In Exmouth angekommen war die Enttaeuschung gross. Im National Park, der guenstigsten Campmoeglichkeit, war kein Platz mehr frei. Nach viel hin und her wurde dann beschlossen auf den letzten Campingplatz ausserhalb der Stadt ganz nah am National Park zu gehen, anstatt sich einfach irgendwo hinzustellen, weil wir doch von den vielen “No Camping” Schildern eingeschuechtert waren. Auf dem Weg wurde unsere Aufmerksamkeit von riesigen Antennen beansprucht, die es dann auch auf einem kleinen Umweg zu erforschen galt. Am Strassenrand fanden wir ein Informationsschlid was uns schon mit den ersten wichtigen Daten versorgte.

Demnach handelte es sich um den weltweit groesseten FMTransmitter der Welt, mit einem Gesamtdurchmesser der ganzen Konstruktion von 2,52km, dem hoechsten Turm von 387m und den kleinen Aussentuermen mit 304m.
Allerdings war uns immernoch nicht wirklich klar wozu diese Monsterantennen eigentlich da sind. Also weiter gefahren und geforscht. Schon bald konnten wir an den Schildern an der Umzaeunung rausfinden, dass das Ganze irgendwie zur NAVY gehoert. Dann kam die Schranke. Der Wachposten, der dachte wir haetten uns verfahren wurde gleich ausgefragt und konnte uns dann verraten, dass diese Radioantennen dazu da sind, mit Ubooten unter Wasser zu kommunizieren. Uebrigens fuer Australien und Amerika...
Nebenbei war der gute NAVY Wachmann auch noch Touriguide und verriet uns gleich die besten Spots im National Park.
Unser naechster ungeplanter Stop war am Leuchtturm von dem aus man wunderbar den Sonnenuntergang beobachten konnte.


Von dort aus ging es weiter Richtung Campingplatz. Dieser war leider im Dunkeln unauffindbar. Nachdem wir zweimal dran vorbei gefahren waren und dabei bestimmt 100 Kaengeruhs (nein das ist nicht uebertrieben) gesehen haben, hat es uns gereicht und wir sind doch einfach im Gebuech neben einer Duene gelandet.
Am Morgen wieder auf der gleichen Strecke unterwegs, konnten wir den Campingplatz dann doch entdecken, aber er war wirklich schlecht zu sehen.
Als wir um halb acht in den National Park rein fuhren sahen wir auch schon fuenf Autos annstehen, die alle einen Campinglatz ergattern wollten, beim Ranger der erst um acht aufmacht. So konnten wir entspannt an der Schlange vorbei fahren und uns am T-Bone Beach mal wieder ein Strandfruehstueck goennen. Da der National Park einmmal an der Kueste lang fuehrte und wir eh hin und zurueck fahren mussten, fuhren wir als erstes ganz nach unten zum Yardi Creek, um uns einerseits den Creek und andererseits auch die Flussueberquerung an zu schauen, wegen der wir vor dem 4WDTreck zurueckgeschreckt waren. Und ja, die Ueberquerung sah nicht ganz so leicht aus, waere wahrscheinlich bei niedriger Ebbe, die es am Abend gegeben haette schaffbar gewesen. Naja, sicher ist sicher und so haben wir ja auch nicht viel verpasst und sogar Zeit gespart und defintiv auch einiges an Nerven. Der Yardi Creek selbst mit seiner Schlucht war wurderschoen und auf einem netten zwar etwas steinigen, aber fuer als Klasse 4 von 6 (fuer Klasse 6 braucht man dann Abseil- und Rockclimbeausruestung) angekuendigt sehr gemuetlichen Weg zu erkunden.

(hinten im Bild ist die Stelle zu sehen an der wir den Fluss haetten ueberqueren muessen)

Unser naechste Stop, von unserem NAVY-Tourguide empfohlen, war die Sandy Bay, ein schoener netter Strand, nur der Wind zum Kiten hat gefehlt... ;)
Dafuer waren viele kleine Korallenteile an Land gespuelt worden

Dies mal auf den Tip eines Maedels aus der Touriinfo hin stoppten wir am Oyser Stacks, das so von aussen betrachtet nicht so besonders war, aber wenn man sich mit dem Schnorchel ins Wasser wagte sehr beeindruckend!







