Freitag, 12. Juni 2009

02.-05.05.2009 - Augusta bis Perth

Nach einem gemuetlichen Fruehstueck an einem netten kleinen Hafen, direkt am Wasser, machten wir uns zum Hamelins Pool auf zum ersten Schnorcheln des Tages.Dort gab es zwar nicht allzu viele Fische zu sehen aber dafuer konnten wir Fischer beim Netzfischen beobachten.
Ein Mann ist mit dem Ruderboot raus und einmal im U gefahren um das Netz, was an seinem Boot befestigt war auszubringen. Dann wurde das Netz mit Hilfe von zwei dicken 4WDrives immer weiter an Land gezogen, bis es so nahe war, dass die Maenner die Fische aus dem Netz nehmen und in die Kisten auf ihren Autos verladen konnten.


Da sie so viele Fische gefangen haben, wie sie wohl wahrscheinlch selbst nicht geglaubt haben, haben sie an alle Passanten, die wollten einen Fisch verschenkt. Nicht so interessant fuer uns aber viele andere haben sich sehr drueber gefreut.


Auf unserem weiteren Weg haben wir noch ein kleines Labyrinth entdeckt und sind auch gleich hineingelaufen und haben es sogar ohne diese kleinen Schummelhilfen bis zur Mitte geschafft.



Da die Gegend sehr bekannt ist fuer ihre Tropfsteinhoehlen, konnten wir unsere Neugier auch nicht zuegeln und mussten uns wenigstes eine anschauen. Wir entschieden uns fuer die Lake Cave, welche die einzige mit einem ganzjaehrigen See am Boden ist.
Auf einer netten Tour hat man dann interessante Daten und Fakten ueber die Hoehle gehoert und auch viele phantasievolle Geschichten, was die einzelnen Formationen darstellen.





Kleine Gardinen



ganz schoen viele Treppen, die man bewaeltigen musste

In der anliegenden Ausstellung, wo man noch vieles mehr ueber diese und auch andere Hoehlen erfahren konnte, gab es auch die Moeglichkeit, einmal auszuprobieren, wie die erste Hoehlenerkundung aussieht, wenn sich die Forscher durch enge Gaenge zwengen muessen



Im Margret River angekommen, waren wir sehr enttaeuscht. Statt dem schoenen Surferimmage, was in ganz Australien ueber diesen Ort verbreitet wird, fanden wir hier nur totalen Tourismus. Und sehr viel weniger Freundlichkeit und Lockerheit, als wir erwartet hatten.
So waren zum Beispiel, die bezahlten Leute in der Tourriinfo, viel unfreundlicher als all die freiwilligen in kleinen Doerfern und immer wenn man nach guenstig oder umsonst gefragt hat, bekam man die Antwort: “Bestimmt nicht hier!”
So versuchten wir zum Beispiel eine BBQ Platte zu finden, in deren Naehe wir auch schlafen koennten. Normalerweise hat fast jeder kleine Ort mindestens einen BBQ, nicht so hier! Nachdem wir lange gesucht und uns durchgefragt hatten und schon recht schlechte Laune hatten, sind wir dann doch auf dem Campingplatz gelandet nur um einen BBQ zu haben.
Dort war es dann auch sehr nett und wir haben zum ersten Mal Pommes und Mettbaellchen auf dem Grill gemacht. Dauert zwar etwas laenger, ist aber wirklich lecker.

Auch die Deutsche Brauerei von Duckstein, die es zu besichtigen galt, hat uns enttaeuscht. Sie war zwar sehr beeindruckend, hatte aber doch wenig mit irgendwas deutschem zu tun.


Deutlich ueberzeugender waren die Canal Rocks. Eine Steinformation, die ja eben einen Tunnel bildet, wo einerseits tolles Unterwasserleben, aber andererseits auch eine ordentliche Stroemung herrscht. Daher war unser Schnorcheln, weit genug weg von der Stroemung, leider nicht so spannend, dafuer aber sicher ;)
Also haben wir uns den schoenen Dingen ueber der Wasseroberflaeche zugewand


Die Bruecke ueber den Kanal






Ich war ja mal wieder von den Steine begeistert, weil die so schoen bunt sind :D



bei dieser Aussicht haben wir gegessen...


Nach einem kurzen Besuch am Smith Beach


schauten wir uns den Sugar Loaf Rock von einer Aussichtsplattform an.



Dort trennten sich unsere Wege und waehrend Fabian noch direkt zum Sugar Loaf Rock fuhr, um ihn genauer unter die Lupe zu nehmen, wanderte ich ein Stueck des beruehmten Cape to Cape Walk, der beim Cape Leuwin Leuchtturm anfaengt, bis zum Cape Naturlaiste Leuchtturm.


