Kaum hatten wir unser geliebtes Roadhouse verlassen und waern auf der Gibb River Road wieder auf dem Weg nach Kununurra, fing unser Auto, dass alle wilden 4WD Trecks beim Zelten brav mitgemacht hatte ploetzlich wieder an zu spinnen. Es lief unruhig und stockend. Ohne das irgendjemandens Fuss auf dem Gas war gab es schoene brumm brumm Geraeusche und beim Fahren konnte man die ganze Zeit mitnicken, weil es so stockend fuhr. Und die 'Check Engine' Lampe ging auch wieder/immer noch an.
In Sorge um unser Auto hielten wir an und schauten und schnackten noch mit anderen Leuten, die auch ein bisschen am eigenen Auto rumbastelten, aber leider konnten wir alle nichts finden.
So fuhren wir weiter bis zum naechsten Mechaniker, der in der Home Valley Station sass. Kurz bevor wir ankamen, fuhren wir uns noch einen Platten, die Laune war perfekt...
Aber als kleine Ironie das Schicksals gab es eine kleine Aufmunterung: Als ich den Plastikschutz, der ueber den Schrauben ist, vom Ersatzreifen runternahm, um ihn abschrauben zu koennen, fiel mir Fabians MP3-Player entgegen, den wir schon seit Tagen gesucht und schon aufgegeben hatten. Wie der da rein kam konnten wir uns ueberhaupt nicht erklaeren!
Da der Mechaniker schon zu hatte als wir in Home Valley ankamen, mussten wir ueber Nacht dableiben und ueberteuert campen. Eigentlich war es ganz nett mit Livemusik uns allem an der Bar, aber irgendwie waren wir nich so wirklich in Stimmung den Abend zu geniessen, sondern gingen frueh ins Bett.
Am naechsten Morgen mussten wir leider feststellen, dass der Mechaniker uns auch nicht wirklich weiterhelfen konnte. Ausser dem Rat doch nach Kununurra weiter zu fahren konnten wir nur noch einen neuen Ersatzreifen abstauben. Also mit maessiger Laune weiter Richtung Kununurra.
Am Ende der Gibb River Road, beschlossen wir das Auto stehen zu lassen und nicht weiter zu fahren als unbedingt noetig. So fuhren wir per Anhalter weiter bis in die Stadt und riefen von dort aus den RACV (Victorias ADAC) an, dass er unser Auto abschleppen sollte. Da der zustaendige Mechaniker hier Peter war, bei dem wir auchs schon bei unserem letzten Besuch in Kununurra waren, brachten wir ihm den Schluessel und warteten dann mal wieder im Park bis der unser Auto abgeschleppt und einmal angeschaut hatte. Wie auch Fabian schon gesehen hatte, war ein riesiges Loch im Endtopf vonu nserem Auspuff. Ausserdem wollten wir neue Bremsscheiben reinmachen lassen, weil die doch schon etwas runter waren und unser kleines Problem mit der 'Check Engine' Lampe und dem stockenden Fahren war ja auch noch da. Er sagte uns, dass er den Endtopf sofort bestellt hatte (zum Glueck war Donnerstag, der letzte Tag um Teile fuer den truck zu bestellen), dass wir das Auto damit nicht vor Montag wiedersehen wuerden. So haben wir die noetigsten fuer's Wochenende eingepackt und sind dann mit unseren Taschen wieder in die Stadt gewandert. Dort im Park angekommen hatten wir die Gruppe Deutsche, die wir auch am Anfang des Tages schon gesehen hatten, wieder entdeckt und uns dann gleich dazugesellt.
So hatten wir schnell die Gesellschaft fuer die naechsten Tage gefunden. Sandra und Isabell, zwei Schwestern aus Sachsen, die in der Zebra Rock Gallery gearbeitet haben. Jens, der mit ihnen reiste, allerdings noch keine Arbeit gefunden hatte und Sebastian und Jan, die auch auf der Arbeitssuche waren und wohl bald mit Melonenpfluecken anfangen koennten.
