An diesem schönen Morgen haben wir uns entschlossen den Pigeon House Mountain zu erklimmen. Der Weg der vom Schwierigkeitsgrad als moderat bis hart beschrieben wurde, sollte mit einem 360° Ausblick belohnt werden.
Zuerst mussten wir mit unserem 4Wheeldrive 20km durch den Wald brausen über eine einzigartige Huckelpiste und unglaublichen Massen an Staub.

Leider mussten wir feststellen, dass unser kleines Autochen nicht ganz dicht ist und wir nach unserer kleinen Tour überall Staubflecken im Auto hatten, da wo eben doch ein bisschen was durchgekommen ist.
Teilweise war der Weg richtig geriffelt, weil der Regen in kleinen Bächen seitlich über den Weg geflossen ist und lauter kleine parallele Flussbette hinterlassen hat.
Als wir die erste Etappe geschafft hatten und oben am Anfang des Wanderweges angekommen waren, mussten wir uns erstmal mit einem kleinen Frühstück stärken.
Das war leichter gesagt als getan, denn unsere Bemühungen wurden immer wieder von diesem kleinen Störenfried unterbrochen,

der immer wieder unter unserem Tisch herum lief und nach heruntergefallenem Essen gesucht hat. Da wir uns nicht hunderdprozentig sicher waren, ob der kleine Kerl nicht doch in irgendeiner Art und Weise gefährlich sein könnte, haben wir uns entschieden unser Frühstück teilweise auf Bank oder Tisch stehend einzunehmen und ihn erforschen zu lassen was er möchte. Was er dann auch genüsslich ausgenutzt hat…

und zu Fabians Schuhen in die Tüte gekrochen ist, die bestimmt sehr interessant gerochen haben ;)
Als das Frühstück verputzt und der kleine Störenfried weiter gezogen war konnten wir uns nun endlich auf den Weg machen den Berg zu erklimmen.
Der „nette Waldweg“ stellte sich bald als deutlich steiler und mit vollem Magen auch deutlich anstrengender raus als gedacht!

Einige Bäume hatten sich entschieden ihren Lebensabend als Hindernisse auf unserem Weg zu verbringen und hatten sich hierfür quer über den Weg gelegt. Da bei den größeren Kameraden kleine Treppenstufen eingebaut waren, konnten wir auch diese gut überwinden.

Nach dem netten Waldweg kamen wir an die nächste Etappe, die sich ehr als steinige Kletterpartie beschreiben lässt.

Hier haben wir dann angefangen, regelmäßig Pausen zu machen und viel zu trinken.
Also sehr vernünftig ;)
Allerdings auch sehr nötig!
Da haben wir dann auch Leute getroffen, die schon wieder auf dm Abstieg waren. Die haben uns ein bisschen Mut gemacht indem sie uns verraten haben, dass wir etwa die Hälfte auch schon geschafft haben und die nächste Etappe ein flaches Plateau ist, bevor es dann zum Ende hin „up up up“ geht.
Zusätzlich wurde wir am Ende der steinigen Kletterpartie schon mit den ersten schönen Ausblicken belohnt.
Wie versprochen war die nächste Etappe sehr eben und dem entsprechend gemütlich. Nur ein bisschen eng war es gelegentlich, da es die struppigen Pflanzen da scheinbar genau so gemütlich fanden wie wir.
Bald danach kam dann auch schon der stetig aufwärts strebende Teil. Zuerst nur mit im Waldboden befestigten Holzstufen

und später dann mit steil den Felsen hoch gehenden Metalltreppen

von denen noch etwas später nur noch Leitern übrig blieben.

