, aus 200m wurden 2km (Hausnummer 400 bis 200) und aus 5min wurde eine halbe Stunde (Hausnummer 200-800) , bis wir dann endlich verbrannt und mit aufgescheuerten Füßen den Autohändler unserer Wahl gefunden hatten.


Auf dem Rückweg haben wir dann doch den Bus genommen, anstatt wie geplant zu Fuß zu laufen um mehr von der Stadt kennen zu lernen.

In der Stadt haben wir so einen coolen Straßenkünstler gesehen und ihm bestimmt eineinhalb bis zwei Stunden zugeguckt, weil wir so begeistert waren.
Er hat mitten in der Fußgängerzone mit eigentlich simpel aussehenden Tricks total geile Bilder gesprayt. Am liebsten hätten wir gleich eins mitgenommen, aber leider hätte das wohl die lange Reise nicht überstanden.


Und als wir uns dann noch in den City Botanic Gardens hingelegt haben um in Ruhe unsere Autozeitung durch zu blättern, haben wir noch ganz viele Echsen gesehen.
Sooo süß ;)


Dann gab es noch ein Mützenshopping gegen die Hitze und damit die Glatze nich verbrennt ;)


Am Freitag sind wir dann noch ins Palace Hostel umgezogen, weil sie hier im Annie’s keine Zimmer mehr frei hatten. Da war es zwar nicht ganz so sauber und ruhig. Aber dafür hatten wir eine funktionsfähige Küche und ganz nette Leute im Zimmer, mit denen wir dann noch einen gemütlichen Abend mit Wein (4,5l für 12$ aus dem Karton;)) auf dem Balkon verbracht haben.