Leider war der Ein- und Ausstieg ins Wasser etwas schwierig. Man musste naemlich ueber Steine ins Wasser krabbeln, die schon von den Wellen umspuelt wurden, besagte Wellen haben einen dann schoen auf den Steinen hin und her gerieben. Mein armer Fabian war danach ganz zerschrammt und zerbeult. Danach ging es zur Turpoise Bay, wo man wieder mit der Stroemung schnorcheln konnte, nur dass man diesmal nicht direkt zum Handtuch getragen wurde, wo die Stroemung aufhoerte, sondern aufpassen musste, rechtzeitig rauszukommen, damit man nich von der Stroemung auf die andere Seite des Riffs gezogen wird.





sogar eine Moraene haben wir entdeckt





und einen Trompetenfisch










Aber alles ganz entspannt, wir waren bevor wir am letzten sicheren Ausstiegspunkt angekommen sind schon so lange im Wasser, dass wir schon vorher aussind. Da wir einen riesiegen Rochen,

einen Hai

und einige von den beeindruckend schoenen Angelfishes gesehen haben,

sind wir eh immer lange gegen die Stroemung angepaddelt um bei unseren Beobachtungsobjekten zu bleiben und vielleicht doch noch ein schoenes Foto zu machen.
Noch ein kurzer Stop an der Mangrove Bay

und schon hatten wir den National Park wieder verlassen und hielten noch einmal beim Turtle Center Jurabi an, wo wir aber natuelich mal wieder keine Schildkroeten sahen...
Aber diesmal war es auch deutlich wegen der falschen Saison. Hier konnte man naemlich das Eierlegen und Schluepfen beobachten, aber das geht natuerlich nicht das ganze Jahr.
Nachdem wir in Exmouth noch einiges bezueglich unserer bald auslaufenden Autoregistrierung und bezueglich meines Studiums geklaert hatten, konnten wir weiter sausen und uns den spektakulaeren Shothole Canyon anschauen. Der Name kommt von den heute noch sichtbaren Sprengloechern aus der Zeit, wo hier versucht wurde eine Mine aufzubauen. Wir waern uns zwar nicht sicher ob wir sie gesehen haben, aber beeindruckend war der Canyon auch so.

Wir haben die gelblichen Loecher im verdacht besagte “shotholes” zu sein, sind uns aber bei Weitem nicht sicher.

Vom ersten Canyon begeistert fuhren wir in den zweiten, den Charles Knife Canyon natuerlich auch gleich rein.


Auf dem Weg verloren wir eine Schraube vom Unterfahrschutz, so dass der nun runter hing und gelegentlich auf den Boden aufschlug.

Da wir die Schraube leider nicht wiederfinden konnten mussten wir die beiden betroffenen Bleche erstmal abschrauben. Trotzdem fuhren wir noch schnell bis zum Ende weiter wo wir von einem unspektakulaeren Lookout empfangen wurden und von einem Rundweg fuer den wir keine Zeit mehr hatten. Das Ganze hatte naemlich doch laenger gedauert als geplant, so dass wir leider den letzten Teil der Strecke bis zur Restarea im Dunkeln fahren mussten. Und da kam was kommen musste, die Kaengeruhs waren auch mal wieder auf der Strasse. Fabian und ich haben beide fleissig Aussschau gehalten und ich habe ihm die Kaengeruhpositionen zugerufen. Das System ging auch erst ganz gut. Nur dann sah Fabian die Kaengeruhs auf der rechten Seite und fuhr nach links, waehred ich ihm schon zurief, dass links auch Kaengeruhs sind und er wieder auf die Mitte der Strasse fuhr. Leider musste das Kaengeruh von der liken Seite dann genau auf die Strasse springen und fuer uns gab es kein Entkommen mehr. Unser erstes Kaengeruh erwischt.
Nach kurzer Aufatempause nach dem naechtlichen Schock sahen wir dass dem Auto nicht viel passiert war (nur ein paar Lichter) und das Kaengeruh zum Glueck sofort tot war. Leider hatten wir gleich zwei Kaengeruhs erwischt, das zweite war ein kleines noch ungeborenes Baby, was durch den Unfall aus dem Bauch geschleudert worden war. Sehr fiess!


