Donnerstag, 23. April 2009

Unserer Erster Job Down Under

Nachdem wir Melbourne erreicht hatten stand fuer uns fest, dass es an der Zeit ist auch mal wieder ein paar Dollar zu verdienen anstatt immer nur auszugeben.
In Lilly Dale 30 km oestlich von Melbourne haben wir uns in einer Jobvermittlung fuer einen Job als Applepicker beworben. 4 Tage spaeter sollten wir uns bei der Firma melden und unsere Unterlagen abgeben.
Ab besagten Tag waren mit uns auch noch viele andere Backpacker da. Wir lernten gleich 2 Franzosen kennen, die in ihrem Hugo unterwegs waren.


Der Job sollte aber nich an dem Ort an dem wir uns beworben statt finden, sondern in dem 100km entfernten Drouin.
Dort verabredeten wir uns dann mit den Franzosen, um uns einen Stellplatz auf einem Campingplatz zu teilen. Am Ende bezahlten wir dann nur 9 Euro die Woche pro Person, was ich echt mal super fair fand.
Auf dem Campingplatz lernten wir dann gleich noch ein australisches Hippie Maedchen kennen, die auch Apple picken wollte.


Am naechsten Tag traffen immer mehr Leute ein die mit uns arbeiten wollten, so dass wir eine stolze Gruppe von 18 Leuten waren.

Nach einer kurzen Einweisung auf der Farm und der Zuteilung zu einem Traktorfahrer, wurde uns schnell klar, das wird kein Zuckerschlecken....




Es wurde viel rumgeschrien und im jeden Satz war fuckin enthalten... hoerte sich dann ungefaehr so an:
What u fuckin doing? Pick only the fuckin real red appels or u can go home...
Diese Drohung wurde auch oft umgesetzt, so wurden in den 2 Wochen, die wir auf der Farm gearbeitet haben ca. 200 Leutz gefeuert.

Das positive war das unsere Gruppe vom Campingplatz bis auf 2 Ausnahmen komplett blieb und wir waehrend der Arbeit und besonders abends eine Menge Spass zusammen hatten.
Und fuehlte man sich mal allein in seiner Reihe mit ein paar 100 Aepfelbauemen und dachte man waere der einzige auf der Plantage, da die anderen ausser Sichtweite waren, musste man einfach nur laut ruelpsen und schon hoerte man aus allen Ecken “Schulz”, “Schulz”,”Schulz”. Und schon war klar du bist nich allein...
Diese schoene Verhaltensregel hatten wir allen an den ersten Abend bereits beigebracht. Besonders herrlich hoerte es sich an wenn die Franzosen “Schulz” sagten.
Schnell wurde verabredet, dass jeweils an einen Abend 2 Personen fuer die gesammte Gruppe kochen sollen. Waehrend die anderen gemuetlich den Feierabend geniessen.


Da wir alle natuerlich nur kleine Toepfe haben, war dieses Unternehmen immer wieder eine Herausforderung. Auf 4 Gaskochen wurden 2kg Pasta zubereitet, waehrend auf 2 weiteren Flamen die Sosse vor sich hinkoecheltete, sodass alle Kochkapazitaeten komplett ausgereizt wurden...
Als nach einer Woche Arbeit es dazu kam das die Aepfel nich mehr rot genug waren, hatten wir 2 Tage frei, dies feierten wir gleich mit einen riesigem BBQ und jede Menge Bier und Wein.
Im folgenden ein paar Eindruecke, die nich kommentiert werden brauchen :-p








Fazit: Durch unsere super Gruppe aufm Campingplatz hat die Arbeit auf der Apfelfarm trotz beschiessener Arbeitsatmosphaerhe eine Menge Spass gemacht. Besonders die Feierabende haben wir besonders genossen. Wir hoffen, dass wir die meisten Leute in Europa wieder treffen.
Your picking fucking applejuice....

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