Freitag, 24. April 2009

10.-12.03.2009 - Werkstatt und die Dandenongs

Da nun endlich wieder ein normaler Arbeitstag war, konnten wir ein paar Werkstaetten abklappern, ob und vor allem wann die uns helfen koennen. Das sah leider nicht optimal aus, da alle eigentlich voll waren. Also bei dem einen erstmal den Termin gemacht und wieder zurueck zum Lilydale Lake gefahren. Eigentlich wollten wir noch den Umweg ueber eine andere Werkstatt machen, aber nachdem wir einmal Mitten auf der Kreuzung liegen geblieben sind, weil unsere Batterie einfach alle war, haben wir uns doch entschieden den direkten Weg zu nehmen. Zum Glueck hatten wir auch gleich Hilfe, zwei Jungs kamen aus dem naechsten Cafe, um uns zu helfen, das Auto von der Strasse zu holen und die Kellnerin hatte auch einen dicken 4WD mit dem sie unsere Batterie erstmal geladen hat, damit wir es wieder bis “nach Hause” schaffen. Dort haben Fabian und Timo dann lange an unserem Auto hin- und hergeguckt und versucht, ob man nicht doch selber was retten kann, leider ohne Erfolg.
Auf dem Parkplatz haben wir dann gleich noch einen anderen Kerl getroffen, der noch mehr Stress hatte als wir, dem blieb nicht nur staendig das Auto stehen, ohne dass einer wusste was es war, sonder dazu hatte ihn auch noch seine Freundin verlassen und war mit seinem Kumpel abgezogen. Hartes Schicksal...
Mit dem haben wir dann noch ein bisschen gequatscht, bis sein Abschleppwagen kam und ihn mitgenommen hat.
Am naechsten Tag haben wir unseren armen Rocky mit ein bisschen Starthilfe von Timos Van, der Brave Bess in die Werkstatt gefahren und haben ihn da fuer den Tag geparkt.
Timo hat uns dann mitgenommen, sodass wir unsere Besichtigungstour der Dandenongs noch mit ihm zusammen nachgeholt haben.
Als erstes in den Skyhigh Park, der mit verscheidenen Gaerten und schoener Aussicht beeindruckte.
Da es Eintritt pro Auto kostete, haben wir die kleine Bessi draussen gelassen (auf dem naja nicht wirklich offiziellen Parkplatz) und sind ohne sie reingestiefelt.


Ausserdem gab es noch ein Maze, also ein Labyrinth, wo ich unbedingt reinwollte. Leider sollte es Eintritt kosten und war dazu auch noch geschlossen. Naja auf den erstem Blick, als wir uns die Tuer genauer anguckten, sahen wir dass die ja gar nicht zu war und man das Schild mit viel guten Willen und ein bis zwei zugedrueckten Augen auch so interpretieren konnte, dass nur der dazugehoerige Shop geschlossen waere. Also hinein ins Vergnuegen.
Drinnen angekommen sahen wir auch warum es geschlossen war, die Hecken wurden gerade nachgeschnitten, doch der Heckenbeschneider schien gerade eine Pause zu machen. Nach dem wir uns erfolgreich nicht verlaufen hatten und gluecklich am Ende ankamen mussten wir feststellen, dass mit dem Shop auch der Ausgang des Labyrinths geschlossen war. Naja was solls, dann wieder zurueck. Jetzt war allerdings deutlich zu hoeren, dass das Heckenschneiden weiterging. Mit unglaublichem Glueck konnten wir uns aber doch grade so an dem Heckenschneider vorbei schummeln, da der grade in einer Sackgasse beschaeftigt war und uns ganz schnell wieder aus dem nicht ganz geschlossenen Tor hinausschmuggeln.
Danach haben wir noch den Stuhl des Giganten

und den BBQ mit den gigantischten Preisen gesehen

(normaler Weise sind die umsonst oder haben selten Preise von 20ct maximal 1$ fuer 20-30min)

Lieber schnell weiter zu den Olinda Falls.

Wo die beiden Jungs, aeh ich meine natuerlich der Herr Architekt und der Herr Ingenieur, auch gleichbegeistert angefangen haben im Wasser zu plantschen und einen Damm zu bauen.


Als die beiden sich dann von ihrem Werk trennen konnten, konnten wir dann auch weiterfahren zur Wiliam Rickets Sanctury. Der gute Mann war ein Kuenstler, der Figuren aus etwas Lehm aehnlichem hergestellt hat. Er hatte einige Zeit mit verschiedenen Aboriginal Staemmen verbracht und war schwer von derenen Lebenseinstellung beeindruckt und versuchte diese Einigkeit zwischen Menschen, Tieren und dem Land selbst in seinen Kunstwerken darzustellen.
Die Sanctury war dann wie ein Park mit einem Pfand, der uns an den verschiedenen Statuen vorbeifuehrte.







Noch eine letzte Touriattraktion der Gegend die wir uns nicht entgehen lassen wollten, war der Puffing Billy, ein alter Zug mit Dampflokomotive, der eine schoene Runde durch die huebsche Landschaft der Gegend faehrt. Da uns die Fahrt selbst zu teuer war, wollten wir uns wenigstens seine Ankunft am Bahnhof anschauen.


Doch die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Der Zug war zwar ganz nett anzuschauen, sah aber nur nach Dampflokomotive aus und war gefaked. :(
Also schnell weiter. Noch einen kurzen Stopp am Silvan Reservoir, wo wir wieder enttaeuscht wurden, weil es so weit abgesperrt war, dass man eigentlich fast gar nichts mehr vom Wasser sehen konnte. Als kleine Entschaedigung haben wir immerhin noch ein Enchinda gesehen.

Wieder am Lilydale Lake angekommen haben wir uns dann um den Abend abzurunden noch ein leckeres Chilie gekocht, was wir leider mit schlechter Laune geniessen mussten.
Leider hat uns der Arbeitgeber vom Wein picken naemlich irgendwie auf dem Kieker gehabt. Er hat uns jeden Tag wieder gesagt, dass er am naechsten Tag nichts hat, aber vielleicht am Tag danach, dass wir ihn nochmal anrufen sollten, was wir dann auch gemacht haben und dem entsprechend immer noch Hoffnung hatten. Am zweiten Tag war dann schon ein anderer beim ersten Anruf angestellt worden, obwohl wir noch am warten waren. Da haben wir gedacht, dass es ja noch ok waere, vielleicht wollte er genau einen noch haben. Aber diesmal haben uns die anderen erzaehlt, dass ein Maedel, dass wir noch vom Apfelpfluecken kannten, was den Tip nur von uns hatte, den Job fuer sich und einen Freund bekommen hatte, wieder auf den ersten Anruf, waehrend wir schon eine Woche gewartet haben. Da waren wir doch etwas sauer!
Fabian hat ihn dann auch angerufen und gefragt und versucht rauszufinden was der komische Kerl gegen uns hat, dass er uns nicht arbeiten lassen will und aber trotzdem die ganze Zeit warten laesst. Trauriger weise war der Australier nicht faehig mit Fabian auf englisch zu argumentieren und hat einfach aufgelegt und ist danach nicht mehr rangegangen.
Timo hat uns noch bei der Werkstatt abgesetzt, wo wir unsere schlechte Laune dann im Auto aussitzen und ausschlafen konnten.
Der naechste Tag war nicht besser, da es die meiste Zeit des Tages geregnet hat, sassen wir bis auf kleine Spaziergaenge in den Regenpausen vor dem Werkstattsbuero auf dem Sofa und haben gewartet. Im Laufe des Tages stiegen die erwarteten Kosten der Reperatur zusehends, so dass die Laune immer schlechter wurde und ich doch zum erstem Mal tatsaechlich wirklich Heimweh und keinen Bock mehr auf Australien hatte. Die Lichtmaschine und auch die Servopumpe mussten nicht nur repariert, sonder ganz ersetzt werden, weil sie doch doller kaputt waren, als wir am Anfang dachte und die Arbeitszeit, die der Mechaniker investieren musste stieg auch von 1,5h auf 6h.
Als er dann nach den Ueberstunden endlcih fertig war und mit uns abgerechnet hat, war er aber doch sehr cool und hat uns nur etwa 2,5h Arbeit berechnet, sodass wir doch halbwegs gluecklich wieder abziehen konnten.
Bei McDonnald als wir noch im Internet waren haben wir dann noch zwei andere Deutsche aufgegabelt und gleich mitgenommen zu unserem kleinen Zuhause am Lilydale Lake und uns so gut mit ihnen verstanden, dass wir uns ausversehen bis nachts um halb vier verquatscht haben...

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