Aber auch das war wohl sofort tot.
Auf unserem restlichen Weg gab es dann zum Glueck keine weiteren Zwischenfaelle mehr. Wir waren auch alle sehr froh als wir auf der Restarea ankamen und haben sogar eine frueher genommen als geplant.
Demnach handelte es sich um den weltweit groesseten FMTransmitter der Welt, mit einem Gesamtdurchmesser der ganzen Konstruktion von 2,52km, dem hoechsten Turm von 387m und den kleinen Aussentuermen mit 304m.
Allerdings war uns immernoch nicht wirklich klar wozu diese Monsterantennen eigentlich da sind. Also weiter gefahren und geforscht. Schon bald konnten wir an den Schildern an der Umzaeunung rausfinden, dass das Ganze irgendwie zur NAVY gehoert. Dann kam die Schranke. Der Wachposten, der dachte wir haetten uns verfahren wurde gleich ausgefragt und konnte uns dann verraten, dass diese Radioantennen dazu da sind, mit Ubooten unter Wasser zu kommunizieren. Uebrigens fuer Australien und Amerika...
Nebenbei war der gute NAVY Wachmann auch noch Touriguide und verriet uns gleich die besten Spots im National Park.
Unser naechster ungeplanter Stop war am Leuchtturm von dem aus man wunderbar den Sonnenuntergang beobachten konnte.
Von dort aus ging es weiter Richtung Campingplatz. Dieser war leider im Dunkeln unauffindbar. Nachdem wir zweimal dran vorbei gefahren waren und dabei bestimmt 100 Kaengeruhs (nein das ist nicht uebertrieben) gesehen haben, hat es uns gereicht und wir sind doch einfach im Gebuech neben einer Duene gelandet.
Am Morgen wieder auf der gleichen Strecke unterwegs, konnten wir den Campingplatz dann doch entdecken, aber er war wirklich schlecht zu sehen.
Als wir um halb acht in den National Park rein fuhren sahen wir auch schon fuenf Autos annstehen, die alle einen Campinglatz ergattern wollten, beim Ranger der erst um acht aufmacht. So konnten wir entspannt an der Schlange vorbei fahren und uns am T-Bone Beach mal wieder ein Strandfruehstueck goennen. Da der National Park einmmal an der Kueste lang fuehrte und wir eh hin und zurueck fahren mussten, fuhren wir als erstes ganz nach unten zum Yardi Creek, um uns einerseits den Creek und andererseits auch die Flussueberquerung an zu schauen, wegen der wir vor dem 4WDTreck zurueckgeschreckt waren. Und ja, die Ueberquerung sah nicht ganz so leicht aus, waere wahrscheinlich bei niedriger Ebbe, die es am Abend gegeben haette schaffbar gewesen. Naja, sicher ist sicher und so haben wir ja auch nicht viel verpasst und sogar Zeit gespart und defintiv auch einiges an Nerven. Der Yardi Creek selbst mit seiner Schlucht war wurderschoen und auf einem netten zwar etwas steinigen, aber fuer als Klasse 4 von 6 (fuer Klasse 6 braucht man dann Abseil- und Rockclimbeausruestung) angekuendigt sehr gemuetlichen Weg zu erkunden.
(hinten im Bild ist die Stelle zu sehen an der wir den Fluss haetten ueberqueren muessen)
Unser naechste Stop, von unserem NAVY-Tourguide empfohlen, war die Sandy Bay, ein schoener netter Strand, nur der Wind zum Kiten hat gefehlt... ;)
Dafuer waren viele kleine Korallenteile an Land gespuelt worden
Dies mal auf den Tip eines Maedels aus der Touriinfo hin stoppten wir am Oyser Stacks, das so von aussen betrachtet nicht so besonders war, aber wenn man sich mit dem Schnorchel ins Wasser wagte sehr beeindruckend!
