Freitag, 22. Mai 2009

10.-11.04.2009 - 4WDTrack, West MacDonnell Ranges und Alice

Fuer den heutigen Tag stand der Rest des 4WD Tracks und die West MacDonell Ranges auf dem Program.
Simon, unser Motorradfahrer, entschied sich allerdings den 4WD Track abzubrechen und umzukehren. Er hatte am Abend bemerkt das sich bereits auf den ersten Kilometern die Federung seiner Maschine aufgeloest hatte und er den Rest der Streccke ohne Federung und geringer Bodenfreiheit bewaeltigen muesste. Er fand auf unserer Restarea auch gleich ein Paerchen die hinter im fahren und ihm bei evtl. Stuerzen helfen wollten.
Also machten wir uns alleine an den Rest der Strecke. Wie wir festellen mussten hatten wir am Abend bereits den schlimmsten Teil der Strecke geschafft hatten. Auf dem Weg kamen wir an den ein oder anderen huebsch geschmueckten Baum vorbei.


Diese erinnerten uns doch gleich wieder daran, wie schnell man doch einen Platten bekommen kann.
Nachdem wir den 4WD Track gemeistert hatten, stoppten wir an dem Gross Bluff. Hierbei handelt es sich um einen Krater von einem Metroideneinschlag vor Millionen von Jahren. Ueber einen richtigen 4WD Track konnte man in die Mitte des Kraters fahren.


Auf den Bild kann man den Rest vom Rand des Kraters sehen. Schon sehr beeindruckend, wie gross der Metroid gewessen sein muss, um so ein Loch in den Boden zu sprengen.
Die West MacDonnell Ranges sind besonders bekannt fuer die vielen Schluchten, mit kalten Seen am Boden. Somit fuehrte uns unser naechste Stopp zur Redbank Gorge. Wir dachten, das man die Schlucht ueber einen einfachen Wanderweg erreichen koennen und behielten unsere Flip-Flops an. Dies stellte sich leider als Irrtum heraus, der Weg fuehrte ueber Stock und Stein und war noch nichtmal wirklich gut ausgeschildert. Und dann entaeuschte die Redbank Gorge auch noch mit einen kleinen schlammigen See, der nicht gerade zum Schwimmen einlud.


Frustriert machten wir uns auf den Rueckweg.
Mit reduzierten Erwartungen machten wir uns auf den Weg zu der Glen Helen Gorge.
Ueber ein ausgetrocknetes Flussbett erreichten wir den See am Fuss der Schlucht.


Diesmal sah das Wasser einladend aus und wir stuerzten uns in die Fluten.


Mit zwei netten Maedels macht es doch auch gleich doppelt Spass.

Zu neuen Kraeften gekommen machten wir uns hoch motiviert auf den Weg zur Ormiston Gorge.
Eindeutig die beste Schlucht. Echt gross und auch nett zum Schwimmen.


Abgekuehlt hatten wir uns ja gerade erst und wir hatten ja noch genug auf der To-Do Liste stehen hatten, ging es auch schon weiter zu den Ochre Pit. An diesen Felsen haben die Aboriginals ihr Okker fuer Hoehlenmalerein und Koerperschmuck abgebaut. Das mitnehmen von Okker als Souvenir wird mit bis zu 5000$ bestraft.


Naja ich fands nich so spannend und die Fliegen gingen mir tierisch aufn Sack..
Ich weiss auch nich warum alle verdammten Tiere immer zu mir kommen.
Schnell hatte ich meine Maedels ueberzeugt weiter zu fahren.Unser naechster Stop war die XX Gorge. Nach einem anstrengenden steilen Aufstieg konnten wir die Ausssicht ueber die gesammte Schlucht geniessen.



Leider wurde uns dieser schoene Moment von den penetranten Outbackfliegen ein wenig vermiesst. Bevor wir uns wieder auf den Rueckweg machten, konnten wir dem Ausblick auf das Tal nicht wiederstehen.


Ohne Zeit fuer eine Verschnaufpause ging es weiter zu den letzten Stopp unseres heutigen Tages.
Mal wieder eine Gorge, diese lud auch wirklich zum Schwimmen und Spass haben ein.


Wie so oft in Australien ist alles was Spass machen koennte hier wieder verboten. Wunderbar mit Picktogrammen verdeutlicht, die ich euch nich vorenthalten moechte.


Zum Ende des Tages wollte Doro noch gerne den Dolomiten Walk machen. Nachdem wir schon geschaettze ¾ des Weges hinterunsgebracht hatten, ohne irgendetwas spannendes zu sehen und auch die Daemmerung nich mehr laenger auf sich warten liess, kamen wir doch noch bei den Dolomiten an.


Hmm, ganz nett... aber nich wirklich beeindruckend. Kann halt nich immer alles atemberaubend sein. :-p
Da doch schon spaeter war als geplant blieben wir ueber Nacht gleich in dem National Park und gingen schnell nach dem nicht so gelungenen Abendessen ins Bett.
Am naechsten morgen wollten wir eigentlich noch eine weitere Gorge und einen Wuestenpark anschauen, aber durch allgemeine Lustlossigkeit und unverschaemte Preise fuhren wir doch gleich durch bis Alice Spring.
Extrem gutes Gefuehl wieder eine Stadt zu kommen nachdem man 2700 km durchs Outback gefahren ist.
Wir hatten geplant an diesen Tag unsere treuen Mitfahrer in einem Hostel abzuliefern und uns dabei gleich wieder auf die Suche nach neuen Mitfahrern zurueck nach Adelaide zu machen.
Bei unserer Tour saemtliche schwarzen Bretter der Hostel mit unseren Mitfahrergesuch auszustatten. Stellten wir auch gleich fest das Alice Spring nicht wirklich viel zu bieten hat.
Bereits eine Stunde nachdem wir unser erstes Gesuch ans Schwarze Brett gebracht hatten, wurden wir von der lieben Mandy angerufen die einen Lift nach Adelaide suchte. Wir waren echt begeistert wie gut die alte Zettel Methode funktioniert.
Fuer den heutigen Abend stand noch ein gemeinsames Essen mit unseren alten Mitfahrern und das gleichzeitige Feiern von Doro und meinen 3 jaehrigen an. Zu diesem besonderen Anlass gab es lecker Kaengeru mit Salat und Knoblauchbrot.
Zu unserer Freude rief noch ein/e weitere/r Mitfahrer/in an. Doro, die mit ihm/ihr telefoniert hatte, dachte es waer ein Kerl und als ich, als ich ihn/sie eingesammelt habe mit Erschrecken an der Strasse eine langhaarige Person mit ihrer Jeansjacke wedeln sah, machte ich mich schon aufs schlimmste gefasst...
Wie sich spaeter rausstellte war sie doch weiblich, glaub ich.
Leider mussten wir feststellen das wir mit Emira nicht wirklich auf einer Wellenlaenge lagen. Trotzdem haben wir uns entschieden sie mitzunehmen, um eine weitere Person zu haben, die sich am Benzin beteiligen kann.
Kann ja nich so schlimm sein sie 2 Tage zu ertragen..
Nach unseren kurzen Treffen machte sie sich auch wieder zurueck zu ihren Campingplatz, wo wir sie am naechsten Morgen aufsammeln sollten.
Bei einem gemuetllichen Bier liessen wir den Abend mit unseren alten Mitfahrern ausklingen.

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