Auf unserem Weg in den Karijini National Park fuhren wir durch die Stadt Tom Price, in der wir eigentlich nur kurz Paeuschen machen wollten um ein paar neue Schrauben zu besorgen und den Unterfahrschutz kurz wieder anzubauen und dann den Rest des Tages ein bisschen relaxen. Doch am Wegesrand dieses kleine Schmuckstueck, was uns ein bisschen aufgehalten hat.

Dieser gruene Riese, mit Spitznamen auch tatsaechlich Jolly Green Giant, ist eine Art Schwerlasttransporter, speziell fuer die Minen. Mit diesem Exemplar und 16 anderen seiner Sorte wurden zwischen 1976 und 1987 in etwa 285 millionen tonnen Eisenerz zu Tage gefoerdert. Eine Ladung etspricht schon 150 tonnen.

Und die Reifen sind auch gradezu niedlich :D

Obermaschinenfuehrer Eicke
Und dann in Tom Price angekommen haben wir den ganzen Tag nach den richtigen Schrauben gesucht. Der arme Fabian ist immer hin und her gefahren zwischen zwei Werkstaetten, einem Autoteile- und einem Heimwerkerladen. Erst hat es schon ewig gedauert rauszufinden, was fuer eine Schraube das ueberhaupt ist, weil die alten schon so mies aussahen und als das Problem von 4 Angestellten zusammen geloest worden war, kam noch das Problem, dass man dann noch den einen Laden in der Stadt ausmachen musste, der diese Schrauben nun auch noch hat. Und dann musste auch noch unsere Wiindschutzscheibe repariert werden, was allerdings erst am naechsten Tag ging, weil der passende Mann dafuer heute leider krank war. Voellig genervt suchten wir uns statt einem Platz zum relaxen, dann lieber einen zum Schlafen. Ungluecklicherweise landeten wir genau zwischen einer grossen Strasse mit regem Road Train Verkehr und den Bahnschienen (und diese Zuege sind mehrere km lang!), so dass wir die ganze Nacht nette geraeuschliche Untermalung hatten.
Am naechsten Morgen noch schnell wieder in die Stadt um unseren Steinschlag repariern zu lassen und die Erlaubnis zu holen, dass wir auf der Strasse nach Karratha (die der Mining-/Bahngesellschaft gehoert) fahren duerfen und endlich konnte es in den Karijini National Park gehen.
Dort fuhren wir als erstes zum Oxer Lookout und genossen die Aussicht ueber den Junktion Pool und die Joffre Gorge,

bevor wir uns daran machten unseren Reiffen zu wechseln, der sich leider schon auf dieser ersten Strecke ein Loch eingehandelt hatte.

Danach machten wir uns auf unsere erste Walkingtour. Durch die Hankock Gorge, die Leiter runter, durchs Wassr gewatet, ueber den Spiderwalk bis zum Kermit Pool. An diesem wunderschoenen Pool, wo man ein erfrischendes Bad nehmen und von den Felsen springen konnte, war der Weg fuer uns zu Ende, da der weitere Weg, der bis in die Red Gorge gefuehrt haette ein Klasse 6 Trail war, fuer den man Abseilausruestung gebraucht haette.









Als wir genug geplantscht und auch den Rueckweg gemeistert hatten ging es auch gleich schon auf der anderen Seite weiter in die Weano Gorge, wo man wieder mal durchs Wasser waten musste und weiter in den Handrail Pool, am Seil runter in den letzten Pool, bevor unsere Reise wieder von einem Klasse 6 Trail beendet wurde.






Von dort aus machten wir noch den Umweg, einen weiteren Teil der Weano Gorge erkundent, bevor es uns auf den Parkplatz zurueckfuehrte. Unser Nachtquartier sollte im Dales Camp liegen, das sich am anderen Ende des Parks und damit dicht bei unsererem Zielen fuer den naechsten Tag befand. Auf dem Weg trafen wir ein anderes deutsches Paerchen (Anne und Basti), die auch mit einem Jackaroo unterwegs sind, als sie auch grade ihren Reifen wechselten und verabredeten uns noch fuer spaeter auf dem Campingplatz auch einen kleinen Schnack. Was fuer uns sehr interessant war, Maennerthema Auto und Frauenthema Biotechnik, weil Anne fast das gleiche studieren will wie ich. Leider waren dabei unsere armen Franzosen etwas ausgeschlossen...
Frisch und muter stuerzten wir uns mit Anne und Basti zusammen in das naechste Gorgeabenteuer. Wir fingen gemuetlich an und schauten uns zuerst die Lookouts an ueber die Threewaterways, wo drei Fluesse zusammentreffen und den Circular Pool.

Der hatte uns dann auch gleich so begeistert, dass wir runter stuermten und unser erstes noch recht frisches Bad des Tages nahmen. Dort konnte man aber auch gemuetlich unterm warmen Wasserfall duschen oder von den Klippen springen.




Nach dem wir alle fertig gebadet und geduscht hatten und auch schoen in der Sonne wieder getrocknet waren, ging unsere kleine Reise weiter zu den Fortescue Falls, wo wir auch gleich das zweite Bad des Tages nahmen und direkt unterm Wasserfall schwimmen konnten. Einfach unglaublich schoen.




Und schon ging es weiter zu den Fern Pools, wo das Wasser schon viel waermer war und man sich wieder vom warmen Wassserfall massieren lassen konnte. Zusaetzlich gab es noch ein Seil an dem man sich todesmutig ins Wasser schwingen konnte. Also wieder ein gelungener Badespass. Nur die Fische waren etwas bissig und haben mich ins Bein gezickt :(


Nach dem wir mit ein paar sportlichen Unterbrechungen wieder aus dem Badeparadies herausgewandert waren,

sind wir zur Visitorinformation gefahren, haben erstmal geduscht und gegessen und uns so erfrischt, dann noch die Ausstellung ueber die Gegend und die wichtige Rolle der Aboriginies in der Entwicklung der Region angeschaut. Zurueck auf dem Campingplatz haben wir noch ein paar Kleinigkeiten am Auto repariert (die Bullbar festgeschraubt und die Scheibenwischewasserduesen endlich wieder frei gekriegt, unseren zweiten Benzintank erforscht und rausgefunden, warum die Lichter von denen eins dem Kaengeruh zum Opfer gefallen ist, nicht gehen) und den netten Abend genossen.
Am naechsten Tag standen welch Ueberraschung weitere Gorges auf dem Plan. Wir fuhren zur Kalamina Gorge und erkletterten sie auch gleich.

Stiessen noch auch diesen huebschen Wasserfall

Als der Weg zu Ende war wurde dann die Kamera aus Sicherheitsgruenden zurueck gelassen und ohne wasserempfindliche Mitbringsel weitergeklettert.

Insgesamt, waren hier wohl die Steine beeindrueckender als das Wasser



Danach ging es dann noch zur Joffre Gorge und den gleichnamigen Falls, die wir auch erklettern konnten. Hier konnte man den Fluss beobachten, wie er sich in mehreren kleinen Wasserfaellen und durch mehrerekleine Pools seinen Weg nach unten suchte und im untersten Pool schwimmen gehen.


Wir konnten es uns natuerlich wieder nicht nehmen lassen ein bisschen zu klettern und die verschiedenen Ebenen zu erkunden





Ein kleines Stueckchen konnte man noch weiterklettern und von dort aus diesen Ausblick geniessen

Nachdem wir doch schon wieder einiges geklettert waren und schon einige Gorges gesehen hatten, haben wir uns die letzte, die Knox Gorge nur noch vom Lookout angeschaut und uns danach aus dem Staub zu machen, um mal wieder ein bisschen Zivilisation zu sehen.

Leider mit schlechter Laune, weil schon wieder Wasser in die angeblich wasserfeste Kamera gekommen war. Immerhin ging sie noch einwandfrei, nachdem wir sie haben trocknen lassen. Trotzdem eine Unverschaemtheit! Wir gucken wirklich immer ob sie auch richtig sauber ist an den Dichtungen.
Nach den wir schon mehrere Restareas verpasst haben nach denen wir gesucht hatten, fanden wir dann doch mit viel Glueck eine 24h Restarea, die untypischerweise ueberhaupt nicht ausgeschildert war und zusaetzlich mit einem grossen Tor abgesperrt war, so dass wir uns erst gar nicht reingetraut haben. Nach dem wir es dann aber doch geschafft hatten uns durchs Tor zu wagen und noch einen freien Schlafplatz zu finden, war es dann doch ein schoener Abend.