Leider war der Ein- und Ausstieg ins Wasser etwas schwierig. Man musste naemlich ueber Steine ins Wasser krabbeln, die schon von den Wellen umspuelt wurden, besagte Wellen haben einen dann schoen auf den Steinen hin und her gerieben. Mein armer Fabian war danach ganz zerschrammt und zerbeult. Danach ging es zur Turpoise Bay, wo man wieder mit der Stroemung schnorcheln konnte, nur dass man diesmal nicht direkt zum Handtuch getragen wurde, wo die Stroemung aufhoerte, sondern aufpassen musste, rechtzeitig rauszukommen, damit man nich von der Stroemung auf die andere Seite des Riffs gezogen wird.
sogar eine Moraene haben wir entdeckt
und einen Trompetenfisch
Aber alles ganz entspannt, wir waren bevor wir am letzten sicheren Ausstiegspunkt angekommen sind schon so lange im Wasser, dass wir schon vorher aussind. Da wir einen riesiegen Rochen,
einen Hai
und einige von den beeindruckend schoenen Angelfishes gesehen haben,
sind wir eh immer lange gegen die Stroemung angepaddelt um bei unseren Beobachtungsobjekten zu bleiben und vielleicht doch noch ein schoenes Foto zu machen.
Noch ein kurzer Stop an der Mangrove Bay
und schon hatten wir den National Park wieder verlassen und hielten noch einmal beim Turtle Center Jurabi an, wo wir aber natuelich mal wieder keine Schildkroeten sahen...
Aber diesmal war es auch deutlich wegen der falschen Saison. Hier konnte man naemlich das Eierlegen und Schluepfen beobachten, aber das geht natuerlich nicht das ganze Jahr.
Nachdem wir in Exmouth noch einiges bezueglich unserer bald auslaufenden Autoregistrierung und bezueglich meines Studiums geklaert hatten, konnten wir weiter sausen und uns den spektakulaeren Shothole Canyon anschauen. Der Name kommt von den heute noch sichtbaren Sprengloechern aus der Zeit, wo hier versucht wurde eine Mine aufzubauen. Wir waern uns zwar nicht sicher ob wir sie gesehen haben, aber beeindruckend war der Canyon auch so.
Wir haben die gelblichen Loecher im verdacht besagte “shotholes” zu sein, sind uns aber bei Weitem nicht sicher.
Vom ersten Canyon begeistert fuhren wir in den zweiten, den Charles Knife Canyon natuerlich auch gleich rein.
Auf dem Weg verloren wir eine Schraube vom Unterfahrschutz, so dass der nun runter hing und gelegentlich auf den Boden aufschlug.
Da wir die Schraube leider nicht wiederfinden konnten mussten wir die beiden betroffenen Bleche erstmal abschrauben. Trotzdem fuhren wir noch schnell bis zum Ende weiter wo wir von einem unspektakulaeren Lookout empfangen wurden und von einem Rundweg fuer den wir keine Zeit mehr hatten. Das Ganze hatte naemlich doch laenger gedauert als geplant, so dass wir leider den letzten Teil der Strecke bis zur Restarea im Dunkeln fahren mussten. Und da kam was kommen musste, die Kaengeruhs waren auch mal wieder auf der Strasse. Fabian und ich haben beide fleissig Aussschau gehalten und ich habe ihm die Kaengeruhpositionen zugerufen. Das System ging auch erst ganz gut. Nur dann sah Fabian die Kaengeruhs auf der rechten Seite und fuhr nach links, waehred ich ihm schon zurief, dass links auch Kaengeruhs sind und er wieder auf die Mitte der Strasse fuhr. Leider musste das Kaengeruh von der liken Seite dann genau auf die Strasse springen und fuer uns gab es kein Entkommen mehr. Unser erstes Kaengeruh erwischt.
Nach kurzer Aufatempause nach dem naechtlichen Schock sahen wir dass dem Auto nicht viel passiert war (nur ein paar Lichter) und das Kaengeruh zum Glueck sofort tot war. Leider hatten wir gleich zwei Kaengeruhs erwischt, das zweite war ein kleines noch ungeborenes Baby, was durch den Unfall aus dem Bauch geschleudert worden war. Sehr fiess!
Aber auch das war wohl sofort tot.
Auf unserem restlichen Weg gab es dann zum Glueck keine weiteren Zwischenfaelle mehr. Wir waren auch alle sehr froh als wir auf der Restarea ankamen und haben sogar eine frueher genommen als geplant.