Aber nachdem wir die endlosen Treppen und Leitern überwunden hatten waren wir endlich oben! Die 360° Aussicht war zwar gelogen, aber schön war es trotzdem :D


Nach (im Verhältnis zum Aufstieg recht kurzer Zeit) ging es dann auch schon wieder abwärts, wobei einem erstmal bewusst geworden ist, wie lang die einzelnen Strecken doch waren. Vorher dachte man ja dass es einem nur wegen der Anstrengung so lang vorkam ;)
Und statt der angekündigten 3-4Stunden haben wir nur 2,5 Stunden gebrauch! Sind wir sehr stolz drauf ;)
Dann mussten wir nur noch den langen staubigen Weg durch den Wald zurückfahren, was grade für mich als Beifahrer deutlich entspannter war. Nur doof, dass wir uns bei einer Abbiegung geirrt haben und deswegen mehr als 30km Umweg gefahren sind!
Fabians Orientierung hat hier manchmal einfach einen 180° Fehler und ich bin es noch gewohnt mich drauf zu verlassen, dass er bei Orientierungsfragen immer Recht hat…
Da der Berg eigentlich genug Aktion für einen Tag war, sind wir erstmal ein Stückchen weitergefahren bis nach Broulee und haben uns da leckere Knobinudeln gemacht und ein bisschen beim Lesen relaxt. Noch ein bisschen den Strand erkundet und dann auch gleich dort über nachtet.


Am nächsten Morgen haben wir uns sofort aufgemacht zum Bingi Bingi Point, der außer seinem lustigen Namen unglaublich tolle Landschaft und ein Wrack zu bieten haben sollte.
Beides stellte sich als etwas übertrieben raus. Die Landschaft war ganz nett (nach ein paar Tagen Reisen an Australiens Küste is man auch einfach etwas verwöhnt) und von dem Wrack waren zwei Fässer übrig geblieben.



Nach diesem nur mäßig befriedigenden Aussichtspunkt, suchten wir erstmal nach einer Frühstücksmöglichkeit, was diesen Morgen mit einer BBQ-Area verbunden war, weil Fabian mir unbedingt seinen „Eier-Trick“ zeigen wollte, den er von einer Frau an einer anderen BBQ Area gelernt hat und auch unsere Eier unbedingt gegessen werden mussten.
Da die erste BBQ Platte die wir gefunden hatten leider nicht ging und der lieber Herr Fahrer nicht so richtig bei der Sache war und den Navigationsangaben der Beifahrerin nur wenig Beachtung geschenkt hat, dauerte es eine geschlagene Stunde bis wir endlich in Bermagui frühstücken konnten.
Der Eier-Trick stellte sich als clevere Idee raus, die Eier in eine Form aus Toast hinein zu geben und dann darin zu braten, da das Ei allein leider auf dem BBQ-Platten in die Mitte und durch den Fettabfluss wegfließen würde.

Das war nicht nur clever, sondern auch lecker und praktisch zum mitnehmen.
Gut gestärkt ging es dann weiter in einen Tag hinein, der leider eine böse Wendung nahm!
Kurz darauf starb meine Kamera!
Mal wieder hatte ich auf der Ablage vor mir hunderte von Karten und Prospekten gestapelt, die wir an jeder Touriinfo eingesammelt hatten und in diesem Chaos, bis ich mich selber dazwischen gequetscht und angeschnallt hatte auch meine Kamera. Und als Fabian mal wieder etwas schneller den Berg hochfuhr, kam mir mal wieder alles entgegen. Alles landete auf mir, bis auf die Kamera, die im Fußraum landete und dabei ihr Ende fand.
Das Objektiv kann nicht mehr ausgefahren werden und wie wir etwas später erfahren haben wäre eine Reparatur teuer, als eine neue Kamera!:((
Um meine Laune etwas auf zu bessern folgten wir dem Schild „Blue Pool“ und gingen erstmal eine Runde im sicheren Meerespool plantschen.




Erfrischt und wieder etwas aufgemuntert trieb es uns dann weiter bis zum Michael Lerner Lookout, der uns sehr gefallen hat!

und von da aus gleich zum nächsten Strand, der einfach riesig war und ganz für uns allein.
Da der Wind auch grade schön war, konnte Fabian es natürlich nicht lassen ein bisschen surfen zu gehen.



Später sind wir dann noch weiter gefahren bis in den nächsten Nationalpark Mimosa Rocks.
Da gab es mal wieder einen schönen Strand, aber auch einen schönen kleinen Wanderweg zu dem eigentlichen Mimosa Rock.


Dort haben früher ganz viele Aborigenies gelebt und laut den Schildern sind die Plätze noch immer sehr wichtig für den hier ansässigen Stamm. Leider war das einzige was davon zu sehen war, ein paar kleine Steintürmchen.

Also sind wir noch ein bisschen weiter bis Merimbula, um dort die Nacht zu verbringen.
Zuerst mussten wir mit unserem 4Wheeldrive 20km durch den Wald brausen über eine einzigartige Huckelpiste und unglaublichen Massen an Staub.
Leider mussten wir feststellen, dass unser kleines Autochen nicht ganz dicht ist und wir nach unserer kleinen Tour überall Staubflecken im Auto hatten, da wo eben doch ein bisschen was durchgekommen ist.
Teilweise war der Weg richtig geriffelt, weil der Regen in kleinen Bächen seitlich über den Weg geflossen ist und lauter kleine parallele Flussbette hinterlassen hat.
Als wir die erste Etappe geschafft hatten und oben am Anfang des Wanderweges angekommen waren, mussten wir uns erstmal mit einem kleinen Frühstück stärken.
Das war leichter gesagt als getan, denn unsere Bemühungen wurden immer wieder von diesem kleinen Störenfried unterbrochen,
der immer wieder unter unserem Tisch herum lief und nach heruntergefallenem Essen gesucht hat. Da wir uns nicht hunderdprozentig sicher waren, ob der kleine Kerl nicht doch in irgendeiner Art und Weise gefährlich sein könnte, haben wir uns entschieden unser Frühstück teilweise auf Bank oder Tisch stehend einzunehmen und ihn erforschen zu lassen was er möchte. Was er dann auch genüsslich ausgenutzt hat…
und zu Fabians Schuhen in die Tüte gekrochen ist, die bestimmt sehr interessant gerochen haben ;)
Als das Frühstück verputzt und der kleine Störenfried weiter gezogen war konnten wir uns nun endlich auf den Weg machen den Berg zu erklimmen.
Der „nette Waldweg“ stellte sich bald als deutlich steiler und mit vollem Magen auch deutlich anstrengender raus als gedacht!
Einige Bäume hatten sich entschieden ihren Lebensabend als Hindernisse auf unserem Weg zu verbringen und hatten sich hierfür quer über den Weg gelegt. Da bei den größeren Kameraden kleine Treppenstufen eingebaut waren, konnten wir auch diese gut überwinden.
Nach dem netten Waldweg kamen wir an die nächste Etappe, die sich ehr als steinige Kletterpartie beschreiben lässt.
Hier haben wir dann angefangen, regelmäßig Pausen zu machen und viel zu trinken.
Also sehr vernünftig ;)
Allerdings auch sehr nötig!
Da haben wir dann auch Leute getroffen, die schon wieder auf dm Abstieg waren. Die haben uns ein bisschen Mut gemacht indem sie uns verraten haben, dass wir etwa die Hälfte auch schon geschafft haben und die nächste Etappe ein flaches Plateau ist, bevor es dann zum Ende hin „up up up“ geht.
Zusätzlich wurde wir am Ende der steinigen Kletterpartie schon mit den ersten schönen Ausblicken belohnt.
Bald danach kam dann auch schon der stetig aufwärts strebende Teil. Zuerst nur mit im Waldboden befestigten Holzstufen
und später dann mit steil den Felsen hoch gehenden Metalltreppen
von denen noch etwas später nur noch Leitern übrig blieben.
Aber nachdem wir die endlosen Treppen und Leitern überwunden hatten waren wir endlich oben! Die 360° Aussicht war zwar gelogen, aber schön war es trotzdem :D
Nach (im Verhältnis zum Aufstieg recht kurzer Zeit) ging es dann auch schon wieder abwärts, wobei einem erstmal bewusst geworden ist, wie lang die einzelnen Strecken doch waren. Vorher dachte man ja dass es einem nur wegen der Anstrengung so lang vorkam ;)
Und statt der angekündigten 3-4Stunden haben wir nur 2,5 Stunden gebrauch! Sind wir sehr stolz drauf ;)
Dann mussten wir nur noch den langen staubigen Weg durch den Wald zurückfahren, was grade für mich als Beifahrer deutlich entspannter war. Nur doof, dass wir uns bei einer Abbiegung geirrt haben und deswegen mehr als 30km Umweg gefahren sind!
Fabians Orientierung hat hier manchmal einfach einen 180° Fehler und ich bin es noch gewohnt mich drauf zu verlassen, dass er bei Orientierungsfragen immer Recht hat…
Da der Berg eigentlich genug Aktion für einen Tag war, sind wir erstmal ein Stückchen weitergefahren bis nach Broulee und haben uns da leckere Knobinudeln gemacht und ein bisschen beim Lesen relaxt. Noch ein bisschen den Strand erkundet und dann auch gleich dort über nachtet.
Am nächsten Morgen haben wir uns sofort aufgemacht zum Bingi Bingi Point, der außer seinem lustigen Namen unglaublich tolle Landschaft und ein Wrack zu bieten haben sollte.
Beides stellte sich als etwas übertrieben raus. Die Landschaft war ganz nett (nach ein paar Tagen Reisen an Australiens Küste is man auch einfach etwas verwöhnt) und von dem Wrack waren zwei Fässer übrig geblieben.
Nach diesem nur mäßig befriedigenden Aussichtspunkt, suchten wir erstmal nach einer Frühstücksmöglichkeit, was diesen Morgen mit einer BBQ-Area verbunden war, weil Fabian mir unbedingt seinen „Eier-Trick“ zeigen wollte, den er von einer Frau an einer anderen BBQ Area gelernt hat und auch unsere Eier unbedingt gegessen werden mussten.
Da die erste BBQ Platte die wir gefunden hatten leider nicht ging und der lieber Herr Fahrer nicht so richtig bei der Sache war und den Navigationsangaben der Beifahrerin nur wenig Beachtung geschenkt hat, dauerte es eine geschlagene Stunde bis wir endlich in Bermagui frühstücken konnten.
Der Eier-Trick stellte sich als clevere Idee raus, die Eier in eine Form aus Toast hinein zu geben und dann darin zu braten, da das Ei allein leider auf dem BBQ-Platten in die Mitte und durch den Fettabfluss wegfließen würde.
Das war nicht nur clever, sondern auch lecker und praktisch zum mitnehmen.
Gut gestärkt ging es dann weiter in einen Tag hinein, der leider eine böse Wendung nahm!
Kurz darauf starb meine Kamera!
Mal wieder hatte ich auf der Ablage vor mir hunderte von Karten und Prospekten gestapelt, die wir an jeder Touriinfo eingesammelt hatten und in diesem Chaos, bis ich mich selber dazwischen gequetscht und angeschnallt hatte auch meine Kamera. Und als Fabian mal wieder etwas schneller den Berg hochfuhr, kam mir mal wieder alles entgegen. Alles landete auf mir, bis auf die Kamera, die im Fußraum landete und dabei ihr Ende fand.
Das Objektiv kann nicht mehr ausgefahren werden und wie wir etwas später erfahren haben wäre eine Reparatur teuer, als eine neue Kamera!:((
Um meine Laune etwas auf zu bessern folgten wir dem Schild „Blue Pool“ und gingen erstmal eine Runde im sicheren Meerespool plantschen.
Erfrischt und wieder etwas aufgemuntert trieb es uns dann weiter bis zum Michael Lerner Lookout, der uns sehr gefallen hat!
und von da aus gleich zum nächsten Strand, der einfach riesig war und ganz für uns allein.
Da der Wind auch grade schön war, konnte Fabian es natürlich nicht lassen ein bisschen surfen zu gehen.
Später sind wir dann noch weiter gefahren bis in den nächsten Nationalpark Mimosa Rocks.
Da gab es mal wieder einen schönen Strand, aber auch einen schönen kleinen Wanderweg zu dem eigentlichen Mimosa Rock.
Dort haben früher ganz viele Aborigenies gelebt und laut den Schildern sind die Plätze noch immer sehr wichtig für den hier ansässigen Stamm. Leider war das einzige was davon zu sehen war, ein paar kleine Steintürmchen.
Also sind wir noch ein bisschen weiter bis Merimbula, um dort die Nacht zu verbringen.
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