Freitag, 12. Juni 2009

12.-13.05.2009 - Excursion Waverock

Am naechsten Morgen machten wir unseren ersten Stop auf dem Weg zum Waverock beim Kokerbin Rock.. Hierbei handelt es sich um den dritt groessten Monolith Australiens. Also nach dem Ayers Rock und Mt Augusta. Hoert sich toll an, fanden wir aber nich... War wirklich nicht besonders hoch, so dass wir uns nach dem Fruehstueck wieder auf den Weg Richtung Waverock machten.
Unser Weg fuehrte uns an dem Roe Lookout vorbei

Wo man einfach wieder Australiens Weite mit nichts sehen kann.
Anschliessend wollten wir den Hidden Hallow besuchen, der allerdings so versteckt war, dass wir ihn nicht endeckt haben. Stattdessen sind wir ein bisschen auf einem riesigen Felsen rumgeklettert.

Jede Menge Fliegen waren unsere treuen Begleiter, so dass es recht bald wieder ins Auto ging.
Jetzt war es Doros Part Auto zu fahren, damit ich mal Blog schreiben konnte. Unser naechstes Ziel war die Mulkas Cave. Als die Abzweigung schon in Sicht war, schmeisst Doro den Blinker an und dann passierte es. Die Check Transmission Warnleuchte springt an, der Bliker geht nicht mehr und das Automatikgetriebe verliert fast komplett seine Funktion.
Jetzt war guter Rat teuer, der Waverock unser Ziel lag 10km vor uns die naechste “Stadt” ca. 20 km vor uns. Die Hoehle auf jeden Fall auslassen und den Waverock am besten auch erstmal war schnell unsere Entscheidung. Muehevoll quaelten wir uns in die naechste Stadt, um dort den Mechaniker aufzusuchen. Dieser teilte uns dann mit, dass er unsere Auto nicht reperieren koennte, weil er nich die passenden Messgeraete dafuer hat. Die naechste Werkstatt waere in Perth 400km entfernt. Abschleppen wuerde so $1100 kosten und die Reperarur des Getriebes koennte schnell in die $2000-3000 gehen. Unsere Laune am Tiefpunkt. Doro verzweifelt, das Leben ist ungerecht.
Nach langer Resignation fiehl uns ein, dass wir im RACV sind (ADAC von Victoria), also ich mich auf den Weg zum naechsten Telefon gemacht. Handyempfang gab es in der Region naemlich nicht. Nachdem ich ueber eine ¾ Stunde mit dem RACV telefoniert hatte und andauernd zwischen Victoria und Western Australia hin und hergestellt wurde, machte leider der Laden von dem ich telefonierte zu. Gott sei Dank bekamm ich noch eine andere Rueckwahlnummer, so dass ich ohne Probleme wieder von einer Telefonzelle anrufen konnte. Nach langem hin und her arangierte die gute Dame fuer uns ein Abschleppwagen, der uns auf Kosten des RACV nach Perth schleppen sollte.Problem war nur, das wir den Waverock noch nicht gesehen haben, das eigentliche Ziel unserer Reise. Netter Weise erklaerte sich der Fahrer vom Abschleppdienst auch bereit uns vom Waverock abzuholen, so dass wir noch 1,5 Stunden hatten diesen beeindruckenden Felsen bewundern konnten. Hier eine Auswahl an Bildern die dort enstanden sind:






Als es dann dunkel war kam auch schon der Abschleppdienst. Ein komisches Gefuehl seinen treuen Freund Rocky abgeschleppt zu sehen.

Nachts um 12 erreichten wir dann auch schliesslich wieder Perth am City Beach, wo wir die Nacht verbringen wollten. Schnell war das Zelt fuer die Franzosen aufgebaut.
Allerdings war fuer unsere Zeltgaeste die Nacht frueh vorbei, weil morgens um 5 die Rasenspraenger angegangen sind. Nachdem ich mir im Internet eine Werkstatt rausgesucht hatte, kam auch schon der naechste Abschlepper um uns dahin zu befoerdern.

Schnell die Situation erklaert und auch erwaehnt das zur gleichen Zeit der Blinker ausgegangen ist.
Nachdem er Oelstand und das gesamte Getriebe auf Leck kontroliert hatte.
Kam er wieder zu mir und meinte es waer irgendwas groesseres, evtl was mit der Elektronik vom Getriebe. Nachdem ich ihn nochmal auf den Blinker hingewiesen habe, begann er die Sicherungen zu kontrollieren und fand eine defekte. Nachdem diese ersetzt war, loeste sich unser Problem mit dem Getriebe in Luft auf. Keine Check Transmission Warnleuchte mehr und auch die Leistung stimmte wieder.
Wir konnten uns alle nicht erklaeren, wie die Sicherung fuer den Blinker mit dem Automatikgetriebe zusammenhaengt.
Sind aber total gluecklich, das wir um eine teuere Reperatur vermeiden konnten und alles nur an einer kleinen Sicherung fuer 'nen Euro lag.
Schnell die Franzosen angerufen, dass das Auto wieder funktioniert und wir am naechsten Tag wie geplant Richtung Darwin aufbrechen koennen.

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