Als wir am Abend den RACV angerufen haben, haben sie uns wie erhofft noch eine Unterkunft besorgt. Erstmal nur fuer diese Nacht, wir sollten uns am naechsten Tag nochmal melden. Unser neues zu Hause lag im Lake Side Resort in einem Motelzimmer an den Kununurra Lake. Da es etwas ausserhalb der Stadt lag, hat Sebastian uns noch kurz rumgebracht und sich noch eine kleine Dusche abgestaubt.
Als wir das Zimmer gesehen haben, waren wir sofort begeistert. Ein richtiges Bett (diesmal sogar eins, was fuer zwei Leute bestimmt war), Kuehlschrank, Fernseher, Sofa, eigenes Bad. Fazit: alles was das Herz begehrt.

So genossen wir unseren Luxus und versuchten uns auf die positive Seite des neuerlichen Werkstattbesuches von unserem Rocky zu konzentrieren. Und auch den Luxus sich wieder in einer Stadt aufzuhalten und Internet zu haben. Nach 4 Wochen im Nichts, tat das echt gut!
Als wir dann am naechsten Morgen gemuetlich ausgeschlafen hatten, riefen wir den RACV noch einmal an und bekamen Unterkunft bis Montag, wenn wir unser Auto wieder kriegen sollten.
Also zogen wir um von unserem Motelzimmer in eine selfcatering cabin. Also eigentlich das gleiche, bloss mit Wasserkocher, Toaster, Mikrowolle, Gaskocher, allem moeglichen Geschirr und den dazugehoerigen Abwaschmoeglichkeiten.


So haben wir bis Montag eigentlich nicht viel gemacht, ausser viel auf dem Bett rumliegen, Fernsehen, im Internet rumdaddeln und uns abends mit den anderen treffen.
Einmal haben wir sie alle zu uns in den “Garten” eingeladen und ein leckeres BBQ gemacht.

Einmal doch immerhin den See erkundet, der fast vor der Haustuer lag


und es einmal mit Jens zusammen doch geschafft noch den Mirima National Park zu erkunden, der gleich am Stadtrand liegt und den wir eigentlich schon bei unserem ersten Kununurraaufenthalt erwandern wollten.



Dieser als kleine Variante der weltberuehmten Bungle Bungles, die wir aus Zeit-, Geld- und Autogruenden auslassen mussten, beschriebene Park, war eigentlich ganz nett, aber doch wirklich sehr klein und nach dieser Beschreibung auch etwas enttaeuschend. Trotzdem war es mal ganz nett, wieder mal was produktiveres als im Bett liegen zu machen. Ausserdem trafen wir noch ein deutsches Paar, Detlef und Gunda :D, von denen wir uns noch ein paar Tips fuer den Kakadu National Park abstauben konnten.
Als wir dann am Montagmorgen schon am auschecken waren, stellten wir fest, dass der RACV noch eine weitere Nacht bezahlt hatte und trugen ganz schnell unsere Klamotten wieder ins Zimmer rein.
Danach haben wir den Mechaniker angerufen und festgestellt, dass wir das Auto auch noch gar nicht wiederkriegen, wie versproechen, sondern es erst am naechsten Tag abholen koennen.
So dass wir wieder den ganzen Tag vergammelt haben.
Am naechsten Tag sind wir dann tatsaechlich ausgescheckt, haben den Grossteil unseres Gepaecks noch da gelassen und sind zum Mechaniker gewandert. Dort erfuhren wir, dass es wohl noch ein paar Stunden dauert bis es fertig ist. Kein Problem soweit. Das Problem kam erst, als wir rausgefunden haben, dass er nur den Endtopf vom Auspuff getauscht hat, aber weder die Bremsen getauscht hat, noch sich das andere Problem ueberhaupt angeguckt hat.
Und schon brach wieder ein bisschen die Verzweiflung aus, weil wir langsam wirklich in zeitliche Enge gerieten. Immerhin mussten wir es bis zum 07.August nach Cairns schaffen und das sind schon noch ein paar Meter und auch noch ein paar sehenswerte Sachen...
Weil wir die Schnautze gruendlich voll hatten von Peter, fuhren wir zum naechsten Mechaniker, Al, der noch am gleichen Tag die neuen Bremsen eingebaut hat, noch ein paar kleine Nebenprobleme nebenbei behoben hat und auch sofort noch angefangen hat nach unserem Problem zu suchen. Sein Ergebnis: der TPS ist kaputt! Das ist ein Sensor, der die Position des Gaspedals bestimmt und damit die Benzineinspritzung beeinflusst und optimieren hilft. Sofort in Perth angerufen und das Teil bestellt. Expresslieferung mit dem Flugzeug, wenn wir Glueck haben waere es schon morgen nachmittag da, wenn nicht am Morgen danach.
Gluecklich jetzt schonmaldas Problem rausgefunden zu haben trafen wir uns mit den anderen und verabredeten uns mit Jens, Sandra und Isabell (die zwei freie tage hatten) am naechsten Tag zum Lake Argyle zu fahren. Ein kuenstlich angelegter See, der so gross ist, dass er als Inlandsmeer deklariert wurde.
Abends besuchten wir noch unsere alten Freunde und Schlafplatzgeber Neithen und Annie, wo wir auch wieder die Nacht verbrachten.
Unser Auto hatten wir am Morgen gleich beim Mechaniker abgegeben, damit er wenn er das Teil bekommt gleich loslegen kann. Fabian ist bei Jens und ich bei den beiden Maedels zugestiegen und schon gings los. Unser erster Stop war bei der einzigen Schwimmstelle des Ganzen Sees, die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Durch die ganzen Inseln, die vorm Fluten mal berge waren, sah das Ganze aus der Naehe nicht halb so beeindruckend aus, wie auf Fotos und Postkarten, die Ausnahmslos aus der Luft gemacht waren. Aber Schwimmen macht auch trotzdem Spass ;)

Weiter gings am grossen Staudamm vorbei


und zu einem Piknikplatz, wo wir erstmal Mittag assen und dann allen dreien Killer Bunnies beibrachten. Jens, der ein Job angebot in Darwin bekommen hatte, war nicht wirklcih bei der Sache und verabschiedete sich auch bald, um den Weg in richtung Arbeitsstelle gleich anzutreten. So spielten wir nur noch zu viert konnten die beiden Maedels aber ganz gut von dem Spiel begeistern.

Grade rechtzeitig um den Sonnenuntergang zu sehen, waren wir mit Spielen fertig und fuhren zu den Lookouts. Definitiv das Schoenste, was wir vom See gesehen haben.


Nach diesem Spektakel fuhren wir noch wieder auf eine Restarea nahe von Kununurra. Und am naechsten Morgen wieder zum Swimbeach, wo wir gemuetlich fruehstueckten und noch ein paar Runden Killer Bunnies spielten und sogar unser rotes Erweiterungspack endlich mal ausprobieren konnten.. Neben bei lernten wir noch Matin und Tilly kennen, ein deutsch-hollaendisches Paeerchen, was auch auf Arbeitssuche war. Aber bestimmt bis morgen frueh...
Als wir spaeter wieder in die Stadt fuhren und unser Auto abholten, erfuhren wir, dass unser neuer TPS leider noch nicht angekommen war.
Um uns die Zeit zu vertreiben, gingen wir ins Schwimmbad, wo wir mit Martin und Tilly Frisbe spielten und uns die Sonne auf den Bauch scheinen liessen.
Spaeter kamen auch Isabell und Sandra noch wieder dazu, die vorher noch ein paar Dinge erledigen mussten,


Abends ging es dann wieder zusammen auf die Restarea, wo die beiden Maedels muede ins Bett fielen und wir uns noch mit Martinn und Tilly am Feuerchen vergnuegten.
Dank der Hitze war nicht wirklich viel mit Ausschlafen, aber da wir eh ungeduldig waren, unser Auto reparieren zu lassen war es nicht weiter schlimm schon auf zu sein und das Auto gleich zum Mechaniker bringen zu koennen. Da er leider nicht da war, schlugen wir unser Lager auf seinem Hof auf und warteten.

