Dienstag, 6. Januar 2009

12.-22.12. Brisbane und viele andere

Brisbane
Zunächst einmal wollen wir voller Stolz unser nun endlich fertig ausgebautes Auto präsentieren.
Es verfügt über ein Bett unter dem wir ein bisschen Stauraum haben. Dank der von Doro mit unserer hochwertigen 15 Dollar Stichsäge ausgesägten Klappen ist dieser auch aus dem Bett erreichbar.


Da ich so entzückt über unseres neues Auto bin, hab ich gleich am nächsten Tag, als wir mit Cati unserer östreichischen Freundin nach Redcliffe an den Strand gefahren sind, die beiden Mädels überzeugt, dass doch ein Posing im Bikini auf unseren hoffentlich treuen Gefährt angebracht wäre. Diese super Bilder will ich euch natürlich nicht vorenthalten.


Dieses Spektakel blieb auch von ein paar Australiern nicht unentdeckt, so dass ich auch noch zu einen schönen Gruppenfoto gekommen bin.


Anschließend konnten wir uns ausgiebig im Meer abkühlen.


Nach diesem schönen Tag schliefen wir am nächsten Tag in Ruhe aus, bis wir nachmittags von einen Anruf von Käthe und Michi geweckt wurden.

Coolum Beach
Die beiden sind auf ihrer Australienreise wieder in Coolum Beach angekommen, dass sich ca. 1,5h nördlich von Brisbane befindet, so dass wir uns spontan auf den Weg zu ihnen gemacht haben. Nach dem abendlichen BBQ mit ein paar Glas Wein, machten wir uns auf dem Weg an den Strand. Hier bewunderten wir die Sterne, bis plötzlich eine eigenartige Leuchterscheinung am Horizont unser volle Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie bewegte sich in einem hohen Tempo über das Meer. Für uns 4 war klar, das konnte nur ein UFO sein. Jede natürliche Erklärung für dieses Phänomen konnte ausgeschlossen werden. Die gute Käthe schmiedete schon Überlebenspläne für den Fall, dass das UFO gleich vor uns landet. Gott sei Dank konnte ich mit einem Geistesblitz das Rätsel lösen und das UFO als Mond enttarnen. Nachdem wir uns herzlich über uns amüsiert haben, konnten wir beruhigt ins Bett gehen, um Kraft für den nächsten Tag zu tanken.

Heute stand der Kampf mit den Wellen auf den Programm.


Wobei die ein oder andere Welle durch aus überraschend kam.
Mein kleines tapferes Mädchen versuchte sogar noch mit einen Surfbrett die Wellen zu bezwingen.


Leider blieb es nur bei den Versuchen :-p


Doro: War ja auch ein Profiboard!

Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg nach Brisbane, wo die beiden ihren treuen Wicked Camper für den Abschied am nächsten Tag vorbereiteten.

Surfers Paradise
Nach der Abschiedszeromenie machte sich das bekannte Quartett auf den Weg nach Surfers Paradise. Bei einem kurzen Zwischenstop beim Campingladen, wurde unser gutes Geld gegen Zelt, Klappsparten und Campingkocher mit etlichen Zubehör eingetauscht.
In Surfers angekommen stellten wir fest, dass es durch den Wind und den wolkenverhangenen Himmel extrem frisch war (für unsere Verhältnisse :-p).


Trotz dieser wideren Bedingungen trauten wir uns in Wasser. Es herschte eine extreme Strömung, nachdem man von 3 Wellen erfasst wurde war man locker schon 50m abgetrieben worden und musste wieder am Strand zurück laufen, da es bereits im Hüfttiefen Wasser fast unmöglich war gegen die Strömung anzukommen.
Michi der sich auf seinen Surfbrett, von den herrlichen Wellen geködert, trotzdem ins Wasser stürzte, stellte nach ein paar Minuten fest, das er schon einen ganzen Lifeguardtower weiter getrieben ist und machte sich an den frustrierenden Fußmarsch zurück.
Als wir zum Aufwärmen in eine Shopping Mall gingen, stolperten wir über einen Stand, der Discount Karten für die diversen Vergnügungsparks verkaufte. Für mich war klar ich muss da hin!!! Nach viel Diskussion unterbrochen von einer Shopping Pause der Damen, wo Doro nach langer Suche endlich ihren neuen Bikini erstanden hat, entschieden wir uns für einen Doppelpass für Wet’n’Wild und Movie World. Da das Wasserparadies bereits für den nächsten Tag auf unserer To-Do-List stand machten wir uns abends noch auf den Weg dorthin, um bereits dort unsere Nacht zu verbringen, um am nächsten morgen ohne Anreise die ersten sein zu können.
Auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz fanden wir auf dem Parkplatz von Movie World ein australisches Weihnachtsfest.


Neben diversen Fressbuden gab es eine große Bühne vor der es sich jede Menge Australier auf Campingstühlen gemütlich gemacht haben. Auf der Bühne wurde von allen möglichen Chören/Bands/sonstige Begabte Weihnachtslieder zum Besten geben. Für uns war diese ganze Veranstaltung ein bisschen komisch, aber trotzdem das erste wo ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkam. Den krönenden Abschluss bildete der Auftritt von Santa und Rudolf den Rentier.
Nachdem die meisten Gäste abgereist sind, bereiteten wir in der nächstgelegenen Bushaltestelle unser Abendessen zu. Auf dem Speiseplan standen selbst gebratene Burger. Diese wurden sogleich auf unseren neu Erstanden Campingkocher zubereitet.



Trotz dieser ungewöhnlichen Umgebung schmeckten sie vorzüglich.

Wet’n’Wild
Da es wolkenverhangen war und windig war, war es mal wieder eisekalt (grade wenn man auch noch den ganzen Tag nass is) und alle Mädels haben sich die ganze zeit in ihre Handtücher eingewickelt um nicht ganz zu erfrieren. Mich hat da wohl mal wieder mein Pelz geschützt…


Todesmutig haben wir uns natürlich trotzdem zu allen Attraktionen gewagt und sind alle Bahnen mitgefahren die es nur gab.
Besonderer Beliebtheit haben sich die 8 identischen Rennbahnen erfreut, die richtig warmes Wasser hatten und das ein oder andere Rennen von uns miterlebt haben.
Besonders aufregend waren Kamikazee, wo man in Zweierbooten runtergesegelt is und der große Trichter mit den Viererbooten.


Aber auch die große Black hole und die rasanten wirklich ganz schön harten Einzelrutschen haben uns begeistert.


Als sich der Park dann geleert hat und wir unsere Favoriten noch ein paar mal durchgehen konnten, war sogar der Ärger wegen der teilweise extrem langen Wartezeiten (neben den grundlos geschlossenen Zweitbahnen) fast wieder vergessen.
Für die Fahrt mit dem Surf Rider, der unserer Aufmerksamkeit bisher fast entgangen war mussten wir noch richtig kämpfen.
Eigentlich war er schon geschlossen, aber wir haben uns noch schnell unter der Absperrung durchgemogelt. Der Parkangestellte hatte sich aber gemerkt, wer als letztes während der Öffnungszeiten reingekommen war und hat ersucht alle anderen weg zuschicken. Aber da hat der Diplomingeneug mal durchgezählt und festgestellt, dass bei 12 Personen pro Fahrt und 18 Anstehenden, sowieso noch zwei Fahrten gemacht werden müssen und noch 6 Plätze (für uns) frei sind. Leider sah der nette Mann das nicht so und wollte seine Prinzipchen durchsetzten, egal wie viele Plätze dann frei wären! Während die Mädels schon aufgegeben hatten, konnnte ich es natürlich noch nicht glauben und habe drauf bestanden, dass wir stehen bleiben. Und siehe da, es hat ein anderer die Leute engelassen und wir sind noch mitgefahren (sein Kollege hat auch etwas sauer geguckt). Es war ein harter Kampf, aber es hat sich gelohnt! Dreist gewinnt…


Nach diesem schönen, nassen und kalten Tag sind wir dann wieder nach Brisbane gefahren, um uns auszuruhen.

Abreise
Natürlich nicht für uns, sondern für Michi und Katja, die am nach ein paar Wochen im schönen Australien jetzt weiter ziehen, um auch noch Thailand zu erkunden.

Und am Ende unserer gemeinsamen Zeit haben wir es sogar doch noch geschafft ein Gruppenfoto zu machen!








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