Dieser gruene Riese, mit Spitznamen auch tatsaechlich Jolly Green Giant, ist eine Art Schwerlasttransporter, speziell fuer die Minen. Mit diesem Exemplar und 16 anderen seiner Sorte wurden zwischen 1976 und 1987 in etwa 285 millionen tonnen Eisenerz zu Tage gefoerdert. Eine Ladung etspricht schon 150 tonnen.

Und die Reifen sind auch gradezu niedlich :D

Obermaschinenfuehrer Eicke
Und dann in Tom Price angekommen haben wir den ganzen Tag nach den richtigen Schrauben gesucht. Der arme Fabian ist immer hin und her gefahren zwischen zwei Werkstaetten, einem Autoteile- und einem Heimwerkerladen. Erst hat es schon ewig gedauert rauszufinden, was fuer eine Schraube das ueberhaupt ist, weil die alten schon so mies aussahen und als das Problem von 4 Angestellten zusammen geloest worden war, kam noch das Problem, dass man dann noch den einen Laden in der Stadt ausmachen musste, der diese Schrauben nun auch noch hat. Und dann musste auch noch unsere Wiindschutzscheibe repariert werden, was allerdings erst am naechsten Tag ging, weil der passende Mann dafuer heute leider krank war. Voellig genervt suchten wir uns statt einem Platz zum relaxen, dann lieber einen zum Schlafen. Ungluecklicherweise landeten wir genau zwischen einer grossen Strasse mit regem Road Train Verkehr und den Bahnschienen (und diese Zuege sind mehrere km lang!), so dass wir die ganze Nacht nette geraeuschliche Untermalung hatten.
Am naechsten Morgen noch schnell wieder in die Stadt um unseren Steinschlag repariern zu lassen und die Erlaubnis zu holen, dass wir auf der Strasse nach Karratha (die der Mining-/Bahngesellschaft gehoert) fahren duerfen und endlich konnte es in den Karijini National Park gehen.
Dort fuhren wir als erstes zum Oxer Lookout und genossen die Aussicht ueber den Junktion Pool und die Joffre Gorge,

bevor wir uns daran machten unseren Reiffen zu wechseln, der sich leider schon auf dieser ersten Strecke ein Loch eingehandelt hatte.

Danach machten wir uns auf unsere erste Walkingtour. Durch die Hankock Gorge, die Leiter runter, durchs Wassr gewatet, ueber den Spiderwalk bis zum Kermit Pool. An diesem wunderschoenen Pool, wo man ein erfrischendes Bad nehmen und von den Felsen springen konnte, war der Weg fuer uns zu Ende, da der weitere Weg, der bis in die Red Gorge gefuehrt haette ein Klasse 6 Trail war, fuer den man Abseilausruestung gebraucht haette.









Als wir genug geplantscht und auch den Rueckweg gemeistert hatten ging es auch gleich schon auf der anderen Seite weiter in die Weano Gorge, wo man wieder mal durchs Wasser waten musste und weiter in den Handrail Pool, am Seil runter in den letzten Pool, bevor unsere Reise wieder von einem Klasse 6 Trail beendet wurde.






Von dort aus machten wir noch den Umweg, einen weiteren Teil der Weano Gorge erkundent, bevor es uns auf den Parkplatz zurueckfuehrte. Unser Nachtquartier sollte im Dales Camp liegen, das sich am anderen Ende des Parks und damit dicht bei unsererem Zielen fuer den naechsten Tag befand. Auf dem Weg trafen wir ein anderes deutsches Paerchen (Anne und Basti), die auch mit einem Jackaroo unterwegs sind, als sie auch grade ihren Reifen wechselten und verabredeten uns noch fuer spaeter auf dem Campingplatz auch einen kleinen Schnack. Was fuer uns sehr interessant war, Maennerthema Auto und Frauenthema Biotechnik, weil Anne fast das gleiche studieren will wie ich. Leider waren dabei unsere armen Franzosen etwas ausgeschlossen...
Frisch und muter stuerzten wir uns mit Anne und Basti zusammen in das naechste Gorgeabenteuer. Wir fingen gemuetlich an und schauten uns zuerst die Lookouts an ueber die Threewaterways, wo drei Fluesse zusammentreffen und den Circular Pool.

