Nachdem wir Weihnachten gut überstanden haben, machten wir uns am zweiten Weihnachtstag, hier Boxing Day genannt, auf den Weg Richtung Sydney. Mit dabei hatten wir Robin einen anderen Deutschen den wir Heiligabend beim BBQ kennen gelernt haben.
Eigentlich waren fast alle von unseren Bekanntschaften bemüht Silvester in Sydney zu sein.
Nach 2-3h Fahrt auf dem Highway, entschlossen wir uns mal wieder in Küstennähe zu kommen und lieber ein paar kleinere Straßen zu benutzen. So trieb uns unsere Reise als erstes zum Point Danger in Tweed Heads.

Direkt neben uns war eine Seenotrettungszentrale die von Freiwilligen besetzt ist. Allgemein gibt es hier recht viele Freiwillige als Life Guard an den Stränden oder in den Seenotrettungsdingern.
Nachdem wir die Aussicht genossen hatten und es in der Sonne unerträglich warm geworden ist, beschlossen wir uns auch die Fluten zu stürzen.
Vom Meer geködert ging es vorbei an einem großen Warnschild, das vor Haien, Quallen, Felsen im Wasser, starker Strömung und Wellen die einen auf den Grund schmettern können warnte. Zusätzlich war dieser Strandabschnitt auch nicht von Lifeguards bewacht.
Im Wasser angekommen war das Schild schnell vergessen. Wir schwammen in den Wellen und hatten eine Menge Spaß.

Erst als ich wieder raus wollte und schon im hüfttiefen Wasser war, geriet ich in einen felsigen Bereich. Die nächste Welle lies nicht lange auf sich warten, so dass sie mich schön mit meinen Füßen über die scharf kantigen Felsen spülte. Nach 2-3 Wellen hatte ich endlich wieder Sand unter den Füßen. Wieder am Strand angekommen sah ich, dass ich mir den linken Fußrücken schön längs aufgeschnitten hatte. Ärgerlicherweise genau da wo mein Riemen vom Flip Flop lang läuft, so dass das Tragen die nächsten Tage nicht sehr angenehm war.
Eigentlich wollten wir die Nacht gleich in Strandnähe bleiben. Schilder die von Strafen von bis zu 1200 $ fürs Wildcampen warnten, überzeugten uns dann doch uns nach einen anderen Schlafplatz umzusehen.
Das Problem bei der Schlafplatzsuche war, das wir nicht nur einen Platz brauchten, wo wir unser Auto unauffällig parken konnten, sondern da wir zu dritt unterwegs waren auch ein Platz für ein kleines Iglo-Zelt.
Von einem Angler bekamen wir den Tipp für einen abgelegen Parkplatz. Mittlerweile wurde es auch schon dunkel und somit Zeit für ein ordentliches Abendessen.
Auf unserem Grill bereiteten wir uns dann reichlich Knoblauchbrot und Bacon zu. Robin verschwand im Zelt und wir schlummerten bis zum nächsten morgen friedlich in unserem Auto.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Byron Bay, ein Must-Do für Touristen. Wir folgten einer Straße die extra als Tourist Drive hervorgehoben war.
Bei einem Stopp bestiegen wir ein paar Felsen und sahen zu Doros Freude endlich mal live Delphine.

Doro lies es sich nicht nehmen den kleinen Leuchtturm hochzuklettern.

Auf unseren weiteren Weg kamen wir noch an einer Exotic Fruitfarm vorbei, hier hätte man für teuer Geld den Bananen beim Wachsen zuschauen können. Das haben wir uns dann doch lieber erspart und nur schnell ein Foto mit Mr. Avocado abgesahnt.

Das war bestimmt auch das Spanneste was dieser Park zu bieten hat.

Wir folgten weiter dem Tourist-Drive und da hing allerhand herum.

