Freitag, 24. April 2009

03.-06.03.2009 - Appelpicken, Frust und Warbourton

Als wir grade auf dem Weg nach Hoddels Creek waren, wo wir die naechsten Aepfel pfluecken sollten, erfuhren wir von Freunden, dass das gesamte Gebiet wegen Feuerrisiko am naechsten Tag evakuiert werden sollte. Da uns auch schon sehr viele Australier mit ihren Autos entgegen kamen, haben wir uns sehr schnell dazu entschlossen umzudrehen und wie die anderen auch wieder nach Drouin zurueck zu fahren.
Dort wurden wir dann auch per Bin bezahlt so dass unser Lohn auf etwa 10$/h fiel und da wir zusaetzlich dazu auch noch unfreundlcih behandelt wurden haben wir mittags gekuendigt und sind gefahren. Erst haben wir noch versucht andere Farmen zu finden, waren aber nicht wirklich erfolgreich und sind dann zu MC gegangen, um das Internet nach Jobs abzusuchen, wo wir allerdings wieder nicht erfolgreich waren.
Also schlecht gelaunt zum Campinngplatz und den verregneten abend mit ein bisschen Gun und ein paar Folgen Californication im Waescheraum vertreiben.
Der naechste Tag war wieder verregnet und wurde zur Haelfte im Bett verkuschelt und zur anderen Haelfte nutzlos bei MC verschwendet.
Da wir einsehen mussten, dass es so keinen Sinn hat sind wir losgefahren nach Hoddels Creek, um dort unsere Paymentsummery und allen anderen Papierkrieg zu erledigen.
Dort haben wir noch einen anderen Teil der Apfelpicker aus Drouin wiedergetroffen.
Wir haben uns noch ein bisschen die Gegend angeguckt und dann vor lauter Hunger die ollen 2min Nudeln gemacht, die leider ueberhaupt nicht geschmeckt haben. Als wir spaeter die anderen wiedergetroffen haben, haben wir uns darueber noch mehr geaergert, weil alle ausser uns sich ordentliches BBQ gemacht haben.
Am naechsten Tag ueberlegten wir doch wieder mit dem Apple picken anzufangen, da die Stimmung in Hoddels Creek deutlich besser war als in Drouin. Da wir aber einen Job als Weintraubenpfluecker in Aussicht hatten, verzichteten wir darauf fuer einen Tag mit den Aepfeln wieder anzufangen. Statt dessen haben uns erstmal den Yarra River angeguckt.

Wir schlenderten nur einen kleinen Abschnitt des langen Walks entlang des Flusses auf nett gestalteten Wanderwegen.

Auf dem Rueckweg haben wir im Wald ein kleines Haeuschen entdeckt, dass schon von weitem sehr interessant aussah.

Da das Haus sehr nach Privatgrundstueck aussah, haben wir als erstes an der Touriinfo nachgefragt und herraus gefunden, dass das Haus zwar privat, Besucher aber immer herzlich willkommen sind.

Also sind wir wieder hingegangen und haben uns dem Hausherren vorgestellt.

Ein sehr interessanter Mann, der schon viel erlebt hat und auch schon sehr viel herumgereist ist. Sein Haus hat er komplett selbstgebaut, fast nur aus Holz. Es war einfach so unglaublch detailreich


und kunstvoll,

dass man auch gar nicht weiss wo man mit Beschreiben anfangen soll. Er hat uns einfach in sein Haus gelassen, sich auf einen der Balkons gesetzt,

dass man auch gar nicht weiss wo man mit Beschreiben anfangen soll. Er hat uns einfach in sein Haus gelassen, sich auf einen der Balkons gesetzt,

ein Glaeschen Wein getrunken und uns alleine in seinem Haus herumlaufen lassen.
Sehr cool fand ich auch das eine Bett, das in einem Vorsprung wie einem kleinen Balkon gebaut war und rundum von Fenstern umgeben war.

Als wir fertig gestaunt hatten haben wir uns noch lange mit ihm unterhalten und herrausgefunden, dass es schon das dritte Haus dieser Art ist, das er gebaut hat. Das Erste ist leider in den Buschfeuern verbrannt, das zweite steht in Maui auf Hawaii und das Dritte trotzt den Buschfeuern bisher noch erfolgreich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen