Mittwoch, 16. September 2009

28.-30.08.2009 – Gammeln und Kiten mit Marcus und Nele (Agnes Water und 1770)

Nach angenehmen Getroedelt und Geschnacke haben wir uns irgendwann vormittags dann doch mal aufgemacht um in Rockhampton einzukaufen und dann nach Agnes Water runter zu fahren. Kaum dort angekommen verschlug es uns an den Strand wo wir uns erstmal ein spaetes Mittag goennten, bevor wir zum naechsten Strand weiterfuhren, wo wir im Workman Baech Camp unser Nachtlager aufschlugen.
Noch schnell an den Strand und ins Wasser gehuepft und dann noch eine schoene Runde Volleyball.
Waehrend die Jungs zu Fuss zurueck ins Dorf gelaufen sind um noch ein paar Getraenke zu besorgen haben wir schon mal das Lager aufgebaut und gekocht, sodass wir uns dann zu einem netten Abend zusammen setzen konnten.





Nach einem gemuetlichen Fruehstueck verschlug es uns weiter erst zu dem Strand von 1770,



wo wir die Bekanntschaft mit ein paar Pelikanen machten...



Danach fuhren wir zu den Agnes Water Headlands. Wo wir erst einen Lookout ueber den Strand und vor allem die Sandzunge vor 1770 erkundeten




und danach einen Strand auf der anderen seite entdeckten.




Waehrend die anderen sich am Strand entspannten, fuhren Fabian und ich nochmal los und suchten nach einem geeigneten Punkt um den vorhandenen Wind auszunutzen. Vom Strand von 1770 aus konnte man schon die lange Sandzunge sehen, die wir auch vom Lookout ausgemacht hatten und von der aus man super kiten konnte, besonders in der Lagoone, die zwischen Ebbe und Flut in der Mitte der Sandzunge entsteht. Nur die Frage wie man da hinkommt. Da wir kein Boot hatten war unser Plan uns vom Drachen rueber ziehen zu lassen. Leider scheiterte das schon beim Aufbauen. Der Teil des Strandes den wir uns ausgesucht hatten, war so eng und voller Steine, dass die ganzen Leinen sich schon beim Aufbauen immer wieder verknoteten und man immer Angst haben musste den Kite kaputt zu machen. Als der dann auch noch anfing Luft zu verlieren war der Spass vorbei und wir haben wieder eingepackt, weil wir einfah die Schnautze voll hatten.



Da stehen wir mit verknoteten Leinen und gucken neidisch den anderen zu...

Nach dem wir unsere Gemueter mit genug am Strand rumlaufen wieder abgekuehlt hatten, entschieden wir uns noch eine Nacht mit Marcus und Nele am Workman Beach zu schlafen. Grade schon auf dem Weg den Strand zu verlassen, sahen wir ein paar Kites am Ufer liegen und gerieten doch gleich noch ins Schnacken mit Antony und Elena, einem Kiterpaerchen aus Canberra und verabredeten uns gleich fuer den naechsten Tag am Strand. Schnell war auch der Plan gemacht zusammen ein Boot zu leihen, womit die Kitebegeisterten auf die Sandbank uebersetzten und die anderen ein bisschen hinund her cruisen und fischen koennen.
Diesen Abend verbrachten wir damit mal wieder noch mehr Leute von unserem Lieblingsspiel Killer Bunnies zu begeistern :D



Naja, das Essen darf natuerlich auch nich fehlen...

Wie versprochen eilten wir gleich morgens zum Strand und goennten uns nur ein kleines Fruehstueck, bevor Fabian gleich aufbaute und mit Antony zusammen auf die Sandbank aufsetzte, waehrend wir Anfaengermaedels vom Strand nur zugucken und auf das Boot warten konnten. Jan und Marcus waren in der Zeit schon losgelaufen um eben dieses Boot zu besorgen. Leider ohne Erfolg! Der eine Verleih sagte, dass es keine Boote mehr gaebe und der andere wollte uns nicht rauslassen weil es draussen zu windig war.


Zum Glueck hatten Antony und Elena einen kleinen Trainerkite dabei, sodass Marcus, Jan, Karo und Nele sich am Strand ein bisschen mit dem Drachenfliegen ausprobieren konnten und auch wir beiden als 'Lehrer' eine spannendere Beschaftigung als warten gefunden hatten.
Sehr spassig!



Nicht allzulang spaeter kam Fabian am Strand mit eingerolltem Kite zurueckgetrottet. Der Wind draussen war zwar fantastisch, aber leider hatte auch sein Drachen so viel Luft verloren, dass Fabian von einem anderen Kite mit Boot eingesammelt und zum Ufer gefahren wurde, weil der Drachen einfach nicht mehr wirklich fliegbar war.

Waehrend Karo und Nele spazieren gingen und Marcus und Jan Angeln auswarfen,


beschlossen wir noch einmal zusammen loszuziehen und uns von meinem kleinen Drachen rueber ziehen zu lassen. Diesmal allerdings von einem anderen Startpunkt, um weiteren Frust zu vermeiden ;)
So ist Fabian mit mir und dem Brett im Schlepptau fleissig rueber gebodydraggt. Kaum waren wir angekommen und die Sandinsel bis zur Lagune hochgelaufen stellten wir fest, dass es fuer mich wohl ein bisschen viel Wind waere. Mit dem Satz “Ich probier das nur mal kurz aus” war mein Liebster dann auch schon verschwunden und hatte mit meinem kleinen Drachen und meinem kleinen Kite ordentllich Spass! Das war fuer mich ein eindeutiges Zeichen, dass es wirklich zu viel Wind fuer mich ist!
So habe ich mich erstmal auf der Sandbank hingesetzt zugeguckt, den Start- und Landeservice gemacht und ein bisschen geschnackt.
Spaeter is der Wind zum Glueck ein bisschen schwaecher geworden, sodass ich doch auch noch aufs Wasser konnte! Richtig geil! Hat so viel Spass gemacht! Konnte den Drachen endlich mit einer Hand lenken und mir damit auch selbst mein Brett holen und auch ohne Hilfe endlich mal aufs Brett kommen und bin richtig weit gefahren! Noch keiner Meisterleistungen aber viel Spass und ordentlich Geschwindigkeit, das Bremsen muss ich naemlich noch ueben ;)
Nach einer ganzen Weile war der Wind dann soweit abgeflaut, dass es schon wieder in Richtung zu wenig ging und wir beschlossen, lieber wieder ans Ufer zu Bodydraggen. Leider hat es nciht so gut geklappt, der Wind war so schwach, dass uns der Drachen aufs Wasser gefallen ist und partput nicht wieder hoch gehen wollte, so mussten wir dann quer zu der boesen Stroemung, die durch die kommende Flut entstand an Land schwimmen. Nicht ganz so einfach, aber der Tag war schon die Muehe wert!
Da es schon am dunkelwerden war machten wir uns ohne grosse Umschweife auf den weg nach Bunderberg, damit wir es am naechsten tag auch rechtzeitig bis nach Rainbow Beach schaffen wuerden, da wir uns fuer die Fraser Tour angemeldet hatten.

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