Durch unsere vielen Zwischenstopps kamen wir erst nachmittags in Byron Bay an.
Wir erkundeten das Dörfchen zu Fuß und blieben in einen Reisebüro hängen. Die nette Dame machte uns unseren ganzen Wild-Camping Pläne mies. Laut ihr soll das stark kontrolliert werden und Strafen von bis zu 1000 $ mit sich ziehen. Da waren wir erstmal geknickt und ein bissl eingeschüchtert. Nichts desto trotz bleibt es dabei das wir in unseren Auto an nich so belebten stellen schlafen, um ein bissl Geld zu sparen.
Ansonsten ist zu Byron Bay zu sagen, dass es mir deutlich zu touristisch angelegt ist.
Für die Auswahl unseres Schlafplatzes brauchten wir diesen Abend besonders lange, weil auf einmal kein Platz mehr geeignet erschien.
Am nächsten Morgen stand der Leuchtturm auf dem Programm. Zum einem gab es von dort eine beeindruckende Aussicht und es befindet sich Australiens östlichster Punkt vom Festland dort.
Weil es so schön dort war erstmal ein paar mehr Bilder:


Auf dem nächsten Foto sieht eine Landzunge die unter uns lag. Doro und Robin waren dafür, dass wir runtergehen. Notgedrungen machte ich mich auch mit an den Abstieg, was ich später beim anstrengenden Aufstieg gleich wieder bereute.




Nachdem wir den Aufstieg wieder gemeistert hatten und uns schon wieder auf dem Weg zum Auto waren, entdeckten wir eine Startrampe für Gleitschirmflieger. Von hier hatte man eine wunderschöne Aussicht, die wir euch mal wieder nicht vorenthalten wollen.

Jetzt hatten wir Byron Bay abgefrühstückt und machten uns auf den Weg nach Yamba. Hier machte eine Freundin aus Brisbane mit ihrer Au-Pair Familie Urlaub und wir wollten ihr einen Besuch abstatten.
Auf dem Weg nach Yamba kamen wir wieder an diversen Aussichtspunkten vorbei.
Wo wir jetzt schon nicht mehr wissen wo sie genau waren :(
Aber trotzdem sind schöne Bilder entstanden.



Bald hatten wir Yamba erreicht und machten es uns auf dem Campingplatz gemütlich.
Da der Campingplatz schon total ausgebucht war erlaubte uns Catrins Gastfamilie freundlicherweise mit auf ihrer Pazelle zu schlafen.
Zum Dank luden wir sie am Abend auf ein BBQ ein.
Am Abend haben die Mädels und Robin noch Frösche entdeckt und ihren Schabernack mit ihnen getrieben.

Catrin schien auch nicht so allein, was hat sie bloß mit ihren schönen Augen gemacht, dass sie so klein geworden sind…

Bei Doro auf dem Kopf kämpfte der Frosch mit ihren langen Haaren, wusste gar nich, dass Frösche so lange Beine haben.

Und Robin versuchte den Frosch in eine Prinzessin zu verwandeln, doch es wollte einfach nicht klappen.
Nach diesem Froschabenteuer lagen wir alle auf einer Decke und bewunderten den Sternenhimmel und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Am nächsten Tag vor unserer Weiterreise ging es erst noch mal schön an den Strand.
Hier versuchten wir uns im Boogieborden und im Wellenreiten.


Der Erfolg von unseren Bemühungen ließ allerdings zu wünschen über.
Ab mittags stand dann nur noch Fahren, Fahren, Fahren auf dem Programm, da wir in den letzten Tagen immer nur wenig Kilometer gerissen hatten.

Wir fuhren bis es dunkel wurde, bis auf einen Platzregen passierte nichts spannendes.
Wir entschieden uns die Nacht in einen National Park zu verbringen. In den Parks gibt es oft Campingplätze, wo man umsonst oder wenig Geld übernachten darf.
Da wir so spät dran waren, war das Büro leider schon geschlossen, so dass wir nicht mehr bezahlen konnten. Hier sah Doro dann endlich auch mal Känguru in freier Wildbahn und musste das natürlich auf zahlreichen Fotos festhalten.