Waehrend Fabian den immer kleinerwedenden Schatten genoss, lief ich eine Weile durch die Gegend, schaute mit die steinernden Kunstwerke in der Rockalong Stonegallery an und holte mir noch einen Sonnenbrand. Als ich wieder an der Werkstatt ankam, war der Schatten fast ganz verschwunden und es dauerte zum Glueck auch nicht mehr lange bis Al wieder da war. Leider mit schlechten Nachrichten, das Teil war immer noch nicht angekommen. Damit wir nicht in der Sonne schmoren brachte er uns kurz am Schwimmbad vorbei, wo wir mal wieder mit Martin und Tilly den Tag verbrachten, diesmal aber im Schatten. Bald trafen wir auch Jan wieder, der nach drei Tagen und zwei Zusammenbruechen seinen Melonenjob wieder aufgegeben hat und jetzt weiter nach Cairns wollte. So war schnell der Plan gemacht, dass er sobald unser Auto wieder fuhr mit uns mitkommen wuerde. So schnell hatten wir unseren ersten Mitfahrer gefunden.
Als Al uns am spaeten Nachmittag immer noch nicht angerufen hatte und wir es gar nicht mehr abgewarten konnten, gingen wir los um nachzufragen wie es aussieht, geplagt von den Gedanken, dass es schon wieder Freitag war und die Post am Samstag nicht ausliefert und wir damit wenn das Teil noch immer nicht da war wieder bis Montag festsitzen wuerden und uns nun wirklich die Zeit weglief noch puenktlich in Cairns anzukommen um mein Schwesterchen vom Flughafen abzuholen.
Grade als wir an der Werkstatt ankamen klingelte das Handy und es war Al. Drei Schritte weiter erfuhren wir, dass das Teil zwar da war, aber leider das Problem nicht geloest hatte und er schon seit einer Stunde versuchte rauszufinden, was es denn sonst noch sein koennte. So doktorten die beiden Jungs noch stundenlang am Auto rum und versuchten und fuhren und versuchten und massen und fuhren wieder. Am Ende fand Al raus, dass die Lambdasonde nicht funktioniert, nachdem er uns dann erzaehlte, dass oft das fuer die Dichtungen am Auspuff verwendete Material am Anfang ausgast und diese Gase den Sensor kaputt machen koennen, haben wir vermutet, dass diese gute Sonde niemals wirklich funktioniert hat, sondern gleich nach dem Einbau wieder kaputt ging. Obwohl sie eigentlich nichts veraendert hatten, lief das Auto ploetzlich wieder und wir beschlossen es dabei bewenden zu lassen und einfach am naechsten Tag loszufahren.
In Sorge um unser Auto hielten wir an und schauten und schnackten noch mit anderen Leuten, die auch ein bisschen am eigenen Auto rumbastelten, aber leider konnten wir alle nichts finden.
So fuhren wir weiter bis zum naechsten Mechaniker, der in der Home Valley Station sass. Kurz bevor wir ankamen, fuhren wir uns noch einen Platten, die Laune war perfekt...
Aber als kleine Ironie das Schicksals gab es eine kleine Aufmunterung: Als ich den Plastikschutz, der ueber den Schrauben ist, vom Ersatzreifen runternahm, um ihn abschrauben zu koennen, fiel mir Fabians MP3-Player entgegen, den wir schon seit Tagen gesucht und schon aufgegeben hatten. Wie der da rein kam konnten wir uns ueberhaupt nicht erklaeren!
Da der Mechaniker schon zu hatte als wir in Home Valley ankamen, mussten wir ueber Nacht dableiben und ueberteuert campen. Eigentlich war es ganz nett mit Livemusik uns allem an der Bar, aber irgendwie waren wir nich so wirklich in Stimmung den Abend zu geniessen, sondern gingen frueh ins Bett.
Am naechsten Morgen mussten wir leider feststellen, dass der Mechaniker uns auch nicht wirklich weiterhelfen konnte. Ausser dem Rat doch nach Kununurra weiter zu fahren konnten wir nur noch einen neuen Ersatzreifen abstauben. Also mit maessiger Laune weiter Richtung Kununurra.
Am Ende der Gibb River Road, beschlossen wir das Auto stehen zu lassen und nicht weiter zu fahren als unbedingt noetig. So fuhren wir per Anhalter weiter bis in die Stadt und riefen von dort aus den RACV (Victorias ADAC) an, dass er unser Auto abschleppen sollte. Da der zustaendige Mechaniker hier Peter war, bei dem wir auchs schon bei unserem letzten Besuch in Kununurra waren, brachten wir ihm den Schluessel und warteten dann mal wieder im Park bis der unser Auto abgeschleppt und einmal angeschaut hatte. Wie auch Fabian schon gesehen hatte, war ein riesiges Loch im Endtopf vonu nserem Auspuff. Ausserdem wollten wir neue Bremsscheiben reinmachen lassen, weil die doch schon etwas runter waren und unser kleines Problem mit der 'Check Engine' Lampe und dem stockenden Fahren war ja auch noch da. Er sagte uns, dass er den Endtopf sofort bestellt hatte (zum Glueck war Donnerstag, der letzte Tag um Teile fuer den truck zu bestellen), dass wir das Auto damit nicht vor Montag wiedersehen wuerden. So haben wir die noetigsten fuer's Wochenende eingepackt und sind dann mit unseren Taschen wieder in die Stadt gewandert. Dort im Park angekommen hatten wir die Gruppe Deutsche, die wir auch am Anfang des Tages schon gesehen hatten, wieder entdeckt und uns dann gleich dazugesellt.
So hatten wir schnell die Gesellschaft fuer die naechsten Tage gefunden. Sandra und Isabell, zwei Schwestern aus Sachsen, die in der Zebra Rock Gallery gearbeitet haben. Jens, der mit ihnen reiste, allerdings noch keine Arbeit gefunden hatte und Sebastian und Jan, die auch auf der Arbeitssuche waren und wohl bald mit Melonenpfluecken anfangen koennten.
Als wir am Abend den RACV angerufen haben, haben sie uns wie erhofft noch eine Unterkunft besorgt. Erstmal nur fuer diese Nacht, wir sollten uns am naechsten Tag nochmal melden. Unser neues zu Hause lag im Lake Side Resort in einem Motelzimmer an den Kununurra Lake. Da es etwas ausserhalb der Stadt lag, hat Sebastian uns noch kurz rumgebracht und sich noch eine kleine Dusche abgestaubt.
Als wir das Zimmer gesehen haben, waren wir sofort begeistert. Ein richtiges Bett (diesmal sogar eins, was fuer zwei Leute bestimmt war), Kuehlschrank, Fernseher, Sofa, eigenes Bad. Fazit: alles was das Herz begehrt.
So genossen wir unseren Luxus und versuchten uns auf die positive Seite des neuerlichen Werkstattbesuches von unserem Rocky zu konzentrieren. Und auch den Luxus sich wieder in einer Stadt aufzuhalten und Internet zu haben. Nach 4 Wochen im Nichts, tat das echt gut!
Als wir dann am naechsten Morgen gemuetlich ausgeschlafen hatten, riefen wir den RACV noch einmal an und bekamen Unterkunft bis Montag, wenn wir unser Auto wieder kriegen sollten.
Also zogen wir um von unserem Motelzimmer in eine selfcatering cabin. Also eigentlich das gleiche, bloss mit Wasserkocher, Toaster, Mikrowolle, Gaskocher, allem moeglichen Geschirr und den dazugehoerigen Abwaschmoeglichkeiten.
So haben wir bis Montag eigentlich nicht viel gemacht, ausser viel auf dem Bett rumliegen, Fernsehen, im Internet rumdaddeln und uns abends mit den anderen treffen.
Einmal haben wir sie alle zu uns in den “Garten” eingeladen und ein leckeres BBQ gemacht.
Einmal doch immerhin den See erkundet, der fast vor der Haustuer lag
und es einmal mit Jens zusammen doch geschafft noch den Mirima National Park zu erkunden, der gleich am Stadtrand liegt und den wir eigentlich schon bei unserem ersten Kununurraaufenthalt erwandern wollten.
Dieser als kleine Variante der weltberuehmten Bungle Bungles, die wir aus Zeit-, Geld- und Autogruenden auslassen mussten, beschriebene Park, war eigentlich ganz nett, aber doch wirklich sehr klein und nach dieser Beschreibung auch etwas enttaeuschend. Trotzdem war es mal ganz nett, wieder mal was produktiveres als im Bett liegen zu machen. Ausserdem trafen wir noch ein deutsches Paar, Detlef und Gunda :D, von denen wir uns noch ein paar Tips fuer den Kakadu National Park abstauben konnten.
Als wir dann am Montagmorgen schon am auschecken waren, stellten wir fest, dass der RACV noch eine weitere Nacht bezahlt hatte und trugen ganz schnell unsere Klamotten wieder ins Zimmer rein.
Danach haben wir den Mechaniker angerufen und festgestellt, dass wir das Auto auch noch gar nicht wiederkriegen, wie versproechen, sondern es erst am naechsten Tag abholen koennen.
So dass wir wieder den ganzen Tag vergammelt haben.
Am naechsten Tag sind wir dann tatsaechlich ausgescheckt, haben den Grossteil unseres Gepaecks noch da gelassen und sind zum Mechaniker gewandert. Dort erfuhren wir, dass es wohl noch ein paar Stunden dauert bis es fertig ist. Kein Problem soweit. Das Problem kam erst, als wir rausgefunden haben, dass er nur den Endtopf vom Auspuff getauscht hat, aber weder die Bremsen getauscht hat, noch sich das andere Problem ueberhaupt angeguckt hat.
Und schon brach wieder ein bisschen die Verzweiflung aus, weil wir langsam wirklich in zeitliche Enge gerieten. Immerhin mussten wir es bis zum 07.August nach Cairns schaffen und das sind schon noch ein paar Meter und auch noch ein paar sehenswerte Sachen...
Weil wir die Schnautze gruendlich voll hatten von Peter, fuhren wir zum naechsten Mechaniker, Al, der noch am gleichen Tag die neuen Bremsen eingebaut hat, noch ein paar kleine Nebenprobleme nebenbei behoben hat und auch sofort noch angefangen hat nach unserem Problem zu suchen. Sein Ergebnis: der TPS ist kaputt! Das ist ein Sensor, der die Position des Gaspedals bestimmt und damit die Benzineinspritzung beeinflusst und optimieren hilft. Sofort in Perth angerufen und das Teil bestellt. Expresslieferung mit dem Flugzeug, wenn wir Glueck haben waere es schon morgen nachmittag da, wenn nicht am Morgen danach.
Gluecklich jetzt schonmaldas Problem rausgefunden zu haben trafen wir uns mit den anderen und verabredeten uns mit Jens, Sandra und Isabell (die zwei freie tage hatten) am naechsten Tag zum Lake Argyle zu fahren. Ein kuenstlich angelegter See, der so gross ist, dass er als Inlandsmeer deklariert wurde.
Abends besuchten wir noch unsere alten Freunde und Schlafplatzgeber Neithen und Annie, wo wir auch wieder die Nacht verbrachten.
Unser Auto hatten wir am Morgen gleich beim Mechaniker abgegeben, damit er wenn er das Teil bekommt gleich loslegen kann. Fabian ist bei Jens und ich bei den beiden Maedels zugestiegen und schon gings los. Unser erster Stop war bei der einzigen Schwimmstelle des Ganzen Sees, die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Durch die ganzen Inseln, die vorm Fluten mal berge waren, sah das Ganze aus der Naehe nicht halb so beeindruckend aus, wie auf Fotos und Postkarten, die Ausnahmslos aus der Luft gemacht waren. Aber Schwimmen macht auch trotzdem Spass ;)
Weiter gings am grossen Staudamm vorbei
und zu einem Piknikplatz, wo wir erstmal Mittag assen und dann allen dreien Killer Bunnies beibrachten. Jens, der ein Job angebot in Darwin bekommen hatte, war nicht wirklcih bei der Sache und verabschiedete sich auch bald, um den Weg in richtung Arbeitsstelle gleich anzutreten. So spielten wir nur noch zu viert konnten die beiden Maedels aber ganz gut von dem Spiel begeistern.
Nach diesem Spektakel fuhren wir noch wieder auf eine Restarea nahe von Kununurra. Und am naechsten Morgen wieder zum Swimbeach, wo wir gemuetlich fruehstueckten und noch ein paar Runden Killer Bunnies spielten und sogar unser rotes Erweiterungspack endlich mal ausprobieren konnten.. Neben bei lernten wir noch Matin und Tilly kennen, ein deutsch-hollaendisches Paeerchen, was auch auf Arbeitssuche war. Aber bestimmt bis morgen frueh...
Als wir spaeter wieder in die Stadt fuhren und unser Auto abholten, erfuhren wir, dass unser neuer TPS leider noch nicht angekommen war.
Um uns die Zeit zu vertreiben, gingen wir ins Schwimmbad, wo wir mit Martin und Tilly Frisbe spielten und uns die Sonne auf den Bauch scheinen liessen.
Spaeter kamen auch Isabell und Sandra noch wieder dazu, die vorher noch ein paar Dinge erledigen mussten,
Abends ging es dann wieder zusammen auf die Restarea, wo die beiden Maedels muede ins Bett fielen und wir uns noch mit Martinn und Tilly am Feuerchen vergnuegten.
Dank der Hitze war nicht wirklich viel mit Ausschlafen, aber da wir eh ungeduldig waren, unser Auto reparieren zu lassen war es nicht weiter schlimm schon auf zu sein und das Auto gleich zum Mechaniker bringen zu koennen. Da er leider nicht da war, schlugen wir unser Lager auf seinem Hof auf und warteten.
Waehrend Fabian den immer kleinerwedenden Schatten genoss, lief ich eine Weile durch die Gegend, schaute mit die steinernden Kunstwerke in der Rockalong Stonegallery an und holte mir noch einen Sonnenbrand. Als ich wieder an der Werkstatt ankam, war der Schatten fast ganz verschwunden und es dauerte zum Glueck auch nicht mehr lange bis Al wieder da war. Leider mit schlechten Nachrichten, das Teil war immer noch nicht angekommen. Damit wir nicht in der Sonne schmoren brachte er uns kurz am Schwimmbad vorbei, wo wir mal wieder mit Martin und Tilly den Tag verbrachten, diesmal aber im Schatten. Bald trafen wir auch Jan wieder, der nach drei Tagen und zwei Zusammenbruechen seinen Melonenjob wieder aufgegeben hat und jetzt weiter nach Cairns wollte. So war schnell der Plan gemacht, dass er sobald unser Auto wieder fuhr mit uns mitkommen wuerde. So schnell hatten wir unseren ersten Mitfahrer gefunden.
Als Al uns am spaeten Nachmittag immer noch nicht angerufen hatte und wir es gar nicht mehr abgewarten konnten, gingen wir los um nachzufragen wie es aussieht, geplagt von den Gedanken, dass es schon wieder Freitag war und die Post am Samstag nicht ausliefert und wir damit wenn das Teil noch immer nicht da war wieder bis Montag festsitzen wuerden und uns nun wirklich die Zeit weglief noch puenktlich in Cairns anzukommen um mein Schwesterchen vom Flughafen abzuholen.
Grade als wir an der Werkstatt ankamen klingelte das Handy und es war Al. Drei Schritte weiter erfuhren wir, dass das Teil zwar da war, aber leider das Problem nicht geloest hatte und er schon seit einer Stunde versuchte rauszufinden, was es denn sonst noch sein koennte. So doktorten die beiden Jungs noch stundenlang am Auto rum und versuchten und fuhren und versuchten und massen und fuhren wieder. Am Ende fand Al raus, dass die Lambdasonde nicht funktioniert, nachdem er uns dann erzaehlte, dass oft das fuer die Dichtungen am Auspuff verwendete Material am Anfang ausgast und diese Gase den Sensor kaputt machen koennen, haben wir vermutet, dass diese gute Sonde niemals wirklich funktioniert hat, sondern gleich nach dem Einbau wieder kaputt ging. Obwohl sie eigentlich nichts veraendert hatten, lief das Auto ploetzlich wieder und wir beschlossen es dabei bewenden zu lassen und einfach am naechsten Tag loszufahren.
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