Nachdem das Auto dann doch wieder lief, starteten wir unseren zweiten Versuch Perth zu verlassen. So fuhren wir diesmal in noerdliche Richtung bis nach Yanchep, wo wir am Strand hochliefen und uns von der Stroemung zu unseren Handtuechern zurueck tragen liessen, waehrend sich die beiden Jungs die Sonne auf den Bauch scheinen liessen.
Dort lernten wir auch Juergen und Britta kennen, die mit einem Hanomag aus Deutschland unterwegs waren. Freunde von ihnen hatten den einschiffen lassen und waren damit ein halbes Jahr in Australien unterwegs und haben ihn danach einigen Paaren aus dem Freundeskreis fuer deren Urlaube zur Verfuegung gestellt.
Die beiden erzaehlten uns von einem tollen 4WDTreck von Lancelin durch die Sandduenen bis zu den Pinnacles und hatten uns schon bald damit ueberzeugt, sodass wir mit ihnen zusammen nach Lancelin fuhren, um etwas ueber die Strassenkonditionen heraus zu finden.
Schon von Lancelin aus konnte man die schoenen Sandduenen sehen, die direkt hinterdem Ort anfingen.


In der Tankstelle trafen wir dann per Zufall die Frau, die in der Touriinfo arbeitet, die uns gleich anbot uns am naechsten Tag, sobald sie oeffnet eine Karte von der Gegend zu geben.
Also machten wir es uns am Anfang der Duenen gemuetlich und verbrachten die Nacht mit einem kleinen Oelwechsel, ziemlich viel Sand und ganz vielen Sternen.
Am naechsten Tag haben wir dann die Karte abgeholt und den Tip von der guten Frau: “ Da fahren die grossen Busse lang, das koennt ihr gar nicht verpassen.”

Also gut, hoert sich ja nicht so schwer an und soll auch nur 3-5h dauern und zwischendurch sieht man noch die huebsche Wedge Island.
Tja, schon ziemlich am Anfang wurde uns klar dass die Karte nicht ganz die beste war und es gar nicht so ganz einfach war zu erkennen welchen Weg die grossen Busse nehmen. Waren naemlich dicke 4WDTourbusse gemeint, die mitten durch die Duenen fahren, wo wir niemals langgekommen waeren. Nach einem kleinen Ausflug mitten in die riesigen weissen Sandduenen,






haben wir doch auf den eigentlichen Weg zurueck gefunden und sind mit viel Durchfragen auch bis Wedge gekommen. Bis dorthin waren naemlich noch viele unterwegs, da Wedge wohl ein Fischerparadies ist. Viele haben sich dort sogar Wellblechhuetten fuers Wochenende hingebaut. Die meisten haben dolle den Kopf ueber unsere Map geschuettelt und uns wurde auch gleich nahegelegt, dass wir nicht damit rechnen sollen heute noch anzukommen.
Zudem sind wir auch mitten durch ein Militaergebeit gefahren, in dem zu bestimmten Daten auch gerne mal Schiessuebungen gemacht werden und auch alles moegliech andere an Waffen ausprobiert wird.

Das Mittagessen zwischendurch, waehrend der Fahrt war nicht ganz so einfach! Aber die Jungs haben es dann doch gemeistert alle Toasts zu schmieren ohne das Auto voll zu sauen :D

Leider waren Wedge und die Wedge Island auch etwas enttaeuschend. Es war zwar ganz nett, aber halt nur ein fuer diese Kueste recht normaler Strand, mit einer unspektakulaeren Insel davor...

Da die Proportionen auf der selbstgemalten Karte ueberhaupt nicht stimmten, sah es auf der Karte so aus, als haetten wir es an diesem Punkt schon fast geschafft. Aber ein Blick auf die normale Karte machte schnell klar, dass es wohl erst die Haelfte war, was wir hinter uns hatten.
Irgendwo bald hinter Wedge haben wir wohl nachdem wir am Strand langgefahren sind

und ihn an der falschen Stelle wieder verlassen haben den Haupttreck endgueltig verloren, der Weg wurde immer schmaler und schlechter. Sehr steinig und huckelig und die Buesche am Rand haben den armen Hanomag einiges an Farbe gekostet und auch uns ein paar kleine Schrammen eingehandelt. :(



Da hier leider keine Fischer mehr unterwegs waren und statt dem einen aufgezeichneten Weg, in etwa 20 Wege da waren, war es wirklich nicht leicht zu finden. Dafuer sahen wir viele von diesem putzigen Kameraden. Nur beim Wegfinden haben sie uns nicht geholfen.

So kaempften wir uns tapfer weiter und fanden dann doch kurz vorm Dunkelwerden den richtigen Weg wieder. Da es aber bei weitem zu spaet war, schlugen wir erstmal unser Nachtlager auf.
Leider setzten wir vorher noch zweimal auf riesigen Steinen auf. Zum Glueck passierte aber nicht mehr als dass der Unterfahrschutz verbogen war, was spaeter mit einem dicken Hammer aus dem Hanomag wieder grade gedaengelt wurde.
Mit neuem Mut machten wir uns wieder auf den Weg, um die letzte Etappe unseres Monstertrecks zu meistern. Bald kamen wir an der Hangover Bay an und hatten es damit geschafft und haben fuer den leicht zu findenden 3-5h Weg lediglich 1-1,5 Tage gebraucht.

Endlich konnten wir in den weithin bekannten Pinnacles National Park vordringen. Die Pinnalces sind bis zu 4m hohe Limestone Saeulen, die aus Zeiten ueber geblieben sind, als dieser Teil Australiens keine Wueste sondern noch eine Limestoneebene mit gutem Boden und Baeumen drauf war. Zumindest einer Theorie zufolge sind die Pinnacles dort entstanden, wo die Wurzeln der Baeume das Wasser nach oben gesaugt haben, weil das Wasser mit den Mineralien reagiert hat und der weiche Limestone durch Silicaanlagerungen verhaertet wurde. Als dann spaeter die ganze Ebene durch Erosion abgetragen wurde, blieben nur diese verhaeteten Saeulen stehen.
Eigentlich eine sehr coole Sache, leider ist es schon so touristisch ausgeschlachtet, dass tausende von Menschen da sind und immer ganze Tourbusse ankommen. Wir persoenlcih finden es ja schoener, wenn es ein bisschen ruhiger ist und nicht ganz so dolle verkauft.
Hilft ja alles nichts, wenn irgendwas besonders toll is wollen es halt alle sehen.

Grosses Autoposing


der groesste den wir gefunden haben

Fabi auf'm Thron


der Franzose traeumt mal wieder...

Hier sieht man mal sehr schoen den Kontrast zwischen der gelb-roten Wueste, den weissen Duenen und dem blauen Meer.

Danach sind wir weitergefahren zum Thirsty Point, einem netten Strand und dann zum Thetis Lake, wo man sich Stromatoliten angucken konnte.

Das sind uralte Lebensformen, die aus Cianobakterien bestehen und als grosse Lebensgemeinschaft, von eben diesen Bakterien, eine Art lebenden Stein bliden, der dann Stromatolit genannt wird. Der eigentlich Stein, der dann auch uebrig bleibt, wenn die Bakterien sterben, zum Beispiel weil sich der Wassrespiegel aendert und die guten einfach austrocknen, besteht aus den Ablagerungen von Mineralien die die Bakterien so zu sagen als Abfall uebrig lassen, wenn sie das Wasser verwerten.
Diese uralten Lebensformen, die es wohl schon vor 3,5mio Jahren gab, sind gewissen Theorien nach dafuer verantwortlich, dass die Atmospaere nicht nur Stickstoff, sondern auch genuegend Sauerstoff enthaelt und das ganze Leben wie wir es heute kennen ueberhaupt moeglich ist. Und das ist dann doch etwas beeindruckender, als die Stromatoliten selbst.
Als wir in Jurien Bay ankamen, gingen wir erstmal eine Runde schwimmen und Volleyball spielen. Als die beiden Franzosen uns vom Rand aus aufgeregt irgendwas zuriefen, sind wir aus dem Wasser gekommen, um sie besser verstehen zu koennen. Genau die falsche Richtung, was sie uns naemlich sagen wollte, war dass ein Seeloewe direkt 2-3m hinter uns geschwommen war. Der wollte bestimmt mit Volleyball spielen ;)

Als kurze Zeit spseter ein Ruderer mit seinem Boetchen rauspaddelte, schwamm der Seeloewe immer neben her geschwommen und gesprungen!
Doch von den maritimen Wundern noch nicht genug, kaum war der Seeloewe mit dem Boot zusammen aus der Sichtweite entschwunden, entdeckten wir einen riesigen Rochen, der dicht am Wasserrand langschwomm. Sehr beindruckend.
Zum Abschluss des gemuetlichen Tages haben wir noch ein Ruendchen gespielt, wobei wir die ganze Zeit mit leckerem grillgeruch eingehuellt wurden, wobei es fuer uns doch mal wieder nur Reis gab. Sehr fies!
Zum Schlafen haben wir uns dann noch Richtung Sandy Cape aufgemacht und uns einfach in eine kleine gemuetliche Ecke neben einem Weg gestellt. Im Morgenlicht haben wir dann entdeck dass wir doch fast direkt neben der Strasse standen :D

Also zum Fruehstuck mal wieder an den Strand und die frische Meeresbriese geniessen.

Danach gings weiter nach Greenhaed, wo wir noch in der Dynamite Bay schwimmen und schnorcheln waren. Leider war auch hier nicht soo viel los in der Unterwasserwelt. Nur ein paar kleine gestreife Fischchen.





In einem der Prospekte, stand eine sehr interessante Hoehle drin, die frueher als natuerlicher unterstand, fuer die Rinder auf der Reise nach Perth genutzt wurde und heute noch alleine mit Taschenlampen zu erkunden ist: die Stockyard Gully Cave. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, um die Hoehle zu erkunden. Leichter gesagt, als getan. Als erstes muss man naemlich den Weg zu der Hoehle finden. Der einzige Weg der in Frage kam, war allerdings eine kleine unbefestigte Strasse, die mit einem Tor gesichert war und uns etwas zu dolle nach Privatbesitz aussah. Wir haben sogar noch bei einem Farmhaus angehalten um nach dem Weg zu fragen, aber leider war niemand zu Hause. Also sind wir 50km Umweg fuer nichts gefahren.
Nur einen kleinen Stop am Lake Indoon haben wir gemacht. Dieser wurde als Bade- und Wasserskiparadies angepriesen. Als wir ankamen wussten wir aber wirklich nicht warum. Man wurde von einer grossen Reihe von Schildern empfangen, die einem als erstes alles (zum Beispiel auch Wasserskifahren und Schwimmen) verboten und einen dann vor irgendwelchen Bakterien warnten, die im Wasser waeren, so dass man sich eine furchtbare Krankheit holen und sogar daran sterben koennte, wenn man darin schwimmen geht und einen am Ende doch noch ermahnten doch bitte den Eintritt zu bezahlen. Ne danke!


Als wir dann am See ankamen, sahen wir, dass er auch noch fast komplett ausgetrocknet war.
Lieber wieder ans Meer. Dirt genossen wir in Port Denison die schoene Aussicht vom Fishermans Lookout

und machten es uns im naechste Ort Geralton, am BBQ mit ein paar leckeren Burgern gemuetlich.
Nur die Schlafplatzsuche war nicht ganz so einfach. Nachdem wir hin und her geirrt waren, wussten wir im dunkeln schon kaum noch wo wir waren, als wir dann einfach beschlossen uns bei einem Farmer neben das tor zu stellen, weil wir nicht wussten wohin. Morgens sind wir dann lieber ganz frueh raus, damit wir dem Farmer auch nicht im Weg sind und sind gleich an den Strandgefahren. An den Point Moore, wo auch der Leuchtturm steht. Da wir da gefruehstueckt und geduscht haben, dachten wohl einige Leute wir haetten dort geschlafen. Ein Mann fuehr rum und machte Fotos von den Nummernschildern, von uns und einem Wohnmobil, dass dem Besitzer zufolge auch erst am fruehen Morgen angekommen ist und meinte er wuerde das zum Council bringen und wir muessten Strafen fuers Campen dort bezahlen. Wie wir spaeter am Council rausfanden, war das allerdings Schwachsinn. Waere ja auch was gewesen, wenn man einfach um 9:00Uhr morgens rumfahren koennte ein paar Fotos von Autos auf Parkplaetzen machen koennte und die wuerden dann Campingstrafen bekommen.
Beruhigt konnten wir dann zu MC Donalds gehen wo Fabian und ich ein Bewerbungsgespraech hatten. Der Chef wohl auch super nett und haette uns gerne genommen, allerdings fuer mindestens 6 Wochen, was fuer uns eindeutig zu lang war, weil wir Damian rechtzeitig zu seinem Flug in Darwin absetzen muessen. Selbst wenn das nicht so waere, waere es auch fuer uns dann schon ganz schoen knapp mit der Zeit. Schade aber dann lieber noch einmal gross eingekauft und ab in den Norden.
Dort lernten wir auch Juergen und Britta kennen, die mit einem Hanomag aus Deutschland unterwegs waren. Freunde von ihnen hatten den einschiffen lassen und waren damit ein halbes Jahr in Australien unterwegs und haben ihn danach einigen Paaren aus dem Freundeskreis fuer deren Urlaube zur Verfuegung gestellt.
Die beiden erzaehlten uns von einem tollen 4WDTreck von Lancelin durch die Sandduenen bis zu den Pinnacles und hatten uns schon bald damit ueberzeugt, sodass wir mit ihnen zusammen nach Lancelin fuhren, um etwas ueber die Strassenkonditionen heraus zu finden.
Schon von Lancelin aus konnte man die schoenen Sandduenen sehen, die direkt hinterdem Ort anfingen.
In der Tankstelle trafen wir dann per Zufall die Frau, die in der Touriinfo arbeitet, die uns gleich anbot uns am naechsten Tag, sobald sie oeffnet eine Karte von der Gegend zu geben.
Also machten wir es uns am Anfang der Duenen gemuetlich und verbrachten die Nacht mit einem kleinen Oelwechsel, ziemlich viel Sand und ganz vielen Sternen.
Am naechsten Tag haben wir dann die Karte abgeholt und den Tip von der guten Frau: “ Da fahren die grossen Busse lang, das koennt ihr gar nicht verpassen.”
Also gut, hoert sich ja nicht so schwer an und soll auch nur 3-5h dauern und zwischendurch sieht man noch die huebsche Wedge Island.
Tja, schon ziemlich am Anfang wurde uns klar dass die Karte nicht ganz die beste war und es gar nicht so ganz einfach war zu erkennen welchen Weg die grossen Busse nehmen. Waren naemlich dicke 4WDTourbusse gemeint, die mitten durch die Duenen fahren, wo wir niemals langgekommen waeren. Nach einem kleinen Ausflug mitten in die riesigen weissen Sandduenen,

haben wir doch auf den eigentlichen Weg zurueck gefunden und sind mit viel Durchfragen auch bis Wedge gekommen. Bis dorthin waren naemlich noch viele unterwegs, da Wedge wohl ein Fischerparadies ist. Viele haben sich dort sogar Wellblechhuetten fuers Wochenende hingebaut. Die meisten haben dolle den Kopf ueber unsere Map geschuettelt und uns wurde auch gleich nahegelegt, dass wir nicht damit rechnen sollen heute noch anzukommen.
Zudem sind wir auch mitten durch ein Militaergebeit gefahren, in dem zu bestimmten Daten auch gerne mal Schiessuebungen gemacht werden und auch alles moegliech andere an Waffen ausprobiert wird.
Das Mittagessen zwischendurch, waehrend der Fahrt war nicht ganz so einfach! Aber die Jungs haben es dann doch gemeistert alle Toasts zu schmieren ohne das Auto voll zu sauen :D
Leider waren Wedge und die Wedge Island auch etwas enttaeuschend. Es war zwar ganz nett, aber halt nur ein fuer diese Kueste recht normaler Strand, mit einer unspektakulaeren Insel davor...
Da die Proportionen auf der selbstgemalten Karte ueberhaupt nicht stimmten, sah es auf der Karte so aus, als haetten wir es an diesem Punkt schon fast geschafft. Aber ein Blick auf die normale Karte machte schnell klar, dass es wohl erst die Haelfte war, was wir hinter uns hatten.
Irgendwo bald hinter Wedge haben wir wohl nachdem wir am Strand langgefahren sind
und ihn an der falschen Stelle wieder verlassen haben den Haupttreck endgueltig verloren, der Weg wurde immer schmaler und schlechter. Sehr steinig und huckelig und die Buesche am Rand haben den armen Hanomag einiges an Farbe gekostet und auch uns ein paar kleine Schrammen eingehandelt. :(
Da hier leider keine Fischer mehr unterwegs waren und statt dem einen aufgezeichneten Weg, in etwa 20 Wege da waren, war es wirklich nicht leicht zu finden. Dafuer sahen wir viele von diesem putzigen Kameraden. Nur beim Wegfinden haben sie uns nicht geholfen.