Dort sammelte Fabian mich mit einer schlechten Nachricht wieder ein. Seine Kamera war kaputt. Scheinbar war in die 10m wasserfeste Kamera bei unseren Schnorchelgaengen (also vielleicht 1m) Wasser reingekommen. Trotz schlechter Laune hielten wir noch kurz in der schoenen Bunker Bay, bevor wir bis nach Busselton fuhren.




Am Busselton Jetty genossen wir erst einen kleinen Spaziergang



und dann einen kleinen Schnorchelausflug
(leider nur mit der alten Kamera)


mit ganz vielen kleinen Fischen



und ein paar groesseren bunten Kameraden


Leider war das Wasser an manchen Stellen voller Quallen, sodass ich das ganze nicht so wirklich geniessen konnte
Danach haben wir uns noch eine Runde Minigolf und ein grosses Eis gegoennt :D


Leider hat Fabian beide Runden gewonnen :(

In Bunbury angekommen stuermten wir gleich in den Kameraladen. Leider mit wenig Erfolg, sie muessten die Kamera einschicken und das koennte bis zu 4 Wochen dauern. Aber die Reperatuewerkstatt, wo die Kamera hinsollte, lag zum Glueck in Perth, sodass wir sie bald selbst dort abgeben koennten.
Also versuchten wir den Kopf frei zu kriegen und unsere Reise weiter zu geniessen und schauten uns an was die Stadt sonst noch so zu bieten hat.


den Bunbury Tower


den karierten Leuchtturm



und den Wyalup Rocky Point


Der Kamera zu Liebe lieber schnell weiter, dass wir auch bald in Perth ankommen...
So ging es mit einigen kleinen Zwischenstops bis Mandurah, einer schoenen Stadt direkt zwischen verschiedensten Gewaessern. Zu einer Seite Meer und zur anderen eine riesige Bucht, zwischendrin ein Fluss und ueberall in der Stadt Wasserlaeufe. Schon fast ein kleines Venedig.


Als wir schoen am Wasserrande fruehstuecken wollten, bekam ich noch eine Sondervorstellung.
Ich sah racketenmaessig schnell eine Flosse auf mich zu schwimmen und wusste im ersten Moment gar nicht was das sein sollte, bis mir klar wurde, dass da ein Delphin direkt vor meiner Nase auf der Jagd war. Nach dieser Renngeschwindigkeit, musste er wohl erstmal verschnaufen und schwamm gemuetlich ca 1m neben dem Beckenrand, an dem ich stand entlang, ganz langsam, atmete ein paarmal tief durch bevor er wieder raus schwamm um mit seinem Kumpel weiter zu jagen.
Der arme Fabian, der noch am Auto war, hatte die Show leider verpasst. Aber ich war wohl auch zu perplex um daran zu denken nach ihm zu rufen.


Nach dem Fruehstueck haben wir uns noch einen kleinen Spaziergang durch die Stadt gegoennt. Immer mit aufs Wasser schielen, weil man ja hofft, die Delphine nochmal zu sehen ;)


Danach ging es weiter nach Rockingham, wo wir in einem kleinen gemuetlichem Kiosk am Strand einen echten Leckerbissen fanden: den Atomic Burger
Mit leckeren selbstgemachten Chilieburgerpattie und ganz viel Salat, Chilies und leckerer Sosse, war er das wohl beste Burger meines bisherigen Lebens. Und hat uns sogar beide satt gemacht.


So zufrieden und satt, genossen wir noch eine Weile die verschiedenen Straende bovor wir uns bis zum Point Peron vorwagten, wo wir noch einmal Schnorcheln waren. Leider fast ganz ohne Fische, dafuer aber ein sehr huebsches Fleckchen Erde mit schoenen Limestoneformationen



Im Anschluss haben wir noch versucht ueber die Bruecke auf die Garden Island zu gelangen, da wir uns ganz sicher waren irgendwo eine Karte gesehen zu haben auf der auf dieser Insel sowohl Picknicktische, als auch Stellen zum Schnorcheln eingezeichnet waren. Die nette Frau von der NAVY hat uns aber dann doch sehr deutlich erklaert, dass das wohl nicht so ist und wir leider ueberhaupt nicht drauf duerfen auf die ganze Insel.
Also sind wir nach Fremantle, einer Stadt die eigentlich schon ein Teil von Perth ist, weitergefahren. Dort haben wir uns mit unserer alten Mitfahrerin Helene (Adelaide bis Alice Springs) getroffen. Sie hatte in Alice Springs eine Weile auf einer Farm gearbeitet und war dann nach Perth geflogen.
Da sie schon viele Freunde in Fremantle gefunden hatte, wusste sie auch schon, was der beste Plan fuer den Abend ist: Free BBQ und guenstige Mojitos im Pub mit Livemusik So verbrachten wir den Abend mit lecker Fleisch und Getraenken und angenehmre Raggeamusik

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen