Sonntag, 8. Februar 2009

15. +17.01.2009 Dolls Point

Immer noch in Sydney, habe ich mich nach viel hin und her, ob Fabian es mir nicht einfach beibringen sollte und ob es nicht zu teuer ist, doch endlich für einen Kitekurs entschieden.
Also in den Kiteshop und noch mal nachgefragt und dann den Kitelehrer Vit angerufen und gefragt, ob er Donnerstag Zeit für mich hat. Hatte er. Also am nächsten Tag noch einen Neo-Shorti gekauft und dann mittags zum Strand, wo wir uns mit Vit getroffen haben. Als erstes gab es eine Theoriestunde am Strand


Also wie baut man den Kite auf…
Dabei bin ich fast gestorben, weil es den Tag so unglaublich heiß war, dass man sich am Sand die ganze Zeit die Füße verbrannt hat und kaum laufen konnte und dass ich zwischendurch beim Pumpen schon dachte ich kipp um!
Zum Glück war das Meer ja immer nebenan für eine kleine Abkühlung.


Dann mal das Trapez angezogen, die Bar angeschnallt und schon mal ausprobiert, wie das Brett so an den Füßen sitzt. Dabei natürlich weitere Theorie, darüber wie der Wind kommt, in welche Richtung ich fahren kann und so weiter und so weiter…


Und dann auch schon die ersten Stehversuche…
Am Land allerdings viel einfacher als im Wasser, wie ich später bemerken musste ;)

Als auch die Theorie der Selbstrettungsmaßnahmen erledigt war ging es dann trotz wenig Wind raus ins Wasser. Nicht wie bei den meisten Kursen im Stehtiefen Wasser am Strand, sondern mit dem Boot raus ins Tiefe. Fabian durfte mitkommen, da kein zweiter Schüler dabei war und hatte mit Vit seinen Spaß, während ich im Wasser gepaddelt bin…

Also rein ins große Nass und ein bisschen mit dem Drachen gespielt und beim Bodydraggen von ihm hin und her ziehen lassen


Da ich das schon mit dem kleinen Trainer Kite geübt hatte, ging das auch ganz gut und Vit hat mir relativ schnell ein Board gegeben. Beim ersten Versuch ging auch alles super. Ich habe das Brett, das mir zugeworfen wurde, erwischt und habe es auch gleich geschafft mich ein bisschen draufzustellen. Leider habe ich es dann schnell wieder verloren und habe es danach nicht mehr geschafft, das Brett einzufangen, weil ich immer mit zu viel Schwung an ihm vorbeigedragged bin.
Bald haben wir die Stunde dann auch abgebrochen, weil es eigentlich zu wenig Wind war und kaum, dass ich wieder im Boot saß plötzlich ein dickes Gewitter aufkam und der Wind als wir dann am Land waren auch bald so heftig wurde, dass er zu Stark gewesen wäre.
Also haben wir die zweite Hälfte der Stunde auf den Samstag verlegt, wo ich dann mit einem anderen Mädel mit ähnlichem Gewicht zusammen rausgehen sollte.

Am Samstag waren wir grade unterwegs, um uns wegen Dachboxen zu informieren, da es in unserem kleinen Autochen mit Kitesachen und allem Plunder doch etwas eng werden würde, da ruft Vit mich an, dass ich in einer halben Stunde am Strand sein soll. Leichter gesagt als getan. Eigentlich wollte er mich schon morgens oder den Abend davor angerufen haben. Fabi hat ordentlich aufs Gas gedrückt, so dass wir es tatsächlich noch rechtzeitig geschafft haben. Statt einem zweiten Mädchen war ein junger Mann dabei. Lee hatte schon einmal mit Kiten angefangen, sich aber dann den Arm gebrochen und startet nun seinen zweiten Versuch.
Da das Boot schon voll war musste Fabian am Strand bleiben und sich anderweitig die Zeit vertreiben.

Lee machte die erste Runde und kam auch bald auf’s Brett, nur das Stehenbleiben wollte noch nicht ganz klappen. Als ich dann bei der zweiten Runde dran war habe ich erst ein bisschen mit dem Kite gekämpft, weil es irgendwie nicht klappen wollte und ich wieder am Brettt vorbei gesaust bin oder ich den Kite nicht oben halten konnte, währen ich mit dem Versuch beschäftigt war das Brett richtig hinzuziehen und die Füße in die Schlaufen zu stecken.


Runde Nummer drei ging dann wieder an Lee, der nach ein paar kleinen Problemen dann sogar schon seine ersten Meter fuhr


In Runde vier war ich dann wieder etwas konzentrierter und auch ruhiger und bekam das Brett nun regelmäßig zu fassen und meistens auch kurz drauf.


Am Ende bin ich sogar auch gefahren, wenn auch nur sehr kurz


Danach ist Lee noch eine kurze Runde draußen gewesen und auch wieder gefahren und dann war es auch schon wieder vorbei!


Fazit: der Kurs war wirklich ein bisschen zu teuer, für die kurze Zeit, die man tatsächlich auf dem Wasser war, aber Spaß gemacht hat es trotzdem und ich werde es weiter versuchen! :D

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