So kaempften wir uns tapfer weiter und fanden dann doch kurz vorm Dunkelwerden den richtigen Weg wieder. Da es aber bei weitem zu spaet war, schlugen wir erstmal unser Nachtlager auf.
Leider setzten wir vorher noch zweimal auf riesigen Steinen auf. Zum Glueck passierte aber nicht mehr als dass der Unterfahrschutz verbogen war, was spaeter mit einem dicken Hammer aus dem Hanomag wieder grade gedaengelt wurde.
Mit neuem Mut machten wir uns wieder auf den Weg, um die letzte Etappe unseres Monstertrecks zu meistern. Bald kamen wir an der Hangover Bay an und hatten es damit geschafft und haben fuer den leicht zu findenden 3-5h Weg lediglich 1-1,5 Tage gebraucht.
Endlich konnten wir in den weithin bekannten Pinnacles National Park vordringen. Die Pinnalces sind bis zu 4m hohe Limestone Saeulen, die aus Zeiten ueber geblieben sind, als dieser Teil Australiens keine Wueste sondern noch eine Limestoneebene mit gutem Boden und Baeumen drauf war. Zumindest einer Theorie zufolge sind die Pinnacles dort entstanden, wo die Wurzeln der Baeume das Wasser nach oben gesaugt haben, weil das Wasser mit den Mineralien reagiert hat und der weiche Limestone durch Silicaanlagerungen verhaertet wurde. Als dann spaeter die ganze Ebene durch Erosion abgetragen wurde, blieben nur diese verhaeteten Saeulen stehen.
Eigentlich eine sehr coole Sache, leider ist es schon so touristisch ausgeschlachtet, dass tausende von Menschen da sind und immer ganze Tourbusse ankommen. Wir persoenlcih finden es ja schoener, wenn es ein bisschen ruhiger ist und nicht ganz so dolle verkauft.
Hilft ja alles nichts, wenn irgendwas besonders toll is wollen es halt alle sehen.
Grosses Autoposing
der groesste den wir gefunden haben
Fabi auf'm Thron


der Franzose traeumt mal wieder...
Hier sieht man mal sehr schoen den Kontrast zwischen der gelb-roten Wueste, den weissen Duenen und dem blauen Meer.
Danach sind wir weitergefahren zum Thirsty Point, einem netten Strand und dann zum Thetis Lake, wo man sich Stromatoliten angucken konnte.
Das sind uralte Lebensformen, die aus Cianobakterien bestehen und als grosse Lebensgemeinschaft, von eben diesen Bakterien, eine Art lebenden Stein bliden, der dann Stromatolit genannt wird. Der eigentlich Stein, der dann auch uebrig bleibt, wenn die Bakterien sterben, zum Beispiel weil sich der Wassrespiegel aendert und die guten einfach austrocknen, besteht aus den Ablagerungen von Mineralien die die Bakterien so zu sagen als Abfall uebrig lassen, wenn sie das Wasser verwerten.
Diese uralten Lebensformen, die es wohl schon vor 3,5mio Jahren gab, sind gewissen Theorien nach dafuer verantwortlich, dass die Atmospaere nicht nur Stickstoff, sondern auch genuegend Sauerstoff enthaelt und das ganze Leben wie wir es heute kennen ueberhaupt moeglich ist. Und das ist dann doch etwas beeindruckender, als die Stromatoliten selbst.
Als wir in Jurien Bay ankamen, gingen wir erstmal eine Runde schwimmen und Volleyball spielen. Als die beiden Franzosen uns vom Rand aus aufgeregt irgendwas zuriefen, sind wir aus dem Wasser gekommen, um sie besser verstehen zu koennen. Genau die falsche Richtung, was sie uns naemlich sagen wollte, war dass ein Seeloewe direkt 2-3m hinter uns geschwommen war. Der wollte bestimmt mit Volleyball spielen ;)
Als kurze Zeit spseter ein Ruderer mit seinem Boetchen rauspaddelte, schwamm der Seeloewe immer neben her geschwommen und gesprungen!
Doch von den maritimen Wundern noch nicht genug, kaum war der Seeloewe mit dem Boot zusammen aus der Sichtweite entschwunden, entdeckten wir einen riesigen Rochen, der dicht am Wasserrand langschwomm. Sehr beindruckend.
Zum Abschluss des gemuetlichen Tages haben wir noch ein Ruendchen gespielt, wobei wir die ganze Zeit mit leckerem grillgeruch eingehuellt wurden, wobei es fuer uns doch mal wieder nur Reis gab. Sehr fies!
Zum Schlafen haben wir uns dann noch Richtung Sandy Cape aufgemacht und uns einfach in eine kleine gemuetliche Ecke neben einem Weg gestellt. Im Morgenlicht haben wir dann entdeck dass wir doch fast direkt neben der Strasse standen :D

Also zum Fruehstuck mal wieder an den Strand und die frische Meeresbriese geniessen.
Danach gings weiter nach Greenhaed, wo wir noch in der Dynamite Bay schwimmen und schnorcheln waren. Leider war auch hier nicht soo viel los in der Unterwasserwelt. Nur ein paar kleine gestreife Fischchen.



In einem der Prospekte, stand eine sehr interessante Hoehle drin, die frueher als natuerlicher unterstand, fuer die Rinder auf der Reise nach Perth genutzt wurde und heute noch alleine mit Taschenlampen zu erkunden ist: die Stockyard Gully Cave. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, um die Hoehle zu erkunden. Leichter gesagt, als getan. Als erstes muss man naemlich den Weg zu der Hoehle finden. Der einzige Weg der in Frage kam, war allerdings eine kleine unbefestigte Strasse, die mit einem Tor gesichert war und uns etwas zu dolle nach Privatbesitz aussah. Wir haben sogar noch bei einem Farmhaus angehalten um nach dem Weg zu fragen, aber leider war niemand zu Hause. Also sind wir 50km Umweg fuer nichts gefahren.
Nur einen kleinen Stop am Lake Indoon haben wir gemacht. Dieser wurde als Bade- und Wasserskiparadies angepriesen. Als wir ankamen wussten wir aber wirklich nicht warum. Man wurde von einer grossen Reihe von Schildern empfangen, die einem als erstes alles (zum Beispiel auch Wasserskifahren und Schwimmen) verboten und einen dann vor irgendwelchen Bakterien warnten, die im Wasser waeren, so dass man sich eine furchtbare Krankheit holen und sogar daran sterben koennte, wenn man darin schwimmen geht und einen am Ende doch noch ermahnten doch bitte den Eintritt zu bezahlen. Ne danke!
Als wir dann am See ankamen, sahen wir, dass er auch noch fast komplett ausgetrocknet war.
Lieber wieder ans Meer. Dirt genossen wir in Port Denison die schoene Aussicht vom Fishermans Lookout
und machten es uns im naechste Ort Geralton, am BBQ mit ein paar leckeren Burgern gemuetlich.
Nur die Schlafplatzsuche war nicht ganz so einfach. Nachdem wir hin und her geirrt waren, wussten wir im dunkeln schon kaum noch wo wir waren, als wir dann einfach beschlossen uns bei einem Farmer neben das tor zu stellen, weil wir nicht wussten wohin. Morgens sind wir dann lieber ganz frueh raus, damit wir dem Farmer auch nicht im Weg sind und sind gleich an den Strandgefahren. An den Point Moore, wo auch der Leuchtturm steht. Da wir da gefruehstueckt und geduscht haben, dachten wohl einige Leute wir haetten dort geschlafen. Ein Mann fuehr rum und machte Fotos von den Nummernschildern, von uns und einem Wohnmobil, dass dem Besitzer zufolge auch erst am fruehen Morgen angekommen ist und meinte er wuerde das zum Council bringen und wir muessten Strafen fuers Campen dort bezahlen. Wie wir spaeter am Council rausfanden, war das allerdings Schwachsinn. Waere ja auch was gewesen, wenn man einfach um 9:00Uhr morgens rumfahren koennte ein paar Fotos von Autos auf Parkplaetzen machen koennte und die wuerden dann Campingstrafen bekommen.
Beruhigt konnten wir dann zu MC Donalds gehen wo Fabian und ich ein Bewerbungsgespraech hatten. Der Chef wohl auch super nett und haette uns gerne genommen, allerdings fuer mindestens 6 Wochen, was fuer uns eindeutig zu lang war, weil wir Damian rechtzeitig zu seinem Flug in Darwin absetzen muessen. Selbst wenn das nicht so waere, waere es auch fuer uns dann schon ganz schoen knapp mit der Zeit. Schade aber dann lieber noch einmal gross eingekauft und ab in den Norden.
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