Wir machten uns noch ein paar Burger zum Abendessen und fielen dann müde in unser Auto, bzw. Zelt. Am nächsten morgen den 30.12 standen wir extra früh auf, damit die Rezeption noch nicht geöffnet hat, wenn wir abreisen und wir uns einreden konnten, dass wir ja gar keine Möglichkeit hatten zu bezahlen. Cooler Weise gab es neben den Campingplatz gleich einen Zugang zum Strand für Allrad getriebene Autos. Da konnte ich mir es nicht nehmen lassen unser Auto mal auf Herz und Nieren zu prüfen und wir gaben ordentlich Gas am Strand.

Das war ein Spaß!! Doro musste extra aussteigen und Fotos machen, während wir im Kreis um sie rum gefahren sind.
Nachdem wir den National Park verlassen haben machten wir uns auf den Weg Richtung New Castle, was sich etwa noch 200km nördlich von Sydney befindet. Auf unseren Weg wollten wir zunächst einen geeigneten Platz zum frühstücken finden, wo man möglichst eine geile Aussicht hat. Wir fuhren mit unserem Auto einen ausgeschilderten Look-Out an, es ging echt steil bergauf. Nachdem wir oben geparkt hatten, stellten wir fest das rings rum nur Bäume war und man nichts sehen konnte, zumindest nicht vom Auto aus. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg einen schmalen Weg den Berg noch weiter zu besteigen. Eigentlich war der Weg nur viele Stufen aneinander gereiht und ich verfluchte mich, dass ich diesen Look-Out entdeckt hatte. Soviel Anstrengung vor dem Frühstück. Endlich oben angekommen fanden wir einen großen Aussichtsturm vor. Nachdem wir auch diesen endlich erklommen hatten, hatten wir die beste Aussicht die ich bisher hier erlebt hatte. Es war extrem geil, ich hätte den ganzen Tag da oben verbringen können. Die Fotos geben solche Dinge ja leider immer nicht annährend wieder. Aber wir versuchen es trotzdem… ;)


Im Hintergrund sieht man riesige Seen, an denen wir später noch vorbeigekommen sind.
Bei dieser schönen Aussicht ärgerten wir uns, dass wir unser Frühstück im Auto gelassen haben. Leider fand sich keiner der freiwillig noch mal den Berg runter wollte, um allen das Frühstück zu holen. Hungrig machten wir uns wieder an den Abstieg.
Unsere weitere Fahrt führte uns an den Seen vorbei, die wir bereits schon von oben bewundert hatten. Hier fanden wir dann auch endlich einen schönen Tisch für unser Frühstück in schöner
Umgebung.

Wie so oft machten wir uns Sandwiches mit reichlich Salat und viel Soßen.

Gestärkt machten wir uns auf die Weiterfahrt. Zufällig entdeckten wir ein Schild das auf den größten Baum von New Soules Wales hinwies. Dieser ließ sich dann auch über Schotterpisten gut erreichen.


Wie auf den Schild zu lesen, ist der Baum 480 Jahre alt und 76,2m hoch.
Mit einem Durchmesser von 3,2m könnte selbst unser Super Heinrich mit seiner Kettensäge nicht viel anrichten. Viele Grüße an die Oerier 5 an dieser Stelle.

Doro nutze den Stopp auch gleich noch für ein paar Turnübungen.
Nach einer weiteren Stunde Fahrt kamen wir dann endlich in New Castle an.
Als erstes gingen wir auf dem Hafenpier bis zur Spitze, vorbei an einem Schild was uns vor den gefährlichen Wellen warnte.


An diesem Tag gab es leider nur kleine Wellen, so dass sich der Nervenkitzel in Grenzen hielt.
Auf unserer Sightseeing Tour bestiegen wir den

Queen’s Wharf Tower, der von den einheimischen liebevoll als „Big Dick“ bezeichnet wird.
Von hier hatte man einen ganz netten Ausblick, aber dank der kompletten Verglasung der Aussichtsplattform, war es extrem stickig.

Ansonsten entdeckten wir in New Castle noch eine schöne große Kirche

in der gerade für eine Konfirmation oder so geübt wurde
und außergewöhnlicherweise einen Obelisken.

Nach unserer kleinen Tour eilten wir wieder weiter Richtung Sydney, denn morgen war ja schon Sylvester. Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen Dorf ca. 100km vor Sydney.
Eigentlich waren fast alle von unseren Bekanntschaften bemüht Silvester in Sydney zu sein.
Nach 2-3h Fahrt auf dem Highway, entschlossen wir uns mal wieder in Küstennähe zu kommen und lieber ein paar kleinere Straßen zu benutzen. So trieb uns unsere Reise als erstes zum Point Danger in Tweed Heads.

Direkt neben uns war eine Seenotrettungszentrale die von Freiwilligen besetzt ist. Allgemein gibt es hier recht viele Freiwillige als Life Guard an den Stränden oder in den Seenotrettungsdingern.
Nachdem wir die Aussicht genossen hatten und es in der Sonne unerträglich warm geworden ist, beschlossen wir uns auch die Fluten zu stürzen.
Vom Meer geködert ging es vorbei an einem großen Warnschild, das vor Haien, Quallen, Felsen im Wasser, starker Strömung und Wellen die einen auf den Grund schmettern können warnte. Zusätzlich war dieser Strandabschnitt auch nicht von Lifeguards bewacht.
Im Wasser angekommen war das Schild schnell vergessen. Wir schwammen in den Wellen und hatten eine Menge Spaß.
Erst als ich wieder raus wollte und schon im hüfttiefen Wasser war, geriet ich in einen felsigen Bereich. Die nächste Welle lies nicht lange auf sich warten, so dass sie mich schön mit meinen Füßen über die scharf kantigen Felsen spülte. Nach 2-3 Wellen hatte ich endlich wieder Sand unter den Füßen. Wieder am Strand angekommen sah ich, dass ich mir den linken Fußrücken schön längs aufgeschnitten hatte. Ärgerlicherweise genau da wo mein Riemen vom Flip Flop lang läuft, so dass das Tragen die nächsten Tage nicht sehr angenehm war.
Eigentlich wollten wir die Nacht gleich in Strandnähe bleiben. Schilder die von Strafen von bis zu 1200 $ fürs Wildcampen warnten, überzeugten uns dann doch uns nach einen anderen Schlafplatz umzusehen.
Das Problem bei der Schlafplatzsuche war, das wir nicht nur einen Platz brauchten, wo wir unser Auto unauffällig parken konnten, sondern da wir zu dritt unterwegs waren auch ein Platz für ein kleines Iglo-Zelt.
Von einem Angler bekamen wir den Tipp für einen abgelegen Parkplatz. Mittlerweile wurde es auch schon dunkel und somit Zeit für ein ordentliches Abendessen.
Auf unserem Grill bereiteten wir uns dann reichlich Knoblauchbrot und Bacon zu. Robin verschwand im Zelt und wir schlummerten bis zum nächsten morgen friedlich in unserem Auto.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Byron Bay, ein Must-Do für Touristen. Wir folgten einer Straße die extra als Tourist Drive hervorgehoben war.
Bei einem Stopp bestiegen wir ein paar Felsen und sahen zu Doros Freude endlich mal live Delphine.

Doro lies es sich nicht nehmen den kleinen Leuchtturm hochzuklettern.
Auf unseren weiteren Weg kamen wir noch an einer Exotic Fruitfarm vorbei, hier hätte man für teuer Geld den Bananen beim Wachsen zuschauen können. Das haben wir uns dann doch lieber erspart und nur schnell ein Foto mit Mr. Avocado abgesahnt.

Das war bestimmt auch das Spanneste was dieser Park zu bieten hat.

Wir folgten weiter dem Tourist-Drive und da hing allerhand herum.

Durch unsere vielen Zwischenstopps kamen wir erst nachmittags in Byron Bay an.
Wir erkundeten das Dörfchen zu Fuß und blieben in einen Reisebüro hängen. Die nette Dame machte uns unseren ganzen Wild-Camping Pläne mies. Laut ihr soll das stark kontrolliert werden und Strafen von bis zu 1000 $ mit sich ziehen. Da waren wir erstmal geknickt und ein bissl eingeschüchtert. Nichts desto trotz bleibt es dabei das wir in unseren Auto an nich so belebten stellen schlafen, um ein bissl Geld zu sparen.
Ansonsten ist zu Byron Bay zu sagen, dass es mir deutlich zu touristisch angelegt ist.
Für die Auswahl unseres Schlafplatzes brauchten wir diesen Abend besonders lange, weil auf einmal kein Platz mehr geeignet erschien.
Am nächsten Morgen stand der Leuchtturm auf dem Programm. Zum einem gab es von dort eine beeindruckende Aussicht und es befindet sich Australiens östlichster Punkt vom Festland dort.
Weil es so schön dort war erstmal ein paar mehr Bilder:


Auf dem nächsten Foto sieht eine Landzunge die unter uns lag. Doro und Robin waren dafür, dass wir runtergehen. Notgedrungen machte ich mich auch mit an den Abstieg, was ich später beim anstrengenden Aufstieg gleich wieder bereute.




Nachdem wir den Aufstieg wieder gemeistert hatten und uns schon wieder auf dem Weg zum Auto waren, entdeckten wir eine Startrampe für Gleitschirmflieger. Von hier hatte man eine wunderschöne Aussicht, die wir euch mal wieder nicht vorenthalten wollen.

Jetzt hatten wir Byron Bay abgefrühstückt und machten uns auf den Weg nach Yamba. Hier machte eine Freundin aus Brisbane mit ihrer Au-Pair Familie Urlaub und wir wollten ihr einen Besuch abstatten.
Auf dem Weg nach Yamba kamen wir wieder an diversen Aussichtspunkten vorbei.
Wo wir jetzt schon nicht mehr wissen wo sie genau waren :(
Aber trotzdem sind schöne Bilder entstanden.



Bald hatten wir Yamba erreicht und machten es uns auf dem Campingplatz gemütlich.
Da der Campingplatz schon total ausgebucht war erlaubte uns Catrins Gastfamilie freundlicherweise mit auf ihrer Pazelle zu schlafen.
Zum Dank luden wir sie am Abend auf ein BBQ ein.
Am Abend haben die Mädels und Robin noch Frösche entdeckt und ihren Schabernack mit ihnen getrieben.
Catrin schien auch nicht so allein, was hat sie bloß mit ihren schönen Augen gemacht, dass sie so klein geworden sind…
Bei Doro auf dem Kopf kämpfte der Frosch mit ihren langen Haaren, wusste gar nich, dass Frösche so lange Beine haben.
Und Robin versuchte den Frosch in eine Prinzessin zu verwandeln, doch es wollte einfach nicht klappen.
Nach diesem Froschabenteuer lagen wir alle auf einer Decke und bewunderten den Sternenhimmel und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Am nächsten Tag vor unserer Weiterreise ging es erst noch mal schön an den Strand.
Hier versuchten wir uns im Boogieborden und im Wellenreiten.
Der Erfolg von unseren Bemühungen ließ allerdings zu wünschen über.
Ab mittags stand dann nur noch Fahren, Fahren, Fahren auf dem Programm, da wir in den letzten Tagen immer nur wenig Kilometer gerissen hatten.

Wir fuhren bis es dunkel wurde, bis auf einen Platzregen passierte nichts spannendes.
Wir entschieden uns die Nacht in einen National Park zu verbringen. In den Parks gibt es oft Campingplätze, wo man umsonst oder wenig Geld übernachten darf.
Da wir so spät dran waren, war das Büro leider schon geschlossen, so dass wir nicht mehr bezahlen konnten. Hier sah Doro dann endlich auch mal Känguru in freier Wildbahn und musste das natürlich auf zahlreichen Fotos festhalten.

Wir machten uns noch ein paar Burger zum Abendessen und fielen dann müde in unser Auto, bzw. Zelt. Am nächsten morgen den 30.12 standen wir extra früh auf, damit die Rezeption noch nicht geöffnet hat, wenn wir abreisen und wir uns einreden konnten, dass wir ja gar keine Möglichkeit hatten zu bezahlen. Cooler Weise gab es neben den Campingplatz gleich einen Zugang zum Strand für Allrad getriebene Autos. Da konnte ich mir es nicht nehmen lassen unser Auto mal auf Herz und Nieren zu prüfen und wir gaben ordentlich Gas am Strand.

Das war ein Spaß!! Doro musste extra aussteigen und Fotos machen, während wir im Kreis um sie rum gefahren sind.
Nachdem wir den National Park verlassen haben machten wir uns auf den Weg Richtung New Castle, was sich etwa noch 200km nördlich von Sydney befindet. Auf unseren Weg wollten wir zunächst einen geeigneten Platz zum frühstücken finden, wo man möglichst eine geile Aussicht hat. Wir fuhren mit unserem Auto einen ausgeschilderten Look-Out an, es ging echt steil bergauf. Nachdem wir oben geparkt hatten, stellten wir fest das rings rum nur Bäume war und man nichts sehen konnte, zumindest nicht vom Auto aus. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg einen schmalen Weg den Berg noch weiter zu besteigen. Eigentlich war der Weg nur viele Stufen aneinander gereiht und ich verfluchte mich, dass ich diesen Look-Out entdeckt hatte. Soviel Anstrengung vor dem Frühstück. Endlich oben angekommen fanden wir einen großen Aussichtsturm vor. Nachdem wir auch diesen endlich erklommen hatten, hatten wir die beste Aussicht die ich bisher hier erlebt hatte. Es war extrem geil, ich hätte den ganzen Tag da oben verbringen können. Die Fotos geben solche Dinge ja leider immer nicht annährend wieder. Aber wir versuchen es trotzdem… ;)


Im Hintergrund sieht man riesige Seen, an denen wir später noch vorbeigekommen sind.
Bei dieser schönen Aussicht ärgerten wir uns, dass wir unser Frühstück im Auto gelassen haben. Leider fand sich keiner der freiwillig noch mal den Berg runter wollte, um allen das Frühstück zu holen. Hungrig machten wir uns wieder an den Abstieg.
Unsere weitere Fahrt führte uns an den Seen vorbei, die wir bereits schon von oben bewundert hatten. Hier fanden wir dann auch endlich einen schönen Tisch für unser Frühstück in schöner
Umgebung.
Wie so oft machten wir uns Sandwiches mit reichlich Salat und viel Soßen.
Gestärkt machten wir uns auf die Weiterfahrt. Zufällig entdeckten wir ein Schild das auf den größten Baum von New Soules Wales hinwies. Dieser ließ sich dann auch über Schotterpisten gut erreichen.


Wie auf den Schild zu lesen, ist der Baum 480 Jahre alt und 76,2m hoch.
Mit einem Durchmesser von 3,2m könnte selbst unser Super Heinrich mit seiner Kettensäge nicht viel anrichten. Viele Grüße an die Oerier 5 an dieser Stelle.

Doro nutze den Stopp auch gleich noch für ein paar Turnübungen.
Nach einer weiteren Stunde Fahrt kamen wir dann endlich in New Castle an.
Als erstes gingen wir auf dem Hafenpier bis zur Spitze, vorbei an einem Schild was uns vor den gefährlichen Wellen warnte.


An diesem Tag gab es leider nur kleine Wellen, so dass sich der Nervenkitzel in Grenzen hielt.
Auf unserer Sightseeing Tour bestiegen wir den

Queen’s Wharf Tower, der von den einheimischen liebevoll als „Big Dick“ bezeichnet wird.
Von hier hatte man einen ganz netten Ausblick, aber dank der kompletten Verglasung der Aussichtsplattform, war es extrem stickig.

Ansonsten entdeckten wir in New Castle noch eine schöne große Kirche

in der gerade für eine Konfirmation oder so geübt wurde
und außergewöhnlicherweise einen Obelisken.

Nach unserer kleinen Tour eilten wir wieder weiter Richtung Sydney, denn morgen war ja schon Sylvester. Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen Dorf ca. 100km vor Sydney.
Hi ihr beiden,
AntwortenLöschenich fürchte die Hälfte von Newcastle habt ihr verpasst. Ich seh schon, ihr habt eine traumhafte Zeit, geniesst es!
Noch einen prima Urlaub und viele Grüße aus Hannover,
Stephan