Der hatte uns dann auch gleich so begeistert, dass wir runter stuermten und unser erstes noch recht frisches Bad des Tages nahmen. Dort konnte man aber auch gemuetlich unterm warmen Wasserfall duschen oder von den Klippen springen.




Nach dem wir alle fertig gebadet und geduscht hatten und auch schoen in der Sonne wieder getrocknet waren, ging unsere kleine Reise weiter zu den Fortescue Falls, wo wir auch gleich das zweite Bad des Tages nahmen und direkt unterm Wasserfall schwimmen konnten. Einfach unglaublich schoen.




Und schon ging es weiter zu den Fern Pools, wo das Wasser schon viel waermer war und man sich wieder vom warmen Wassserfall massieren lassen konnte. Zusaetzlich gab es noch ein Seil an dem man sich todesmutig ins Wasser schwingen konnte. Also wieder ein gelungener Badespass. Nur die Fische waren etwas bissig und haben mich ins Bein gezickt :(


Nach dem wir mit ein paar sportlichen Unterbrechungen wieder aus dem Badeparadies herausgewandert waren,

sind wir zur Visitorinformation gefahren, haben erstmal geduscht und gegessen und uns so erfrischt, dann noch die Ausstellung ueber die Gegend und die wichtige Rolle der Aboriginies in der Entwicklung der Region angeschaut. Zurueck auf dem Campingplatz haben wir noch ein paar Kleinigkeiten am Auto repariert (die Bullbar festgeschraubt und die Scheibenwischewasserduesen endlich wieder frei gekriegt, unseren zweiten Benzintank erforscht und rausgefunden, warum die Lichter von denen eins dem Kaengeruh zum Opfer gefallen ist, nicht gehen) und den netten Abend genossen.
Am naechsten Tag standen welch Ueberraschung weitere Gorges auf dem Plan. Wir fuhren zur Kalamina Gorge und erkletterten sie auch gleich.

Stiessen noch auch diesen huebschen Wasserfall

Als der Weg zu Ende war wurde dann die Kamera aus Sicherheitsgruenden zurueck gelassen und ohne wasserempfindliche Mitbringsel weitergeklettert.

Insgesamt, waren hier wohl die Steine beeindrueckender als das Wasser



Danach ging es dann noch zur Joffre Gorge und den gleichnamigen Falls, die wir auch erklettern konnten. Hier konnte man den Fluss beobachten, wie er sich in mehreren kleinen Wasserfaellen und durch mehrerekleine Pools seinen Weg nach unten suchte und im untersten Pool schwimmen gehen.


Wir konnten es uns natuerlich wieder nicht nehmen lassen ein bisschen zu klettern und die verschiedenen Ebenen zu erkunden





Ein kleines Stueckchen konnte man noch weiterklettern und von dort aus diesen Ausblick geniessen

Nachdem wir doch schon wieder einiges geklettert waren und schon einige Gorges gesehen hatten, haben wir uns die letzte, die Knox Gorge nur noch vom Lookout angeschaut und uns danach aus dem Staub zu machen, um mal wieder ein bisschen Zivilisation zu sehen.

Leider mit schlechter Laune, weil schon wieder Wasser in die angeblich wasserfeste Kamera gekommen war. Immerhin ging sie noch einwandfrei, nachdem wir sie haben trocknen lassen. Trotzdem eine Unverschaemtheit! Wir gucken wirklich immer ob sie auch richtig sauber ist an den Dichtungen.
Nach den wir schon mehrere Restareas verpasst haben nach denen wir gesucht hatten, fanden wir dann doch mit viel Glueck eine 24h Restarea, die untypischerweise ueberhaupt nicht ausgeschildert war und zusaetzlich mit einem grossen Tor abgesperrt war, so dass wir uns erst gar nicht reingetraut haben. Nach dem wir es dann aber doch geschafft hatten uns durchs Tor zu wagen und noch einen freien Schlafplatz zu finden, war es dann doch ein schoener Abend.
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